Von den besten lernen…

Deutsche Nachrichtendienste setzen auf Google
Immer, wenn man meint, dümmer geht nicht, dann gibt es wieder News…
Gerade gelesen, tagesschau.de, Stand 26.10.2026, 6:11 Uhr.
Ob es stimmt, oder nur so eine Fake-News ist, weiss ich nicht.
Es ist natürlich eine tolle Idee, wenn „Deutsche Nachrichtendienste“ auf ein kommerzielles US-amerikanisches Unternehmen setzen.
Besser geht nicht.
Seit dem Cloud-Act aus 2018 (bald 10 Jahre her!), sollte es jeder wissen, dass man KEINE Daten bei US-Unternehmen speichern kann und darf. Schon garnicht vertrauliche Daten.
Da können die Firmen noch soviel Bla-Bla und Beschwichtigungsversuche machen.
Aber ja, die meisten nutzen ja auch ganz sorglos ihr MS-Konto (frag mal den Internationalen Gerichtshof), ihre Amazon-Cloudlösung und natürlich ist das Problem nur ein theoretisches, denn wir sind ja alle Freunde und Spionage unter Freunden, sowas tut man nicht (A.M.)
The CLOUD Act (Clarifying Lawful Overseas Use of Data Act) is a U.S. federal law enacted on March 23, 2018. It requires U.S.-based technology and cloud service providers to turn over stored user data—such as emails, files, and messages—when presented with a valid U.S. warrant or subpoena, regardless of whether that data is physically stored inside or outside the United States.
Ausgerechnet Nachrichtendienste…
Aber ja, kann man natürlich so machen.
Ich bin da kein Experte.
Und wenn ich ganz ehrlich bin, nutze ich auch Dienste von US-Firmen.
Das macht mir täglich ein schlechtes Gewissen, aber ich bin immerhin kein Nachrichtendienst.
Rente mit 80?

Du glaubst, der Staat klaut Dir die Wurst vom Brot?
Ach Quatsch, die meinen es doch nur gut mit Dir!
Deutschland lebt gut, mit den ganzen Maden im Speck / Made in Germany!
Die wollen doch nur, dass Du Deine ganze Kraft zum Wohle anderer Menschen einsetzt, solange Du kannst.
Deswegen soll die Rente immer weiter abgesenkt werden, das Renteneintrittsalter steigt stetig an.
Wie beim Frosch im Mixer – immer ein bisschen am Regler drehen. Niemand wird etwas merken.
Ideal ist natürlich, wenn Du vor Renteneintritt den Löffel abgibst.
Der neueste Clou: Aktienrente!
Natürlich sollst Du nicht irgendwelche Aktien, oder einfache ETF kaufen, die kaum Kosten verursachen und vererbbar sind.Komplizierte Zertifizierte Bankprodukte müssen es schon sein.
Idealerweise irgendwelche Fonds, die von den Banken gezielt für Dich ausgewählt werden.
Ganz toll sind Produkte, die irgendwas mit DAX beinhalten.
Also nicht das Tier, sondern mit dem Deutschen Aktien Index.
Also da für Deine Rente Geld zu investieren, das ist ganz besonders schlau – und sicher!
Wirklich, das sind nur die allerbesten Unternehmen, die wir in Deutschland haben.
Deutsche Autobauer! Es gibt nix besseres.
OK, gerade geht es denen nicht so gut, aber die sind dran:
DU und Deine Kollegen, Ihr seid einfach zu teuer!
Deswegen werden in Deutschland Arbeitsplätze abgebaut und beispielsweise in den USA Milliarden investiert.
Das ist toll.
Nicht für die deutschen Arbeiter, aber für die Aktionäre – also für Dich, wenn Du Deine Rentenvorsorge richtig investiert hast.
Naja, nachdem Du rausgeworfen worden bist, hast Du vielleicht kein Geld mir für die Aktienrente, aber die Idee ist doch nicht schlecht?
Oder wie wärs mit Wohnen?
Investiere doch einfach in Wohnbaufirmen im DAX!
Absolut sicher, Wohnen muss schliesslich jeder irgendwie und irgendwo!
Die Firmen werden auch garantiert niemals nicht in irgendeiner Weise enteignet.
Versprochen – Deine Rente ist sicher!
Nunja, neulich in Berlin:
Natürlich sind diese Immobilienunternehmen aus Sicht linker Ideologien ganz böse.
Dass aber ein großer Teil davon im Streubesitz und damit in der Altersvorsorge kleiner Anleger ist, das kümmert die nicht.
Dass die Wohnungen auch nach der Enteignung nicht verfügbar sind, wird nicht erwähnt.
Da wohnt ja schon jemand drin!
Da die Enteignung Geld kostet, das auf die Mieter umgelegt wird, wird das Wohnen für die Bestandsmieter garantiert teurer. Ausser heißer Luft, bringt das denen also garnichts.
Btw.: Wer soll die ganzen Wohnungen nach der Einteignung überhaupt verwalten?
Das Geld für die Enteignung hat man in Berlin sowieso nicht, aber wenn man es hätte, wäre es dann nicht schlauer, mit dem Geld ZUSÄTZLICHE Wohnungen zu bauen?
Oder will man die aktuellen Bewohner nach der Enteignung der Wohnungsinhaber dann auch rauswerfen und Platz für das eigene Sozial-Clientel schaffen?
Immerhin erreicht man allein mit der Ankündigung, dass die „bösen Unternehmen“ alle weiteren Investitionen einstellen, damit sinkt der Wert des Bestandes und die Enteignung wird billiger – schon schlau.
Nach Definition der Deutschen Börse sind 86% eines der verteufelten Wohnbauunternehmen in Streubesitz, also in der Hand kleiner Anleger, die für ihre Rente sparen.
Größter Investor ist Norges Bank mit 14%.
Diese Bank ist die Zentralbank Norwegens.
Die finden es bestimmt lustig, wenn sie enteignet werden sollen.
Also nicht wundern, wenn irgendwann die wütenden Wikinger bei uns einfallen.
Btw. der Leitspruch der norwegischen Könige lautet „Alt for Norge“, auf Deutsch: „Alles für Norwegen“.
Diesen Spruch in ähnlicher Weise hierzulande zu nutzen, ist keine gute Idee, denn das ist offizieller Nazi-Sprech und damit VERBOTEN!
„Alles für die Katz“ ist dagegen erlaubt.
Alles am Arsch übrigens auch, damit sind wir wieder beim Startbild:
Der Ausdruck „alles am Arsch“ ist eine umgangssprachliche Redewendung für eine extrem schwierige, aussichtslose oder frustrierende Situation (alles läuft schief).
Passt also vielleicht als Wahlspruch für Deutschland.
Ich bin nicht so der Experte für Wahlsprüche.