Kategorie: Energie und Umwelt

Meine Gedanken zur aktuellen Energie- und Umweltpolitik. Teilweise etwas abweichend vom „Mainstream“

Informationen rund um das EEG (Erneuerbare Energiengesetz)

Das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) ist allgemein im Gespräch vor allem wegen der EEG-Umlage, die vermeintlich den Strompreis in die Höhe treibt. Auf dieser Seite möchte ich ein bisschen Licht ins Dunkel bringen. Denn auf normalen Webseiten wie z.B. die der bezahlten Presse findet man leider nur ziemlich einseitige Informationen.

Allgemein gilt leider – Veröffentlicht wird die Meinung von dem der am meisten bezahlt…

Was ist das EEG

Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien oder auch Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) soll die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen regeln und den Erzeugern feste Einspeisevergütungen garantieren.

Ziel des EEG war der Ausbau erneuerbarer Energien. Darin war das im Jahr 2000 veröffentlichte Gesetz bisher auch sehr erfolgreich. So erfolgreich daß es mittlerweile von allen Seiten torpediert wird. Dank großer Lobbyarbeit und der Unfähigkeit und Unflexibilität der Politik hat das Gesetz mittlerweile einen sehr schlechten Ruf.

Warum das EEG „gegen die Wand fährt“

Betreiber von Anlagen von erneuerbarer Energie erhalten eine garantierte Vergütung über einen fixen Zeitraum.

Damit sollte das Risiko abgemildert und durch die garantierte Vergütung eine belastbare Basis geschaffen werden. Immerhin waren Solar- und Windkraft-Anlagen zu Beginn des EEG noch Neuland (Neusprech für Dinge die es zwar schon länger gibt, die aber von der Politik jetzt erst wahrgenommen werden). Wer als Pionier tätig war sollte einen entsprechenden Bonus erhalten, denn immerhin war das Risiko Anfang sehr hoch, die Anlagen hatten ihre Dauerhaltbarkeit noch nicht bewiesen und Geld ist immer ein guter Anreiz.

Ursprünglich wurde im EEG eine stufenweise Verringerung der Vergütung vorgesehen.

Nur hatte niemand vorhergesehen, was für ein großer Boom bei den erneuerbaren Energien einsetzen würde.

Auf einmal konnte jeder sich eine Solaranlage aufs Dach schrauben und Strom erzeugen, konnte sich an Bürgeranlagen für Solarstrom, Windkraft oder Biogas beteiligen. Das Volk hatte einen Nutzen daran. Jeder durfte mitmachen.

Und man hatte zwar das Risiko, das konnte aber mit geeigneten Versicherungen verringert werden. Die Rendite war nicht schlecht und man tat etwas gutes für die Umwelt. Eine tolle Sache.

Besonders die Photovoltaik wurde zum Selbstläufer.

Dadurch stieg natürlich auch die Einspeisevergütung und damit die EEG-Umlage, denn immer mehr Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien bekamen feste Vergütungen.

Die Renditen stiegen dabei recht schnell, denn durch die massenhafte Nachfrage stieg der Preis der Anlagen zwar erst mal an, mit der Zeit gab es aber immer mehr Herstellungskapazität und damit sanken die Preise ab ca. 2005 ziemlich schnell.

Hier war der erste Fehler der Politik: unflexibel und ignorant war man nicht in der Lage, die Vergütung den Marktpreisen anzupassen, d.h. schneller zu senken.

Das verstärkte natürlich den Solarboom. Denn die Renditen waren teilweise in der Tat recht hoch.

Dazu führte auch die immer wiederkehrende Ankündigung, am EEG etwas zu ändern, teilweise auch rückwirkend. Wirre Gedanken gingen bei den Politikern hin und her und verunsicherten die Bürger.

Daher wurde auf Teufel komm raus schnell noch eine Anlage aufs Dach geschraubt.

System sieht anders aus…

Verpennt und nichts kapiert

Die G4 (steht für die 4 großen Energieversorger) haben sich anfangs über die Erneuerbaren Energien schlapp gelacht, so ein Quatsch – Bürger die selbst Strom erzeugen.

Selbst in 2011 meinte der RWE-Chef Jürgen Großmann beim Wirtschaftsrad der CDU noch „Mit PV kann man nicht mal sein iPad aufladen“ (Quelle: http://www.photovoltaikforum.com/pv-news-f25/rwe-chef-mit-pv-kann-man-nicht-mal-seinen-ipad-auf-t63982.html, als Gegenbeweis: ich erzeuge über 50% unseres Strombedarfs direkt mit PV, insgesamt erzeuge ich sogar deutlich mehr Strom als wir verbrauchen, nur wird der Überschuss eben eingespeist und nachts versorgen wir uns aus dem Netz)

Das Lachen ist den G4 mittlerweile im Hals stecken geblieben und das EEG und die Erneuerbaren werden mit allen Mitteln torpediert.

