Kategorie: Jochens Geschichten

Hier gibt es Informationen zu meinen Geschichten und Romanen

Energienotstand – Neue Windräder für Ingersheim!

3-4 Windräder für Ingersheim!
3-4 Windräder für Ingersheim! (Fotomontage – so könnte es aussehen)

Man kann es kaum glauben – es tut sich etwas in Sachen Energiewende.
Anscheinend geht es mit großen Schritten in die energetische Unabhägigkeit!

Nachdem Minister Habeck erst vorgestern die Frühwarnstufe des Notfallplans für die Gasversorgung ausgerufen hat, werden jetzt anscheinend Nägel mit Köpfen gemacht – Ein Plan zur Abwendung des Energienotstands?
3 neue Windräder sollen in Ingersheim gebaut werden! Faszinierend…
(siehe Standort-Link ganz unten)

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Weihnachtsgedicht 2021

Weihnachtsgedicht 2021

Frohe Weihnachten allen Besuchern meiner Webseiten!

Vielen Dank, dass Ihr ab und zu mal auf www.bastel-bastel.de, www.ingersheim-wetter.de oder www.drucker-onkel.de vorbeigeschaut habt.

Für Euch alle habe ich ein kleines Weihnachtsgedicht verfasst, in dem ich ein paar aktuelle Themen aus 2021 verwurstelt habe:


Von draußen vom Walde komm ich heim,
was ich dort sah, das glaubt mir kein Schwein…

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Corona-Köpfe

Corona-Kopf - Corona macht Angst!
Corona-Kopf – Corona macht Angst!

Corona ist ein großer Mist, darin sind wir uns sicher alle einig.
Egal, ob Impfbefürworter, Impfgegner, Querdenker, Schwurbler oder sonstiger Mensch.
Corona finden alle doof.
Nur, was man dagegen machen kann, wie man sich verhalten muss oder auch nicht – da gehen die Meinungen weit auseinander.
Ich hab mich gefragt, was in den Köpfen der Menschen wohl vor sich geht.
Das ist Neuland für mich, ich mag lieber Tiere und Computer.

Hier ist meine künstlerische Vorstellung, wie die Köpfe der Menschen aussehen würden, wenn man die Gedanken visualisieren könnte – meine Coronakopf-Sammlung
Viel Spaß beim Anschauen – und bleibt gesund!

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Weltverschwörung: wir werden alle sterben!

Lest hier die wahren Hintergründe über Corona, die Nanobots und die Reptiloiden!

Neulich war ich bei meinem Freund Bill und er hat mir TOP SECRET Bilder aus seinem Forschungslabor gezeigt. Er hat mir ultrageheime Geschichten erzählt, wie er von Reptiloide dazu gezwungen wird, die Menschheit zu versklaven. Diese Informationen habe ich unter Lebensgefahr aus dem Labor geschmuggelt, um sie den Menschen, also Euch, bzw. Dir zugänglich zu machen.
Mach was draus!

Impfdosis mit Chip
Impfdosis mit Chip, Foto aus Bills Labor

Seit Jahren wird daran geforscht, wie man Menschen mit Microchips ausstatten kann, um sie gefügig zu machen und eine neue Weltordnung zu schaffen.

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Die Geschichte von Halloween

Halloween - Fest der Bekloppten!
31.Oct – jedes Jahr der Tag der Bekloppten

Wie alles begann…

Ein Erklärungsversuch.

Es ist Oktober und bald kommt wieder der Tag, an dem bekloppte Menschen mit ihren Kindern bei wildfremden Menschen klingeln, in der Hoffnung, diese würden die Bälger mit Süßigkeiten beglücken.

Andere lassen ihren Nachwuchs gleich ganz ohne Aufsicht durch die Gassen ziehen.
Der Sicherheitshinweis “lass Dich nicht von Fremden ansprechen” gilt an diesem Tag nicht, denn die Kinder lassen sich ja nicht ansprechen, sondern sprechen gezielt andere an.

Am 31. Oktober ist Halloween, der Tag, an dem Zombies, Hexen und Dämonen, mit oder ohne Verkleidung bei Dir klingeln und Dich um Süßigkeiten anbetteln.

