Jochens Wetterblog am 14.1.2021

Rückblick
Sonne, Schnee, Regen, Frost und Wind. Die letzte Woche zeigte in schnellem Wechsel, was der Winter an Wetter so alles aufzubieten hat. Zuerst war es dunkel, trübe und es gab einen Mix aus Schnee und Regen. Bei Temperaturen von 1°C bis 2°C blieb bei uns von den weißen Flocken allerdings nichts liegen. Am Wochenende hörten die Niederschläge auf und es kam die Sonne heraus. Knapp 5 Stunden Sonnenschein gab es jeweils am Sonntag und am Montag. Die Temperaturen fielen nachts auf frostige Werte. Knapp -8°C waren es am Montag in der Früh. So kalt war es zuletzt vor 2 Jahren, am 22.1.2019. Zu Dauerfrost hat es aber nicht gereicht, der Tageshöchstwert lag am Montag bei knapp über dem Gefrierpunkt. Auf den nächsten Eis-Tag (ganztägig unter 0°C) müssen wir also auch nach 2 Jahren weiter warten. Den letzten Dauerfrost gab es am 20.1.2019. Am Dienstag wurde es wieder etwas wärmer, nachts gab es nur -2°C, dafür versteckte sich die Sonne den ganzen Tag und es fiel wieder reichlich Niederschlag.

Ausblick
Bis zum Wochenende wird es wieder etwas kälter. Tiefstwerte bis -4°C sind vorhergsagt und tagsüber steigen die Werte kaum über 0°C. Für Freitag ist viel Sonne angekündigt, danach ziehen wieder dicke Wolken auf und es soll viel Niederschlag geben. Am Sonntag als Schnee, in der neuen Woche dann bei steigenden Temperaturen als Regen.

Jochens Wetterblog am 7.1.2021

Rückblick
Das neue Jahr startet mit einem Hauch von Winter, aber auch ziemlich trübe. Es gab leichten Frost, viele Wolken und ein bisschen Schnee. Die Woche über schafften es die Sonnenstrahlen kaum bis zum Boden. Wolken und Nebel lagen schwer über der Landschaft. Nur knappe 2 Sonnenstunden kamen insgesamt zusammen. Wind gab es kaum und dadurch auch nur wenig Bewegung in den Wolken. Die Temperaturen lagen um den Gefrierpunkt und veränderten sich kaum. Nachts gab es leichten Frost bis -1°C, tagsüber stiegen die Höchstwerte bis auf 5°C, am Wochenende nur knapp über 1°C. Die Wolken verhinderten weitere Abkühlung in der Nacht, aber auch Erwärmung am Tag. Am Wochenende fiel etwas Schnee. 3-5 cm kamen zusammen und hüllten die Landschaft vorübergehend in ein weißes Tuch. Sogar Schlittenfahren war möglich. Man musste aber früh aufstehen, denn die weiße Pracht taute schnell wieder weg. Danach regnete es.

Ausblick
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt soll es die nächsten Tage einen Mix aus Regen und Schnee geben. Zum Wochenende wird es kälter, dann ist Frost bis -5°C vorhergesagt. Allerdings wird es dann auch trockener. Ob bei uns der Schnee liegen bleibt, ist daher ungewiss. Die Sonne macht sich weiter rar.

Projekt: Zyklonabscheider für die Werkstatt

Wo gehobelt wird, da fallen Späne und wo gesägt und geschliffen wird, da kann es mächtig stauben.

Deswegen ist eine ausreichende Absaugung in der Werkstatt sehr wichtig.
Nicht nur, damit nicht alles zu staubt, sondern auch der Gesundheit wegen.
Masken tragen ist in der Werkstatt auch schon vor 2020 Routine, aber die Absaugung sollte verbessert werden.
Lange geplant, nie die Zeit dazu gehabt. Jetzt im Lockdown bin ich öfters im Hobbyraum, daher wird das jetzt umgesetzt.



Das kleine Projekt: Ein Zyklon-Abscheider für den Staubsauger.

Vorgeschichte:
Vor vielen Jahren hatte ich einen Sauger eines deutschen Herstellers gekauft, nennen wir ihn GELB. Erworben bei einem Baumarkt, den ich hier mal Orange nennen will.

Damals war ich natürlich ganz schlau, bin in den Baumarkt und hab mir die Geräte vor Ort angeschaut, ohne vorher im Internet zu suchen. Die genauen Produktnummern weiß ich nicht mehr, aber es war irgendwas mit Sauger 2900 und Sauger 2910. Der kleinere war aus dem Standardsortiment des Herstellers, der mit der größeren Nummer war im Angebot, minimal günstiger, von den technischen Daten anscheinend identisch. Also griff ich zu (und ins Klo).