Renditestarke Anlage: Erneuerbare Energien?

Von den Energiekonzernen kommt die Behauptung, daß sich manche mit Solaranlagen und Windrädern eine Goldene Nase verdienen. Da stellt sich doch die Frage: wie können Milliardenschwere Unternehmen in ihrem Kerngeschäft (Stromerzeugung) zuschauen wie sich andere eine Goldene Nase verdienen? Warum haben die nicht selbst Solar-Farmen und Windkrafträder aufgestellt?

Ganz einfach – weil sie zu ignorant waren und die Zeichen der Zeit verpennt haben.

Es wurden lieber neue Kohlekraftwerke gebaut anstatt sich der Zeit anzupassen und auf erneuerbare Energien zu setzen.

Es wird behauptet, Erneuerbare Energien können keinen nennenswerten Anteil am deutschen Strommarkt beitragen, wie gesagt – es gab Leute bei den G4 die dachten damit könnte man nicht mal ein iPad laden.

Und im Gleichen Atemzug wird gejammert daß die erneuerbaren Energien einem das Geschäft vermiessen weil es zu viel Strom gibt.

Ja was jetzt?

Merit Order – Erneuerbare Energie verbilligt den Strom

Bei dem an der Frankfurter Energiebörse gehandelten Strom gilt das Merit-Order-Prinzip.

Das bedeutet – je nach Stromnachfrage wird erst Strom aus billiger Erzeugung verkauft, wird mehr benötigt werden teurere Kraftwerke zugeschalten. Aber alle bekommen denselben Preis – nämlich den des teuersten Kraftwerks.

Wurde also früher zu Spitzenzeiten am Mittag viel Strom verbraucht und es musste mit teuren Ölkraftwerken die Spitzenlast abgedeckt werden, dann bekamen auch die billigen Atom- und Kohlekraftwerke mehr vergütet.

Die Stromproduktion war also besonders in Spitzenlast-Zeiten sehr lukrativ.

Das Problem dabei ist aber der Ökostrom, denn gerade Solarstrom wird gerade dann produziert wenn am meisten Strom benötigt wird. Damit glätten sich die Spitzen, die teuren Kraftwerke werden weniger oft benötigt und fallen hinten runter. Da nur noch die weniger teuren Kraftwerke benötigt werden sinkt nach dem Merit-Order-Prinzip aber auch der Preis für alle anderen Stromerzeuger. Der Strompreis wird günstiger!

Nur für die Großen

Große Stromverbraucher machen ihre Geschäfte an der Börse vorbei und schliessen Verträge für die Stromlieferung in der Zukunft. Natürlich fliesst der Börsenpreis in die Verhandlungen mit ein. Dadurch bekommen die großen Stromverbraucher immer billigeren Strom. Allein in den letzten Jahren ist der Strom pro kWh um über 2cent billiger geworden.

Demgegenüber steht die Verteuerung durch die EG-Zulage. Eigentlich ein Nullsummenspiel, doch durch Lobby-Arbeit und Vetterles-Wirtschaft wurden viele dieser Konzerne von der EEG-Umlage befreit oder zahlen nur einen Bruchteil dessen was sie nach ihrem Verbrauch leisten müssten.

Effektiv wurde der Strompreis also für die Großindustrie durch die Erneuerbaren Energien deutlich billiger.

Nicht umsonst will die EU ein Verfahren wegen verdeckter Subvention gegen Deutschland anstrengen, aber dem Deutschen Michel kann man es natürlich gut verkaufen daß die deutsche Industrie wegen der EEG-Umlage nicht mehr konkurrenzfähig ist und Arbeitsplätze ins Ausland verlagern muss – die Drohung mit Arbeitsplatz-Abbau zieht immer.

Und währenddessen verdienen sich einige dumm und dämlich.

Da die Großverbraucher aber jetzt keine Umlage mehr bezahlen wird diese einfach auf den Rest der Kunden umgelegt, also das einfache Volk – Privatpersonen und kleine Betriebe.

Und die zahlen jetzt deutlich mehr, denn sie müssen den Anteil der Industrie mitbezahlen während diese den billigsten Strompreis seit Jahrzehnten bekommt.

