Akku 2.0 – ein Umweltkrimi

Schön, dass Du Dich auf meine Webseite verirrt hast.
Hier gibt es meine 2. Geschichte zu lesen.

Auf dieser Seite gibt es erst mal die Inhaltsbeschreibung.
Viel Spass beim Lesen!

Weiterlesen

Jochens Wetterblog am 17.9.2020

Rückblick
Eine weitere heiße Septemberwoche liegt hinter uns. Bis auf 32°C stiegen die Temperaturen. Kühlster Tag der Woche war der Donnerstag mit “nur” 24°C, der Rest der Woche waren alle Tage Sommertage (Tmax >25°C). Seit Sonntag gab es sogar 3 heiße Tage (Tmax >30°C) und damit eine kleine Hitzewelle. Das ist für Mitte September schon sehr ungewöhnlich.
Insgesamt stehen für den September bereits 4 heiße Tage in der Statistik.
Nachts kühlte es auf 10°C bis 16°C ab, da machte sich der Herbst bereits bemerkbar. Aber tagsüber ging es mit den Temperaturen ab Sonnenaufgang schnell steil bergauf.
Der Wind war kaum zu spüren und erreichte in Böen 29km/h. Die Sonne schien insgesamt über 65 Stunden. Da der Sonnenstand jahreszeitlich bedingt schon recht niedrig ist, geht viel mehr Sonnenschein im September kaum noch. Es war eine Woche, wie im Hochsommer. Niederschlag gab es wieder nicht. Der letzte Regen fiel vor über 2 Wochen. Abweichung zum Monats-Soll für September bisher -100%. Es ist weiterhin zu warm und deutlich zu trocken.

Ausblick

Das über Deutschland liegende Hoch zieht langsam ab, aber in unserer Gegend ändert sich das Wetter der aktuellen Vorhersage zufolge nur langsam. Die Temperaturen erreichen bis zum Wochenende nur noch 24°C. Nachts kühlt es auf Werte um 9°C ab. Es gibt auch die nächsten Tage viel Sonnenschein und die Niederschlagswahrscheinlichkeit bleibt sehr gering.

Jochens Wetterblog am 10.9.2020

Rückblick

Der September zeigte sich bisher von seiner schönsten Seite.
Herbstwetter, wie aus dem Bilderbuch. Hochsommerliche Temperaturen mit Höchstwerten bis über 30°C am Freitag, ein kleiner Absturz auf immer noch angenehme 21°C am Sonntag, danach dann wieder ein Anstieg auf 26°C am Dienstag. Insgesamt 3 Sommertage (Tmax >25°C) und ein heißer Tag (Tmax >30°C) sind etwas zu warm für Anfang September. Sonnenschein gab es wieder jede Menge. Der Dienstag schaffte es auf über 11 Sonnenstunden und auch am wolkigsten Tag, dem Samstag, waren es noch über 5 Stunden. An den Nächten merkt man aber, dass wir uns im Herbst befinden. Es wird abends schnell recht frisch und am Dienstag früh lagen die Tiefstwerte nur bei 7°C. Nach Sonnenaufgang wurde es morgens immer sehr schnell angenehm warm. Niederschlag fiel die ganze Woche nicht. Der Wind wehte kaum, die Böen erreichten nur Werte um 41°C.



Ausblick
Bis Freitag ziehen ein paar Wolken durch, es soll aber trocken bleiben. Das Wochenende wird sonnig und es sind Temperaturen bis über 28°C vorhergesagt. Ziemlich warm für September. Niederschlag ist nicht in Sicht, dafür sind auch für Anfang nächster Woche sommerliche Temperaturen und viel Sonnenschein angekündigt.

