Noch mehr 3D-Drucke im Juli 2026

Auch im Juli gibt es weitere 3D-Drucke aus meiner Bastelbude.
Die kleinen Projekte bekommen keine einzelnen Seiten, aber manche sind trotzdem erwähnenswert.

Taschentuchbox Nr. 3

Hier gibts eine weitere Taschentuch-Box.
Die nächste Grippewelle kommt bestimmt und der Junior wollte auch so ein Teil.
Zur Erinnerung: in die Box passen die Original Tempo Papp-Boxen.
Einfach von unten einschieben und oben die Taschentücher einzeln entnehmen.
So sieht das einfach besser aus, als so eine Papp-Box auf dem Tisch.
Ausserdem ist es ein cooles und relativ einfaches Bastelprojekt.
Die Box ist meine Standard-Taschentuchbox, wie ich sie schon öfter gedruckt habe.
Ergänzt um einen Rahmen in Metall-Optik mit Nieten. Natürlich auch in 3D gedruckt.
Die Beschriftung ist ein eigener Entwurf und in UV-Drucktechnik erstellt.
Hier werfe ich gerne ein wenig Eigenwerbung ein:

www.drucker-onkel.de – hier gibts feinste Beschriftungen für den Modellbau!

Der Rest ist Airbrush und für die Rost-Optik habe ich natürlich echten Rost verwendet!

Beistelltisch fürs Heimkino

Ein kleines Upcycling-Projekt:

Alte Regalbretter aus Buchholz, stabverleimt, bilden die Grundlage dieses Projekts.
2 Platten auf der Kreissäge auf 30x40cm gesägt, dabei darauf geachtet, dass beide Bretter exakt zueinander passen.
Kanten gefräst und alles sauber glatt geschliffen.
Mit feinem Öl eingelassen.

Der 3D-Druck-Teil besteht aus 4 Pfosten.
Gezeichnet in Freecad, 37cm lang, gedruckt in PETG.
Damit die Pfosten später exakt passen, habe ich mir entsprechende Anschlaghilfen erstellt und 3D-gedruckt (die grünen Teile)
Damit kann man alle 4 Pfosten oben und unten ganz genau ausrichten und die Bohrlöcher für die Schrauben erstellen. Auch bei der späteren Montage kommen die Winkel nochmal zum Einsatz.
Es sind 2 Winkel: der schmalere für die Pfosten und der breitere für die Rollen, die ich unten an den Wagen geschaubt habe.
Die Höhe ist so gewählt, dass ich in meinem Kinosessel gemütlich ein Glas, eine Schüssel, oder eine Tasse abstellen kann. Ausserdem sollte unten eine Sprudelflasche hinein passen.

Damit man die Pfosten nicht als 3D-Druck erkennt, habe ich diese natürlich fein lackiert:

Zuerst grundiert. Dann mit 400er Schleifpapier glatt geschliffen. Nochmal grundiert, nochmal mit 600er Papier geschliffen.
Die Schleifarbeiten führe ich übrigens immer nass durch, das sorgt für ein feines Ergebnis.
Danach alles mit Airbrush in Silber angesprüht.
Sollte es später irgendwann mal Kratzer geben, dann sieht man hier das „echte Metall“ durch – den silbernen Glanz der Silberschicht.
Geschliffen mit 600er-Papier und danach mit schwarz eingesprüht.
Direkt nach dem Auftrag der schwarzen Farbe die Kante mit einem Baumwolltuch abgezogen, damit sieht man hier die silberne Farbe durch. Die Kante ist damit schön abgesetzt.
Das Schwarz habe ich dann vorsichtig mit 2000er-Papier abgeschliffen. Das Ergebnis sieht aus, wie eine Pulverbeschichtung mit der Maschine ausgeführt.
Nochmal mit Schwarz drüber genebelt. Passt.
Zum Schluss wieder mit Klarlack in Seidenmatt versiegelt. Das schützt die Farbe etwas vor Kratzern.

Vom 3D-Druck ist nichts mehr sichtbar, der Beistelltisch sieht aus, wie aus dem Laden.

Ein schönes kleines Projekt für zwischendurch.
Und den Kaffee muss ich jetzt im Heimkino auch nicht mehr auf den Boden stellen.