Und der Staat freut sich natürlich auch, denn auf die EEG-Umlage werden natürlich zusätzlich Steuern und Abgaben fällig! Quasi eine Steuererhöhung ohne daß diese als solche erkannt wird. Schuld sind natürlich die Betreiber von Solar- und Windkraftanlagen.

In den Medien wird es aber immer so dargestellt als ob die Erneuerbaren Energien schuld an der Verteuerung wären.

Bei korrekter Anwendung des EEG so wie es ursprünglich geplant war gäbe es bis heute kaum einen Einfluss auf die Strompreise!

Denn wer einfachste Mathematik beherrscht wird erkennen: 2cent billigerer Strompreis + 2 cent mehr EEG-Umlage ist ein Nullsummenspiel!

2cent? Die Umlage beträgt doch 5cent und soll in 2014 auf 6cent steigen?

Stimmt – die 2cent sind die reale Umlage für Erneuerbare Energien, der Rest entsteht eben durch die Befreiung der Großkonzerne und die Umlage deren Beitrag auf den Rest der Bevölkerung. Oder auch die fürstliche Förderung so sinnfreier Dinge wie Offshore-Anlagen.

Denn Offshore-Windkraft können natürlich nur die großen Konzerne (G4) stemmen, daher ist es gut und bekommt entsprechend Vergütung – was wieder über die EEG-Umlage mitfinanziert wird.

Bei Photovoltaik und Windkraft an Land dagegen wird massiv gekürzt, denn das sind Anlagen die Bürger und kleine Stadtwerke bauen können – und die sollen ihren Strom gefälligst nicht selbst erzeugen.

Daß Bürger Strom erzeugen ist natürlich nicht gewollt und den „versehentlichen“ Boom von PV und Bürgerwind-Anlagen kann man am einfachsten abstellen indem man diese als Sündenbock hinstellt.

Netzentgelte

Die Netzentgelte sind ein weiterer Punkt der Abzocke:

Jahrzehntelang rotteten die Stromnetze vor sich hin, Investitionen gab es kaum. Im Strompreis gab es zwar die Netzentgelte, diese wurden aber lieber an die Aktionäre ausgeschüttet anstatt investiert.

Jetzt wo man das Geld bräuchte ist natürlich nichts mehr da und das Volk darf ein zweites Mal zahlen.

Auch die Anbindung der Offshore-Windparks werden natürlich vom Stromkunden über Erhöhung der Umlage finanziert. Und dazu hat die CDU-FDP-Regierung auch noch ohne Not ein Gesetz erlassen das Offshore-Windparkbetreiber Entschädigung bekommen wenn die Leitungen nicht schnell genug ausgebaut werden.

Ein Schelm wer sich dabei wundert daß die Windparkbetreiber und Netzbetreiber recht eng verbandelt sind.

Wird natürlich alles über die EEG-Umlage und Netzentgelte umgelegt.

Man darf also auch für Strom zahlen der Mangels Anschluss überhaupt nicht zum Verbraucher kommt – 18cent pro Kilowattstunde.

Nur stehen die Windparks unerreichbar weit draussen auf dem Meer – der Nachbar mit der PV-Anlage auf dem Dach und die Betreiber des Bürgerwindrades die sind aber greifbar – und daher sind die Schuld!

Billiger Strom fürs Ausland

Eigentlich sollten die Erneuerbaren Energien ja die strahlenden Atomkraftwerke und stinkenden Kohlekraftwerke ersetzen, aber da der Strom durch die erneuerbaren Energien ja immer billiger wird und wir ein Europaweites Verbundnetz haben freuen sich natürlich die Nachbarn über den billigen Strom. Exportiert wird aber nicht der EEG-Strom sondern Strom aus stinkenden Braunkohlekraftwerken.

Die Betreiber freuen sich daß die alten Anlagen weiter auf Vollast laufen, die Industriekunden im Ausland freut sich daß sie billigen Strom von den dummen Deutschen kaufen können, die Ausländischen Kraftwerksbetreiber jammern wegen der Billig-Konkurrenz, die Regierung brabbelt daß die Stromnetze ausgebaut werden müssen (daß noch mehr Strom aus den Ostdeutschen Braunkohlekraftwerken durch Süddeutschland nach Frankreich fliessen kann) und das normale Volk zahlt die Zeche.

Die Schweizer Betreiber von Pumpspeicher-Kraftwerken jammern weil es in Deutschland immer weniger Bedarf an Spitzenlast gibt – an der sie bisher super gut verdient haben – anstatt daß sie sich anpassen.