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Das Geheimnis der Nougats

Das Geheimnis der Nougats
Verschiedene Nuss-Nougat-Cremes, im Vordergrund: Nougat-Eier!
Die abgebildeten Brotaufstriche sind zufällig ausgewählt und stehen in keinerlei Verbindung zur Geschichte!
Das Geheimnis der Nougats

Am Wochenende saßen wir mal wieder am reichlich gedeckten Frühstückstisch. Dabei ist mir aufgefallen, dass in den Nuss-Nougat-Cremes zwar meistens wenige Nüsse, viel Zucker, Fett und meistens Palmöl enthalten ist, aber das Nougat ist bei den Zutaten nicht aufgeführt.
Das hat uns irritiert und wir haben uns auf die Suche nach dem Geheimnis der Nougats gemacht.

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Akku 2.0 – Kapitel 4

Kapitel 4 – Die Party

Als Jan am Abend das Haus von Professor Schmidt und seiner Tochter erreichte, war dort alles dunkel. Niemand war zu sehen und alles sah aus, als hätte er sich an der Adresse geirrt. Aber Straße und Hausnummer stimmten mit der Adresse auf dem kleinen Zettel überein, den Suzan ihm am Ende des Arbeitstages noch zugesteckt hatte.

Das Haus machte einen mächtigen Eindruck und schien recht alt zu sein. Vermutlich war es eine Villa aus dem letzten Jahrhundert. In der Dunkelheit war das schwer zu erkennen. Die Größe des Gebäudes war beeindruckend. Es handelte sich eher um ein Schloss, als um ein Haus.

Der Garten sah sehr gepflegt aus, so weit man das im Schein der wenigen Gartenlichter sehen konnte. Das Gartentor stand offen und ein kleiner Weg aus Steinplatten führte direkt zur Haustüre.

Jan zögerte. Nach einer Party sah das hier nicht aus. Dann nahm er seinen ganzen Mut zusammen und ging zur Tür. Durch Bewegungsmelder gesteuerte Lichter gingen an. Am Eingang war nirgends ein Name angebracht. Nur ein runder Knopf war auf einer großen Messingplatte mitten an der Türe zu sehen. Jan holte kurz Luft, dann drückte er den Knopf.

In der Ferne erklang ein Gong. Kurz darauf ging im Haus das Licht an und die Tür wurde geöffnet. Suzan stand vor ihm. Im Dämmerlicht der Gartenbeleuchtung sah sie noch toller aus als sonst, hatte sich aber entgegen Jans Erwartungen nicht besonders herausgeputzt, sondern war so natürlich wie immer, in Jeans und T-Shirt. Das gefiel ihm.

Sie lächelte ihn an und sagte “Hallo Jan, schön, dass Du da bist. Wir feiern im Keller, die anderen sind schon alle da”. Jan überreichte ihr ein kleines Büchlein, das er noch schnell als Geschenk für sie gekauft und notdürftig verpackt hatte, sowie eine Sektflasche. Suzan strahlte und umarmte ihn “Vielen Dank dafür!”

Jan fing an zu schwitzen. Sie führte ihn durch das Haus, das innen noch viel riesiger war, als es von außen gewirkt hatte. Über eine große Freitreppe ging es in den Keller, wobei von einem Keller zu sprechen nicht ganz richtig war. Das Haus war am Hang gebaut und als sie den Kellerraum betraten, sah er, dass der Raum auf der gegenüberliegenden Seite komplett verglast war. Davor lag eine riesige Terrasse.

“Beeindruckend, nicht?” Suzan schaute ihn fragend an. Jan war überwältigt “Wow, das hätte ich hier nicht erwartet.” Sie führte ihn auf die Terrasse. Dort wurde er von den Kollegen begrüßt, die wohl schon einige Zeit anwesend waren.

“Ein Sekt zur Begrüßung?” Professor Schmidt – Erich – kam auf ihn zu und reichte ihm ein Glas. “Das Haus wurde vor 120 Jahren als Hotel hier direkt am Hang gebaut. Die Terrasse steht auf Stelzen. Suzan soll Dich nachher mal herumführen, ich glaube das wird Dir gefallen.”

Jan war beeindruckt. Von der Terrasse aus konnte man Kilometer weit über die Landschaft sehen, in der Ferne leuchteten die Lichter mehrerer Städte. Er hoffte, dass er diesen Ausblick auch einmal bei Licht genießen könnte. Als ob Eric seine Gedanken lesen könnte, sagte er “wir haben übrigens für jeden ein Gästezimmer vorbereitet, nach Hause muss heute niemand mehr. Du kannst also gerne auch etwas Sekt, Wein oder Bier trinken.”