Der Sauger hatte eine Fehlkonstruktion: Die Ansaugung war innen schmaler, als an der Spitze. Dadurch wurden immer wieder Teile angesaugt, die zwar vorne durch die Öffnung passten, aber nach 3 Zentimetern innen in der Düse steckenblieben.
Das hat mich öfters zur Weißglut getrieben. Immer wieder die Arbeit unterbrechen und Kleinteile aus dem Saugschlauch entfernen. Sehr ärgerlich.
Der Werkskundendienst hat mir eine Ersatzdüse geschickt, die hatte aber das gleiche Problem, also wohl ein Designfehler.

Das andere, schwerwiegendere Problem des Gerätes war die recht schwache Saugleistung.
Irgendwann habe ich dann im Internet herausgefunden, dass der 2910 nicht zum offiziellen Programm des Hersteller GELB gehörte, sondern speziell als Angebot für den Baumarkt Orange gefertigt wurde, um so ungeschickte Menschen wie mich, hereinzulegen.
Die höhere Produktnummer suggerierte ein hochwertigeres Modell, der Preis war als Angebot minimal günstiger als das offizielle Gerät, die Daten auf dem Karton identisch. Allerdings stand da nur die Leistung drauf.
Im Web fand sich dann noch so Werte, wie Unterdruck und Luftdurchsatz und da war der 2910 nur halb so stark, wie der 2900 (wie gesagt, die genauen Nummern weiß ich nicht mehr). So offensichtlich ist mir bis dahin Bauernfängerei noch nie aufgefallen. Daher kann ich nur dazu raten:
Geräte, die als Sonderedition oder speziell für einen bestimmten Markt gefertigt werden, muss man zumindest sehr genau anschauen, ob nicht irgendwo ein Haken dran ist.

BOSCH GAS50

Nachdem mich das während der Renovierung unseres Hauses dermaßen genervt hat, hab ich mir geschworen, dass kein Baumarkt-Kram mehr ins Haus kommt. Nach nur 1 Jahr wurde der Sauger daher durch einen Bosch GAS-50 Sauger ersetzt. Ein Profi-Teil aus der blauen Bosch-Serie. Ein absolutes Topgerät. Damit ging alles, von Holzstaub bis Baustaub und auch für die Schlitzfräse in Beton oder für die Absaugung an der Flex beim Boden abschleifen war das Ding perfekt.
Allerdings hat Staub die Angewohnheit, schnell die Beutel und Filter zuzusetzen. Und die sind bei diesem Sauger nicht nur leistungsmäßig professionell, sondern leider auch preislich.

Zyklonabscheider

Um die Filter des Saugers zu entlasten, kann man eine Box vorbauen, in der Staub abgeschieden wird, bevor er in den Sauger gelangt.
Im Prinzip wird dabei – vereinfacht dargestellt – mit dem Staubsauger die Luft über einen Absauganschluss mittig aus einem Behälter gesaugt. An diesem Behälter ist seitlich oben ein Ansaug-Anschluss angebracht, über den mittels eines weiteren Saugschlauchs der Dreck angesaugt wird.

Der Ansaugstutzen ist innen schräg angebracht, dadurch wird die Luft im Behälter verwirbelt, der Staub und Dreck fällt nach unten auf den Behälterboden und die zum Staubsauger weitergeführte Luft enthält fast keine Schmutzpartikel mehr. Dadurch gelangt weniger Staub in den Sauger, die Filter halten länger und die Saugleistung bleibt sehr lange gleich hoch.
Das ist ungemein praktisch und sollte in keiner Werkstatt fehlen!

Immer wieder habe ich über einen Zyklonabscheider nachgedacht, aber es hat doch einige Jahre gedauert, bis ich die Idee in die Tat umgesetzt habe.

Theoretisch kann man so ein Teil komplett selber bauen, aber ich fand im Internet einen vorgefertigten Aufsatz, der nur noch ein geeignetes Gehäuse für den Staub benötigte. Einfach, schnell und funktional. Gekauft!

In den Rezensionen und Beschreibungen stand einfach “nimm einen Eimer”. Gut, ein stabiler Eimer sollte es schon sein. Ein 50l Eimer, in dem sich vorher Kalkputz befand, sah eigentlich aus, als wäre er stabil genug.
Nun, wie man auf dem Foto unschwer erkennen kann, war das nicht der Fall. Nach kurzer Zeit hat der Eimer nachgegeben und sah ziemlich zerknittert aus. Immerhin hatte sich bis dahin einiger Staub und viele Späne im Eimer gesammelt, das Prinzip funktionierte also theoretisch.