In Zusammenfassung kann man also sagen:

Die Industrie bekommt die billigsten Strompreise seit Jahrzehnten, die Stromkonzerne machen Milliardengewinne, das dumme Volk zahlt und glaubt daß der Nachbar mit der Solaranlage oder die Bürger-Windkraftanlage im Nachbarort Schuld sind.

Genau so ist es gewollt!

Angst

Aber trotz der Milliardengewinnen geht den G4 der Hintern auf Grundeis.

Denn der Boom der Erneuerbaren hat ein Problem geschaffen: Windstrom und Solarstrom ist unglaublich billig, Grid-Parity schon längst erreicht (der selbst erzeugte Strom ist also billiger als aus dem Stromnetz).

Firmen fangen an, eigenen Strom zu erzeugen um ihre Stromkosten zu senken, Privatleute setzen auf Eigenverbrauch ihres Solarstroms und langsam tauchen bezahlbare Stromspeicher auf dem Markt auf.

Das ist das Problem – Kunde die sich selbst versorgen sind unerwünscht!

Daher geistern Ideen durch die Politik daß Selbstverbraucher Schmarotzer sind, denn sie entziehen sich der „Solidargemeinschaft“. Eigenverbrauch soll mit Abgaben belegt werden. Die Sonne darf nicht kostenlos für jeden scheinen!

Und hier scheint die Politik (angetrieben von den aufgeschreckten Stromkonzernen) diesmal recht fix zu sein – abwürgen bevor es zu spät ist – mit allen Mitteln!

Von wegen Umstieg auf Erneuerbare – Umstieg schon, aber nur Kontrolliert durch die G4, Bürgeranlagen und Volksbeteiligung ist nicht erwünscht!

Ehrliche Stromanbieter

Wer diese Spiele nicht mehr erträgt sollte nicht einfach den Finger in die Nase stecken und jammern sondern wechseln!

Stromanbieterwechsel ist sehr einfach – nur sollte man nicht nur nach dem Preis schauen.

Mit jedem Wechsel zu einem Ökostromanbieter wird den G4 Energie entzogen.

Leider sind die meisten Leute viel zu faul.

Und achtung – auf keinen Fall einen Ökostrom-Tarif eines „normalen“ Anbieters buchen. Was bringt es wenn man Ökostrom-Zuschlag bei einem Betreiber von Atomkraftwerken zahlt? Ausser der Pseudo-Gewissenserleichterung überhaupt nichts. Der Anbieter freut sich über den dummen Kunden der für Öko draufzahlt.

Wenn Wechsel dann richtig – zu einem reinen Ökostromanbieter ohne Atomstrom.

Empfehlenswert sind z.B. die EWS Schönau – entstanden aus einer Bürgerbewegung gegen Atomkraft!

Dort bleiben übrigens die Strompreise auch in 2014 unverändert – von wegen Strompreiserhöhung wegen EEG – die EWS geben gesunkene Strom-Einkaufspreise fair an die Kunden weiter, das gleicht die gestiegene EEG-Umlage aus und der Kunde zahlt nicht drauf.

BEZ – Batterie-Einzugs-Zentrale

BEZ – Batterie-Einzugs-Zentrale gegründet.

(Berlin – 1.4.2013)

Die BundesreGIERung sieht sich mit dem immer mehr um sich greifenden Tatbestand konfrontiert, dass sich Menschen der Solidargemeinschaft der Stromverbraucher entziehen, indem sie illegal die Sonne anzapfen und den so gewonnenen Strom heimlich oder unheimlich selbst verbrauchen.

Um diesen Tätern auf die Schliche zu kommen wurde jetzt die Batterie-Einzugs-Zentrale gegründet.

Damit sollen Solartäter identifiziert und resozialisiert werden.

Für die Durchführung der Erkennungsdienstleistung werden HartzIV-Empfänger zu Solar-Täter-Ausspähungs-und–Staatlich-Identifizierungs-Mitarbeitern (kurz STASI) umgeschult.

Bundesminister R.:

HartzIV-Empfänger sind für diesen Job besonders gut geeignet da in dieser Bevölkerungsgruppe die Wut auf die Solarstromschmarotzer am ausgeprägtesten ist. Müssen diese Menschen doch die größten Einschnitte hinnehmen, wenn sie nicht mehr die aktuellsten technischen Spielereien kaufen können und auch den Zigaretten- und Alkoholkonsum einschränken müssen, weil die Strompreise ins Unermessliche steigen, durch geldgierige Zahnärzte und Landwirte die sich ihren Strom einfach von der Sonne abzapfen, anstatt sich an der Solidargemeinschaft „Gemeinschaft for Strom“ (Neudeutsch G4-Strom) zu beteiligen.