Die anderen Kollegen standen in Grüppchen herum. Uwe saß in der Ecke und tippte auf seinem Smartphone. Andrea kam auf Jan zu und begrüßte ihn. Im Hintergrund spiele flotte Musik. Es gab selbstgemachte Pizza aus einem gemauerten Steinofen.

“Den habe ich selbst gebaut”, erzählte Erich stolz. “Ab und zu muss man auch mal etwas Handwerkliches machen, diese ganze Forschung vernebelt einem sonst nur den Kopf. Gleich nach dem Einzug war das mein erstes Werk. Die Umzugskisten sind noch nicht alle ausgepackt, aber der Grill steht. Man muss eben Prioritäten setzen.” Erich lachte.

Jan konnte sich nicht erinnern, jemals eine so leckere Pizza gegessen zu haben. Der Professor schien noch mehr Talente zu besitzen, als nur die Batterieforschung. Es wurde ein lustiger Abend und Jan lernte die Kollegen von ihrer privaten Seite kennen.

Franco machte noch mehr Späße als sonst und als es bereits etwas später war, holte Rainer seine Gitarre heraus. Sie setzten sich alle auf die riesige Lounge und sangen gemeinsam Lieder. Die meisten davon kannte Rainer nicht, aber er versuchte trotzdem, mitzusingen.

Tatjana hatte einen Nachtisch mitgebracht. Was es genau war, konnte Jan nicht erkennen und der russische Name der Speise wollte auch nach der dritten Wiederholung nicht in seinen Kopf. Allein seine Versuche, das Wort auszusprechen, führte zu allgemeinem Gelächter.
Aber das Dessert war unglaublich lecker. Seine Kollegen waren alle sehr angenehme Menschen.

Erich hatte seine Mitarbeiter wohl nicht nur nach Fachwissen ausgewählt, sondern auch sehr stark auf die Persönlichkeiten geachtet. Jan fühlte sich wie in einer großen Familie und war froh, dass er sich auf die Stelle beworben hatte und nicht erst auf Weltreise gegangen war.

Akku 2.0 - Kapitel 4

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Akku 2.0 – Kapitel 15

Kapitel 15 – das Päckchen

Am nächsten Morgen wurde Jan von der Sonne geweckt, die ins Zimmer schien. Es war noch viel zu früh, um aufzustehen. Doch bewegen konnte er sich sowieso nicht, denn Suzan lag auf seinem rechten Arm und schlief noch tief und fest.

Jan genoß es, sie zu beobachten. Erst eine halbe Stunde später wachte auch Suzan auf. Verschlafen lächelte sie ihn an, dann kuschelte sie sich etwas näher an ihn und schloss wieder die Augen “Heute stehen wir nicht auf, wir bleiben den ganzen Tag im Bett” flüsterte sie.

Leider wurde daraus nichts, denn 10 Minuten später schepperte der Wecker in schrillen Tönen. Suzan versuchte, nach dem Wecker zu schlagen. Doch dieser fiel dabei auf den Boden und klingelte immer weiter. Es half nichts, sie musste aufstehen, um ihn auszuschalten.

Da sie nun schon außerhalb des Bettes war, beschloss sie, dass sie dann auch dem ganz normalen Tagesablauf folgen könnte. Suzan seufzte und ging ins Bad. Jan stand ebenfalls auf, er musste noch in sein Zimmer und frische Kleidung holen.

Wenig später trafen sie fast gleichzeitig im Frühstücksraum ein. Erich saß bereits dort und wartete auf die beiden. “Heute ist ein schöner Tag” begrüßte er sie “die Sonne scheint und im Labor können wir heute ein weiteres Forschungsprojekt abschließen.” Er redete leise weiter “wieder ein Fortschritt innerhalb der zehn Prozent Regel. So sinnlos angesichts der Tatsache, was wir eigentlich präsentieren könnten, wenn es die Welt doch nur erfahren dürfte!”

Suzan legte ihre Hand auf seinen Arm “Der Tag wird schon noch kommen, Dad, da bin ich mir ganz sicher”.

Sie frühstückten und fuhren wieder gemeinsam in das Institut.