In einem Beitrag stand, dass die Ikea Samla Boxen viel stabiler wären, als Eimer. Das wollte ich gleich ausprobieren. Kurz gebohrt und geschraubt und die Ansaugung war ummontiert. Aber keine 5 Sekunden nach Einschalten des Saugers war ich am Überlegen, was der Schreiberling wohl für einen Sauger verwendet. Der Bosch GAS-50 hat einen derart starken Unterdruck erzeugt, dass es den Deckel der Samla-Box glatt zerrissen hat. Luftdruck hat schon eine ziemliche Kraft!

Da blieb mir also nichts anderes übrig, als eine Box aus Holz zu basteln.

Nach Weihnachten 2020 waren die Baumärkte zu und die Auswahl an Material daher etwas eingeschränkt. Aber die billigen Birke-Multiplex-Platten aus dem orangenen Baumarkt (C-Qualität – also NICHT möbeltauglich) sollten für so eine Bastelei passen.

Die Platten wurden im Internet mit einem makellosen Bild beworben. Vor Ort stellte sich aber eine deutlich andere Qualität heraus. In Corona-Zeiten wollte ich aber nicht weiter suchen und habe trotzdem ein paar Platten mitgenommen. Zwar war die Qualität unterirdisch schlecht, aber dafür war das Material auch sehr billig und für manche Basteleien sollte das schon passen – wie eben für eine Kiste für meinen Zyklon-Staubabscheider.

Im Bild sieht man, wie astig das Holz ist, auf dem Foto im Webshop des orangenen Baumarktes ist das Holz makellos. Meine Rezension dazu wurde übrigens abgelehnt. Anscheinend sind ehrliche Bewertungen nicht erwünscht, die Platten haben über 4 von 5 Sternen.
Das ist natürlich einfach, wenn man die Bewertungen vorher filtert.
Die Platte im Foto war noch eine der besten im Baumarkt-Stapel. Es gab im Material auch viel Kit und auch ungeflickte Löcher.

Zurück zur Box:

so eine rechteckige Kiste zu sägen ist – abgesehen vom korrekten rechten Winkel – keine große Kunst. Die 15mm Multiplex-Platten lassen sich gut sägen und in kurzer Zeit war der Staubsammel-Behälter fertig. Die Box habe ich verleimt und geschraubt. Der Deckel sollte natürlich abnehmbar sein. Mangels offener Baumärkte musste ich etwas improvisieren und habe 4 Einschlagmuttern verwendet, die leider etwas zu groß waren. Wenn man genau hinschaut, sieht man die nicht ganz saubere Verarbeitung – es hat leider nicht ganz gepasst.
Die Schrauben gabs vom Chinamann beim großen Fluss – ohne ausgewiesener Mehrwertsteuer (ja, sowas gibt es immer noch, das ärgert mich, da ich als ehrlicher selbständiger Unternehmer jeden Cent versteuere). Die Schrauben waren M6x40 mit schönen aufgesetzten Kunststoff-Köpfen, damit man sie gut von Hand festziehen kann.
Zwischen Deckel und Gehäuse kam noch ein Rest Dichtgummie.
Dann noch ein Loch für den Zyklonaufsatz gebohrt und 4 Löcher für die Halteschrauben, fertig ist die Staub-Box.

Mein Zyklon-Staubabscheider ist (fast) fertig.

Schläuche angeschlossen – Sauger eingeschalten und die Werkstatt gesaugt.
Der BOSCH GAS-50 erzeugt einen enormen Unterdruck, damit macht das Saugen richtig Spaß. Der Zyklon-Staubabscheider funktioniert einwandfrei.

So ein Teil hätte ich schon viel früher bauen sollen.
Irgendwann, wenn man nach Corona wieder in die Baumärkte kann, werde ich noch einen senkrechten Schlitz in das Gehäuse fräsen und ein Schauglas aus Acryl einbauen, damit man den Füllstand sehen kann.
Ansonsten ist das Teil fertig und funktional. Die Abmessungen der Box habe ich frei nach Plattenmaterial gewählt, um den Verschnitt zu minimieren. Es sind ungefähr 45cm Höhe x 40cm Breite x 30cm Tiefe.
Das sollte für ein paar Sägearbeiten ausreichen.

Jetzt kann ich ein bisschen staubfreier weiterbasteln.