Bundesminister A.:

Diesen Solartätern muss unbedingt das Handwerk gelegt werden.

Durch die Verweigerung des Strombezugs aus staatskonformen Quellen, werden die Gewinne staatsfreundlicher Konzerne bedroht und damit auch die Altersversorgung Freiheitlich Denkender Politiker. Unser Schlaraffenland wird hier massiv bedroht, das ist nicht hinnehmbar.

Diese um sich greifende Unsitte, sich kostenlos mit frei verfügbarer Energie zu versorgen, muss mit allen Mitteln verhindert werden.

Ausserdem verstopfen diese Solartäter die Stromautobahnen, wenn durch die Nichtabnahme von Strom der konventionell erzeugte Strom nicht mehr schnell genug abfließen kann.

Daher muss dieser Solarstrom-Tatbestand mit allen Mitteln bekämpft und die Täter resozialisiert werden.

Die neu gegründete BEZ-Behörde hat daher die Aufgabe, Solartäter zu identifizieren, sensibilisieren und resozialisieren.

Hauptaufgabe der neu geschaffenen Behörde ist der Einzug aller Batterien, Kartierung von Solaranlagen und Versendung von Gebührenbescheiden für den Besitz von Solaranlagen. Dabei ist es irrelevant, ob die Anlagen in Betrieb sind oder nicht. Allein der Besitz einer Photovoltaik-Anlage ist bereits Tatbestand.

Schon gewusst?

Wer einen Schatten hat, braucht auch keine Photovoltaik!

Update 12.2019

Dieser Beitrag wurde von mir am 1.4.2013 als Aprilscherz verfasst.
Mittlerweile wurde der Text durch die Wirklichkeit eingeholt.
Für Eigentümer von Solaranlagen und Speichern gibt es die Pflicht, sich im Stammdatenregister anzumelden und seine Anlagen zu melden.
Für den Eigenverbrauch muss man EEG-Umlage zahlen, das ist quasi eine Steuer auf Sonnenlicht. Unsere reGIERung labert von Umweltschutz und Klimanotstand. Diejenigen, die jedoch aktiv etwas für die Umwelt tun wollen, werden massiv behindert. Klimapolitik ist in Deutschland auch Ende 2019 immer noch eine Politik FÜR Konzerninteressen und GEGEN die Umwelt.

Wen die reGIERung aus ehemaligen FDJ-Funktionären, verurteilten Steuerhinterziehern, Dokumentenfälschern- und Vernichtern sowie Trägern schwarzer Koffer besteht, muss man sich nicht wundern, dass die Politik nicht dem Wohl des Volkes dient.

Windrad Ingersheim ist fertig!

(7.4.2012) Das Ingersheimer Windrad läuft seit heute ca. 14.00 Uhr

Während ich heute die letzten Bilder des fertigen Windrades für meine Seite aufbereite erscheint auf der offiziellen Seite der Energiegenossenschaft die Meldung auf die alle gewartet haben – das Windrad ist in Betrieb!

Das ist natürlich ein tolles Ostergeschenk für alle Mitglieder und Freunde der Energiegenossenschaft.

Während das Windrad bei aktuell recht starkem Wind kräftig drehte stand ich einige Minuten und lauschte – hatten die Gegner recht mit ihrer Warnung vor dem Lärm?

Ehrlich gesagt – ich kann das Windrad nicht hören. Also Entwarnung für Ingersheim.

Auf dieser Seite finden Sie einige Bilder vom fertigen Ingersheimer Windrad aus verschiedenen Perspektiven.

Viel Spass beim Anschauen.

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Feinarbeiten am Ingersheimer Windrad

Absolute Schwindelfreiheit ist beim Windrad-Bau ein Muss.

Bild1: erst wird ein Element auf den vorhandenen Turm gestellt

Bild2: dann fahren die Männer im Korb einmal rings um das Windrad herum und verspachteln den Zwischenraum zwischen den beiden Elementen mit Zweikomponentenkleber.

Der Korb hängt dabei am Megakran in luftiger Höhe

Ingersheimer Windrad

Handarbeit

Die Spachtelmasse wird dabei übrigens ganz herkömmlich mit der Spachtel verarbeitet.

Spachtelarbeiten am Ingersheimer Windrad

Puh – da wird es einem schon beim Zuschauen schwindelig.

