Das Windrad wächst

Turmbau nach der Eiszeit

Anfang Februar 2012 gab es in Europa eine recht extreme Kältewelle.

Dadurch konnte am Windrad über 2 Wochen nicht weitergebaut werden.

Erst am 17.2.2012 ging es mit den Bauarbeiten weiter. Der erste Ring wurde auf das Fundament gesetzt.

Wenn das Wetter so bleibt dürfte das Windrad jetzt schnell in die Höhe wachsen.

Übrigens – die Temperaturen von Anfang Februar 2012 oder auch das aktuelle Wetter finden Sie natürlich immer auf meiner Seite www.ingersheim-wetter.de!

Das nebenstehende Bild gefällt mir besonders gut, es zeigt wie der Mega-Kran ein Element des Windrad-Turms anhebt.

Das Windrad von Pleidelsheim aus gesehen

Das Ingersheimer Windrad wird nach Fertigstellung weithin sichtbar sein.

Schon jetzt sieht man die Baustelle und den Kran aus einiger Entfernung.

Das erste Bild wurde vom Segelflugplatz in Pleidelsheim aufgenommen.

Das zweite Bild wurde vom Brandholz aus aufgenommen, mit Blick vorbei an der Hochspannungstrasse bis zum Ingersheimer Windrad.

Das Ingersheimer Windrad wächst!

Jetzt geht es Schritt für Schritt nach Oben.

Die Rauchfahne auf den ersten Bildern ist übrigens kein Vulkan sondern stammt aus dem AKW Neckarwestheim das ein paar Kilometer hinter dem Windrad steht.

Baufortschritt am 21.2.2012

Diese Woche wurden einige der großen Elemente auf das Fundament gesetzt.

Ingersheimer Windrad im Höhenrausch

In der 9. Kalenderwoche (27.2. – 3.3.2012) geht es mit dem Ingersheimer Windrad steil in die Höhe.

Endlich kein Frost mehr und somit steht dem Wachstum des Windrad-Turms nichts mehr im Wege.

Die Betonringe werden am Boden aus zwei bis drei Teilen zusammengesetzt.

Danach bringen die Windradbauer 2-Komponenten-Klebstoff auf den obersten Ring auf, der Kran hebt das nächste Element auf den Turm, alles wird sauber ausgerichtet und anschliessend fahren 2 Arbeiter im Arbeitskorb einmal rings um den Turm und verspachteln die Fugen zwischen den 2 Elementen.

Ring für Ring nach Oben

Ring für Ring wächst das Windrad in die Höhe, 3-4 Ringe wurden bisher pro Tag montiert.

Vorsicht Flugzeug

Der 11. Ring ist knallrot angestrichen. Durch diese Signalfarbe soll das Windrad für Luftfahrzeuge besser sichtbar werden.

Verkehrsmaschinen sollten in dieser Höhe nicht unterwegs sein, aber Segelflieger und Hubschrauber sind auf Höhe des Windrades öfters unterwegs und sollten tunlichst einen Zusammenstoss vermeiden.

Der 13. Ring hat irgendwelche Öffnungen an der Seite, vermutlich wird hier eine Warnbeleuchtung angebracht.

Insgesamt sind jetzt 15 Elemente montiert, wenn die mir bekannten Angaben stimmen und ein Element 3,5m-4m hoch ist sind wir damit bei ca. 60m Turmhöhe.

Übrigens – da ich von einigen “Nordlichtern” bereits darauf angesprochen wurde, daß so ein Windrad ja eigentlich nichts besonderes sei noch ein kleiner Hinweis:

Die Windräder in Norddeutschland sind meistens deutlich niedriger.

Die in Ingersheim gebaute E-82 Windturbine ist zwar “nur” ein Standardmodell mit 2MW, aber von der Turmhöhe das derzeit höchste Windrad das von Enercon gebaut wird!

Selbst die Enercon E-126 mit 7,5MW und gewaltigen 127m Rotordurchmesser hat “nur” eine Nabenhöhe von 135m.

Und die im flachen Norden gebauten E-82-Modelle dürften meistens Geräte mit unter 100m Nabenhöhe sein, während das Ingersheimer Windrad 138m Nabenhöhe besitzt*.

(*angeboten werden Modelle mit 78m, 85m, 98m, 108m und 138m Nabenhöhe)

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