Übrigens – der Staub im zerknorkelten Eimer wurde kurzerhand in unseren Neujahrsfilm eingebaut – die Szene mit dem Sprengstoff (TNT – Explosives – Danger) – keine wirklich gute Idee, da nach der Szene der Keller in einer Staubwolke stand, aber lustig:
Hier gibts den Film zu Neujahr 2021:
https://www.bastel-bastel.de/blog/?p=3278

Fazit: Zyklon-Staubabscheider lohnen sich.
Man könnte es allerdings auch etwas einfacher basteln, aber Fehlversuch macht kluch (für die Leute, die gerne Schreibfehler bemängeln – das ist des Reimes willen :-))

Frohes Neues Jahr!

Wir wünschen allen Besuchern von www.bastel-bastel.de alles Gute für 2021!

Unser 11jähriger Sohn Lian hat ein kleines Video für Euch gedreht!
Ton an – Film ab – und bis zum Ende anschauen 🙂

Kleine Info zum Film:
– es wurden weder Menschen noch Tiere verletzt
– Der Junior hat gefilmt, Papa hat nur ein bisschen geholfen
– Mitten während den Dreharbeiten ist die Feuerwehr ausgerückt, da hatten wir ein bisschen bammel, ob wir es übertrieben haben. Die sind aber woanders hin 🙂

Bitte nicht nachmachen – Feuerwerk ist dieses Jahr verboten!

Wir wünschen Euch allen ein friedliches, gesundes und frohes Neues Jahr 2021!

Jochens Wetterblog am 31.12.2020

Rückblick
An Heiligabend stiegen die Temperaturen bis auf 14°C. Am Mittwoch früh lagen sogar die Tiefstwerte im zweistelligen Bereich. Dazu war es mit Böen bis 51km/h ziemlich windig. Am ersten Weihnachtsfeiertag sanken die Temperaturen kräftig ab, es wurde tagsüber nur noch 3°C warm und nachts herrschte Frost. Der Tiefstwert lag am Sonntag bei -3°C. Es gab sehr viel Niederschlag. Über 9l/qm kamen zusammen und am ersten Feiertag nochmal 5l/qm. Im Schwarzwald als Schnee, bei uns leider nur als Regen. Am 2. Weihnachtsfeiertag wurde es trockener. Die Wolken verdeckten die ganze Woche über fast durchgehend die Sonne. Nur 4 Sonnenstunden kamen insgesamt zusammen. Für mehr Sonne musste man hoch hinaus. Schnee und Sonnenschein sorgten im Schwarzwald für Verkehrschaos durch Tagesausflügler. Der Dezember war insgesamt 2,4 Grad zu warm. Zur Abwechslung war der Monat aber deutlich feuchter als der langjährige Durchschnitt. Mit 73l/qm fiel beinahe doppelt soviel Niederschlag, wie üblich.

Ausblick
Es geht dunkel weiter. Der Jahreswechsel wird ziemlich wolkig. Die Temperaturen steigen tagsüber nur auf Werte zwischen 0°C und 4°C, nachts gibt es Frost bis -1°C. In der neuen Woche sinken die Temperaturen etwas ab, dann kann es auch leichten Dauerfrost geben.

Jochens Wetterblog am 24.12.2020

Rückblick
In den letzten Tagen gab es wieder etwas mehr Sonnenschein. Mittwoch, Freitag und Samstag täglich jeweils um die 4 Stunden. Sonntag bis Dienstag war dann allerdings wieder durchgehend bewölkt und dunkel. Die Wintersonnenwende liegt hinter uns und ab sofort werden die Tage wieder länger. Die Höchsttemperaturen erreichten bis zu 13°C am Dienstag. Das ist für die Jahreszeit recht mild. Nachtfrost gab es nur am Donnerstag mit -1°C. 6l/qm Niederschlag kamen über die Woche zusammen. Immer wieder fielen ein paar Tropfen. Der Wind war recht schwach und erreichte in Böen max. 31km/h.
Insgesamt war die Woche trübe, nass und kühl, aber wenig winterlich.

Ausblick
Für den Heiligen Abend ist viel Wind angesagt, dazu soll es auch regnen. Auch an den Feiertagen soll es nass werden. Bis nächsten Dienstag sind für jeden Tag 90% Niederschlagswahrscheinlichkeit vorhergesagt. Die Temperaturen sinken langsam ab. Frost bis -2°C ist möglich. Vielleicht gibt es auch die eine oder andere Schneeflocke. Liegen bleibt aber eher nichts, die Höchstwerte sollen bei 5°C liegen.