Elektroauto-Langstrecke Teil2

Die Rückfahrt – 730km mit dem Elektroauto

Wenn man in den Urlaub fährt, muss man meistens auch irgendwann wieder zurück. So war dann auch bei uns der Urlaub nach ein paar schönen Tagen wieder zuende.
Im Gegensatz zur Hinfahrt, die wir mit einem Zwischenstopp in Hamburg in 2 Etappen gefahren sind, sollte es dieses Mal direkt von der Ostseeküste bis an die Haustüre gehen. Laut Navi 730 Kilometer.
Wir wollten um 7 Uhr losfahren, um dem täglichen Stau um Hamburg zu entgehen, aber irgendwie sind wir alle früher aufgewacht. Somit ging es dann bereits vor 6 Uhr los.
Angedacht waren 3 Ladestopps mit jeweils knapp 200 – 250km dazwischen.
Das passt auch ganz gut zu den Pinkelpausen, denn irgendwer muss nach 2-3 Stunden meistens auch aufs WC.

Mit 437km Reichweite ging es los. Wir hatten das Auto bei Ankunft an der Ferienwohnung voll geladen, waren dann aber 3x kleinere Strecken gefahren. Mit der geplanten Ladestrategie sollte der Akku locker ausreichen.

Weiterlesen

Jochens Wetterblog am 3.9.2020

Rückblick

Mit dem August hat sich auch der Sommer verabschiedet. Am Mittwoch erreichten die Temperaturen noch einmal über 26°C bei über 11 Sonnenstunden. Dazu gab es allerdings viel Wind mit Böen bis 68km/h. Am Donnerstag lagen die Höchstwerte schon etwas tiefer, die Sonne schien nur noch 10 Stunden. Einige Wolken zeigten sich am Himmel. Am Sonntag wurden nur noch 15°C erreicht und die Sonne zeigte sich den ganzen Tag nicht.  Dazu gab es am Freitag endlich wieder ausgiebigen Regen, 13l/qm fielen über den Tag verteilt. Auch der Sonntag war mit insgesamt 13l/qm sehr nass. Trotz der verregneten letzten Tage fehlen im August aber knapp 15% Niederschlag zum langjährigen Mittel. Neue Temperaturrekorde gab es nicht. Aufgrund der durchgehend sehr hohen Temperaturen war der August aber insgesamt satte 4 Grad zu warm! Der September startet richtig herbstlich mit vielen Wolken, wenig Sonnenschein und bei knapp unter 20°C auch etwas Regen.

Ausblick
Die nächsten Tage wird es wieder etwas wärmer. Bis 26°C sind für Samstag angekündigt. Ab Sonntag geht es dann mit Höchstwerten um 20°C weiter. Für Sonntag sind viele Wolken angekündigt, die anderen Tage werden wechselhaft, Niederschlag soll in den nächsten Tagen aber nicht fallen.

Akku 2.0 – Kapitel 4

Kapitel 4 – Die Party

Als Jan am Abend das Haus von Professor Schmidt und seiner Tochter erreichte, war dort alles dunkel. Niemand war zu sehen und alles sah aus, als hätte er sich an der Adresse geirrt. Aber Straße und Hausnummer stimmten mit der Adresse auf dem kleinen Zettel überein, den Suzan ihm am Ende des Arbeitstages noch zugesteckt hatte.

Das Haus machte einen mächtigen Eindruck und schien recht alt zu sein. Vermutlich war es eine Villa aus dem letzten Jahrhundert. In der Dunkelheit war das schwer zu erkennen. Die Größe des Gebäudes war beeindruckend. Es handelte sich eher um ein Schloss, als um ein Haus.

Der Garten sah sehr gepflegt aus, so weit man das im Schein der wenigen Gartenlichter sehen konnte. Das Gartentor stand offen und ein kleiner Weg aus Steinplatten führte direkt zur Haustüre.

Jan zögerte. Nach einer Party sah das hier nicht aus. Dann nahm er seinen ganzen Mut zusammen und ging zur Tür. Durch Bewegungsmelder gesteuerte Lichter gingen an. Am Eingang war nirgends ein Name angebracht. Nur ein runder Knopf war auf einer großen Messingplatte mitten an der Türe zu sehen. Jan holte kurz Luft, dann drückte er den Knopf.