Andrea begrüßte sie mit der Mitteilung, dass Uwe sich krankgemeldet hatte und Jan dachte daran, wie seltsam Uwe sich gestern benommen hatte. Sie begannen mit den Vorbereitungen für die Präsentation ihres abgeschlossenen Projekts. Am Nachmittag sollte es eine Pressekonferenz geben, bei der ein weiterer großer Schritt in der Batterieforschung verkündet werden sollte. Ein Durchbruch in der Forschung ermöglichte eine Erhöhung der Speicherkapazität um satte 10 Prozent bei gleichzeitiger Verbesserung vieler anderer Parameter. Jan überlegte, ob er lachen oder weinen sollte, als er die vorbereitete Präsentation noch einmal durcharbeitete.

Er ging in die kleine Laborküche, um sich einen Kaffee zu holen, doch die Kaffeemaschine war leer. Jan wusste nicht, wo das Kaffeepulver war, daher begann er, alle Schränke nacheinander zu durchsuchen.

Beim dritten Schrank stockte ihm der Atem. Dort lag ein Päckchen, auf dem obendrauf ein Display montiert war. Eine kleine LED blinkte im Sekundentakt. Seine Gedanken rotierten. Jan hatte noch nie einen echten Sprengsatz gesehen, aber das hier sah nicht nach einer Packung Kaffee aus. Das Ding ähnelte den Bomben, die er aus Spielfilmen kannte. Nur fehlte der rote oder grüne Draht, den der Held im Film immer im letzten Moment durchschnitt.

Jan schaute sich um. Seine Kollegen waren alle im Labor, das sich direkt hinter dem Wandschrank befand, in dem er dieses seltsame Teil gefunden hatte. Das war kein Spaß, irgendwer wollte das Labor in die Luft jagen. Hatte nicht Erich erst gestern erzählt, dass sie es mit mächtigen Gegnern zu tun bekommen würden? Aber hier ging es nur um 10 % und nicht um ihr geheimes Projekt.

Entsetzt rannte er zur Labortür. Doch die war verschlossen. Er klopfte gegen die Scheibe und alle drehten sich zu ihm um. Erich kam an die Tür, hatte aber keinen Schlüssel. Jan versuchte, durch die Tür den Fund der Bombe mitzuteilen, doch das Labor war schalldicht. Seine Kollegen schauten ihm verwundert zu wie Jan vor der Tür herumhüpfte. Erst als sie erkannten, dass die Tür abgeschlossen war und niemand einen Schlüssel hatte, realisierten sie, dass irgendetwas nicht stimmen konnte.

Jan war im Flur schon einen Schritt weiter. Im Verbindungsgang des Gebäudes wusste er von einem Brandschutzschrank. Er hetzt dort hin und drückte den Knopf des Brandmelders. Die Alarmsirenen begannen schrill zu kreischen, doch Jan achtete nicht darauf. Er griff nach der Axt, die im Schrank hing und rannte zurück ins Labor. Mit dem Mut der Verzweiflung hieb er mit der Axt gegen die Labortür. Das Fenster der Tür zerbarst mit einem Knall. Jans Kollegen standen erschrocken an der gegenüberliegenden Wand. Jan schrie ihnen zu “Hinter der Wand liegt eine Bombe!” Dann holte er aus und schlug mit seiner gesamten Kraft die Axt gegen den Türgriff. Das Holz zerbarst und die Tür flog auf. Die Kollegen standen immer noch wie gelähmt an der Wand, Jan rief nur “raus hier”, dann packte er Suzan, die am nächsten bei ihm stand an der Hand und zog sie hinter sich aus dem Labor.

Die anderen Kollegen lösten sich aus ihrer Erstarrung und rannten den beiden hinterher. Instinktiv lief Jan am Aufzug vorbei hinaus zur Feuertreppe, Suzan immer fest an der Hand haltend. Das restliche Team folgten ihnen. Überall sah man andere Mitarbeiter des Instituts, die verwundert aus ihren Büros und Laboren auf die Flure liefen und sich, wie bei Feueralarm vorgeschrieben, zu den Ausgängen begaben.

Sie hatten gerade das Treppenhaus erreicht, als es hinter ihnen einen ohrenbetäubenden Knall gab, das Gebäude erzitterte, Glas splitterte und durch die Druckwelle wurden alle durcheinandergewirbelt und zu Boden geschleudert. Jan spürte, wie Suzans Hand aus seiner Umklammerung rutschte, dann wurde es dunkel.

Akku 2.0 - Kapitel 15

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