Die Arbeiter stehen im Stahlgitter-Korb und lassen sich vom Kran in die Höhe der Fugen heben, dort verspachteln Sie die Fugen der Turmelemente mit Zweikomponenten-Kleber. Dabei geht es rund um das Windrad herum, die Fugen müssen sauber verspachtel seint, das Windrad soll ja mindestens 20 Jahre stehen.

Da der Korb nur am Kranseil hängt dürfte das eine recht freischwingende Angelegenheit sein, wer da nicht hundert Prozent schwindelfrei ist wird sicher weiche Knie bekommen.

Windkraft-Arbeiter im Korb in luftiger Höhe

Arbeitsplattform

Arbeitsplattform für den Turmbau

Diese Arbeitsplattform ist für die Arbeiter im inneren des Turms.

Die Plattform ist immer auf Höhe des obersten Elements.

Von hier aus können die Arbeiter den Zweikomponentenkleber aufbringen und das vom Megakran hochgehievte nächste Turmelement sauber in Position bringen. Anschließend wird die Arbeitsplattform ein Turmelement höher gesetzt.

2/3 des Turms sind fertig – jetzt kommt Stahl

(9.3.2012)

Angeblich wurde mittlerweile ein Ring installiert der dem Übergang von Beton auf Stahl dient.

Außerdem soll der Turm jetzt auch innen mit Stahlseilen verspannt worden sein.

Das alles sind allerdings nur Informationen die mich über Dritte erreicht haben.

Genaueres erfahren Sie direkt bei der Energiegenossenschaft Ingersheim oder Sonntags auf der Baustelle…

Der Turm besteht zu einem Drittel aus Stahl und die unteren zwei Drittel sind Beton-Elemente.

Bei einer Nabenhöhe von 138m sollte die Turmhöhe aktuell damit ca. 90 Meter betragen.

Wenn man sich die Maximalhöhe bei obenstehendem Flügel von 179m vorstellt sind wir also gerade bei der Hälfte angekommen – das Ding wird schon ziemlich hoch.

Angeblich soll heute noch der Mega-Kran um ein paar Meter verlängert werden, denn mit den aktuell knapp über 110m Höhe reicht das Gerät leider noch nicht für die Montage der Gondel.

Da die Nabe ziemlich mittig in der Gondel sitzt dürfte die Turmhöhe insgesamt etwas über 140m sein.

Um die Gondel in Position zu heben sind also mindestens 140m Hubhöhe nötig.

Der Kran muss also noch um mindestens 30m höher werden.

Natürlich bleibe ich dran und werde meine Webcam anpassen, falls der Kran nicht mehr ins Bild passt.

Impressionen von der Windrad-Baustelle in Ingersheim

Bilder von der Windrad-Baustelle in Ingersheim

Das neue Ingersheimer Wahrzeichen

Die Martinskirche Großingersheim war Jahrhundertelang das höchste Gebäude im Ort, diesen Titel musste sie mittlerweile an das Windrad abgeben.

Anlieferung von Gondel-Teilen

(13.3.2012)

Heute Nacht sind wieder einige Schwertransporter auf der Ingersheimer Windradbaustelle eingetroffen.

Diesmal wurden Teile der Gondel und die Nabe geliefert.

Ausserdem wurde von Sonntag bis Montag der Kran umgelegt, verlängert und neu aufgestellt.

Mittlerweile sind wir bei ca. 150m Kran-Höhe!

Dadurch musste ich auch meine Webcam neu ausrichten – der Kran hat einfach nicht mehr ins Bild gepasst.

Unglaublich wie dieses 150m Stahlgerüst aus der Horizontalen in die Senkrechte gestellt werden kann, ohne dass es auseinanderbricht.

Die Gondel ist auch sehr beeindruckend. Auf den Bildern muss man einfach die Vergleichsobjekte wie Autos und Menschen mit anschauen. Vergleiche mit den Kranen und den Schwertransportern sind dagegen nicht so geeignet, das sind ja auch alles Mega-Maschinen.

Am beeindruckendsten ist aber bisher nach wie vor der Mega-Kran.

Wer die Autokrane kennt weiß, was das für riesige Brummer sind, aber neben dem CC2800 sehen diese Maschinen aus wie Spielzeuge.

Angeblich sollen die nächsten Nächte noch weitere Schwertransporte auf der Baustelle ankommen.

Bereits morgen oder am Donnerstag sollen nach Info von der Betreiber-Webseite die Stahlsegmente des Turms montiert werden und schon am Freitag oder Samstag sollen dann die Flügel dran.

Unglaublich aber dann wäre die Hülle des Windrades jetzt am Wochenende bereits fast fertig.

Montage des Rotors

Das Ingersheimer Windrad wächst

Turmbau nach der Eiszeit

Anfang Februar 2012 gab es in Europa eine recht extreme Kältewelle.

Dadurch konnte am Windrad über 2 Wochen nicht weitergebaut werden.

Erst am 17.2.2012 ging es mit den Bauarbeiten weiter. Der erste Ring wurde auf das Fundament gesetzt.

Wenn das Wetter so bleibt dürfte das Windrad jetzt schnell in die Höhe wachsen.

Das Ingersheimer Windrad wächst
Das Ingersheimer Windrad wächst
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Der Antrieb wird montiert

(14.3.2012)

Heute geht es Schlag auf Schlag.

Nach Verlängerung des Turms durch 2 Stahlelemente um 40 Meter und Montage der Windrad-Gondel wird gleich noch ein Teil des Antriebs montiert.

Vermutlich handelt es sich um Spulen über die durch das drehende Windrad direkt Strom erzeugt wird.

Das Windrad arbeitet ja bekanntlich Getriebelos.

Der Größenvergleich zwischen den Arbeitern und den Bauteilen fürs Windrad ist immer wieder sehenswert – da kommt man sich ziemlich klein vor.

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Die Windrad-Gondel wird montiert!

Ingersheimer Windrad

(14.3.2012)

Schneller als manche schauen konnten ging es heute beim Ingersheimer Windrad vorwärts.

Erst wurde der Turm mit 2 Stahlsegmenten um ca. 40m höher gebaut – immerhin 1/3 der Gesamthöhe an einem Tag.

Danach wurde auch noch die Gondel auf den Turm gesetzt.

Und die Sonne hat sich passend dazu heute auch zwischen den Wolken hervorgetraut.

Meine Bild-Ausbeute heute war dementsprechend gigantisch.

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Der Turmbau beginnt!

Nachdem es über Weihnachten und in den ersten beiden Januarwochen 2012 relativ ruhig war, geht es seit 19.1.2012 auf der Ingersheimer Windrad-Baustelle wieder richtig rund:

Ein riesiger Kran der Firma Wiesbauer aus Bietigheim-Bissingen steht auf der Baustelle – doch dabei handelt es sich nur um den „kleinen“ Kran für das Abladen der unteren Segmente und für den Aufbau des späteren MegaKrans.

Für den eigentlichen Turmbau wird ein noch viel größerer Kran benötigt, der demnächst auf der Baustelle eintreffen soll.

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Windrad – Ausblicke

2020 vom alten Blog-System übernommen – Ausblicke vom Standort des Ingersheimer Windrads


Blick Richtung Stuttgart

Schaut man von der Windrad-Baustelle Richtung Stuttgart, dann kann man bei schönem Wetter problemlos den Stuttgarter Fernsehturm sehen.

Pfeil im Bild, das Bild kann durch anklicken vergrößert werden, ganz links im Bild ist noch der Stuttgarter Funkturm zu sehen.

Wenn das Windrad einmal fertig ist sollte man vom Stuttgarter Fernsehturm dann problemlos Ingersheim finden können – dort wo sich das Windrad dreht bin ich daheim!

Wer kann schon von Stuttgart aus genau dorthin zeigen wo er wohnt?

Interessant auch der Größenvergleich:

Durchmesser Fundament: Fernsehturm: 27m – Ingersheimer Windrad >20m

Gesamthöhe Fernsehturm 216,61m – Ingersheimer Windrad 179m

Meine Idee einer Aussichtsplattform mit Höhenrestaurant wurde übrigens von der Energiegemeinschaft nicht angenommen 🙂

Bei schönem Wetter sieht man den Stuttgarter Fernsehturm – übrigens – der Fernsehturm hat auch eine Webcam. Vielleicht kann man dort ja auch irgendwann das Ingersheimer Windrad sehen 🙂

Blick Richtung Ingersheim

Schaut man vom Windrad Richtung Ingersheim, dann sieht man einen idyllisch gelegenen Ort. Leider sieht man aber auch sehr viel Relikte unserer Zivilisation. Schornsteine, Strommasten. Übrigens – die Gegner des Ingersheimer Windrades wollen als Alternative zu einem Windrad dort wo der Strom verbraucht wird das Windrad lieber in die Nordsee stellen – mit 1000km Stromleitung quer durch Deutschland und einem Mast alle 50m.

Ist das die bessere Alternative?

Sehen Sie einfach Bild 2 und Bild 3 an und denken Sie nach!

Vor allem zum Thema Verschandelung einer uralten Kulturlandschaft oder Verspargelung der Landschaft.

Vom Standort des Windrades sieht man weit über 100 Strommasten und Stromleitungen in alle Richtungen.

Das Windrad beugt sogar einer Verspargelung der Landschaft vor, denn der Strom der lokal erzeugt und verbraucht wird muss nicht über Kilometerlange Stromleitungen transportiert werden, das Stromnetz wird also entlastet.

Abnehmer in näherem Umfeld gibt es genug (Ingersheim, Bietigheim-Bissingen, Besigheim), ganz im Gegensatz zu Norddeutschland. Dort wird zwar jede Menge Windkraft produziert, es fehlen dort aber die Abnehmer!

Ingersheimer Spargel

Hier nochmal zur Verdeutlichung wie Dumm das Argument von der Verspargelung der Landschaft durch das Windrad ist.

Erstes Bild: Die Hochspannungs-Spargel vorbei am Brandholz und Forst Richtung Besigheim, im Hintergrund die Windrad-Bauselle.

Rechts die Strom-Spargel vorbei an der Obstanlage Richtung Pleidelsheim. Und im Hintergrund sieht man auch noch eine Spargelgruppe quer hinter Kleiningersheim.

Das ist die durch das Windrad gefährdete unberührte Naturlandschaft rund um Ingersheim.

Übrigens – die Spargel aus der Region sind ausgesprochen lecker!

Windrad – Baubeginn

2020 übertragen aus dem alten Blog

Hier gibt es übrigens meinen Film zur Rotor-Montage

2011.9 Baubeginn am Ingersheimer Windrad

Die ersten Bilder entstanden am 21.9.2011, hier sieht man bereits den fertigen Aushub, die Vorbereitungs-Arbeiten für das Fundament sind in vollem Gange.

Stahl-Armierung für das Fundament

Bilder vom 2./3.10.2011 zeigen bereits den weitgehend fertiggestellten Stahlkorb mit dem Armierungsgeflecht für das Betonfundament.

Stahlkorb für das Windrad-Fundament
Stahlkorb für das Windrad-Fundament
Stahlkorb für das Windrad-Fundament
Stahlkorb für das Windrad-Fundament
Stahlkorb für das Windrad-Fundament
Stahlkorb für das Windrad-Fundament

6.10.2011 Heute wird betoniert!

Am 6.10.2011 wurden über 80 Betonmischer benötigt um den Beton für das Windrad-Fundament zu gießen.

Das Fundament misst über 20m im Durchmesser und ist ca. 3,50m hoch. Wenn man davor steht, ist das recht beeindruckend.

Das Ingersheimer Windrad wird betoniert
Das Ingersheimer Windrad wird betoniert
Das Ingersheimer Windrad wird betoniert
Das Ingersheimer Windrad wird betoniert
Das Ingersheimer Windrad wird betoniert
Das Ingersheimer Windrad wird betoniert

Trockenzeit

Kurze Zeit nach dem Betonieren konnte bereits wieder die Schalung für das Windrad-Fundament abgenommen werden.

Beton-Fundament Ingersheimer Windrad
Beton-Fundament Ingersheimer Windrad

Der Beton muss jetzt ca. 4 Wochen trocknen bis es weitergehen kann.

Danach wird es spannend. Das Windrad soll überwiegend in Fertigteilen angeliefert werden.

Ich werde weiter fotografieren und berichten…

Oder schauen Sie mal auf anderen interessanten Seiten vorbei:

www.ingersheimwetter.de – das Wetter in Ingersheim

www.druckeronkel.de – falls Sie bei mir was einkaufen möchten

www.windkraft-ingersheim.com – die offizielle Webseite der Energiegenossenschaft Ingersheim.

www.bastel-bastel.de – Meine Bastel-Seite

Der grüne Heiner

Allzuviele Windräder gibt es in der Umgebung nicht. In Stuttgart steht der grüne Heiner. Auf einem Schuttberg direkt neben der Autobahn. Der grüne Heiner ist aber deutlich kleiner, als das Ingersheimer Windrad.

Grüner Heiner
Grüner Heiner

Dezember 2011

Mittlerweile ist es Dezember, das Erdreich um das Fundament wurde wieder aufgefüllt und verdichtet, ich bin gespannt wann es weitergeht…

www.bastel-bastel.de
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