In der Ferne erklang ein Gong. Kurz darauf ging im Haus das Licht an und die Tür wurde geöffnet. Suzan stand vor ihm. Im Dämmerlicht der Gartenbeleuchtung sah sie noch toller aus als sonst, hatte sich aber entgegen Jans Erwartungen nicht besonders herausgeputzt, sondern war so natürlich wie immer, in Jeans und T-Shirt. Das gefiel ihm.

Sie lächelte ihn an und sagte “Hallo Jan, schön, dass Du da bist. Wir feiern im Keller, die anderen sind schon alle da”. Jan überreichte ihr ein kleines Büchlein, das er noch schnell als Geschenk für sie gekauft und notdürftig verpackt hatte, sowie eine Sektflasche. Suzan strahlte und umarmte ihn “Vielen Dank dafür!”

Jan fing an zu schwitzen. Sie führte ihn durch das Haus, das innen noch viel riesiger war, als es von außen gewirkt hatte. Über eine große Freitreppe ging es in den Keller, wobei von einem Keller zu sprechen nicht ganz richtig war. Das Haus war am Hang gebaut und als sie den Kellerraum betraten, sah er, dass der Raum auf der gegenüberliegenden Seite komplett verglast war. Davor lag eine riesige Terrasse.

“Beeindruckend, nicht?” Suzan schaute ihn fragend an. Jan war überwältigt “Wow, das hätte ich hier nicht erwartet.” Sie führte ihn auf die Terrasse. Dort wurde er von den Kollegen begrüßt, die wohl schon einige Zeit anwesend waren.

“Ein Sekt zur Begrüßung?” Professor Schmidt – Erich – kam auf ihn zu und reichte ihm ein Glas. “Das Haus wurde vor 120 Jahren als Hotel hier direkt am Hang gebaut. Die Terrasse steht auf Stelzen. Suzan soll Dich nachher mal herumführen, ich glaube das wird Dir gefallen.”

Jan war beeindruckt. Von der Terrasse aus konnte man Kilometer weit über die Landschaft sehen, in der Ferne leuchteten die Lichter mehrerer Städte. Er hoffte, dass er diesen Ausblick auch einmal bei Licht genießen könnte. Als ob Eric seine Gedanken lesen könnte, sagte er “wir haben übrigens für jeden ein Gästezimmer vorbereitet, nach Hause muss heute niemand mehr. Du kannst also gerne auch etwas Sekt, Wein oder Bier trinken.”

Die anderen Kollegen standen in Grüppchen herum. Uwe saß in der Ecke und tippte auf seinem Smartphone. Andrea kam auf Jan zu und begrüßte ihn. Im Hintergrund spiele flotte Musik. Es gab selbstgemachte Pizza aus einem gemauerten Steinofen.

“Den habe ich selbst gebaut”, erzählte Erich stolz. “Ab und zu muss man auch mal etwas Handwerkliches machen, diese ganze Forschung vernebelt einem sonst nur den Kopf. Gleich nach dem Einzug war das mein erstes Werk. Die Umzugskisten sind noch nicht alle ausgepackt, aber der Grill steht. Man muss eben Prioritäten setzen.” Erich lachte.

Jan konnte sich nicht erinnern, jemals eine so leckere Pizza gegessen zu haben. Der Professor schien noch mehr Talente zu besitzen, als nur die Batterieforschung. Es wurde ein lustiger Abend und Jan lernte die Kollegen von ihrer privaten Seite kennen.

Franco machte noch mehr Späße als sonst und als es bereits etwas später war, holte Rainer seine Gitarre heraus. Sie setzten sich alle auf die riesige Lounge und sangen gemeinsam Lieder. Die meisten davon kannte Rainer nicht, aber er versuchte trotzdem, mitzusingen.

Tatjana hatte einen Nachtisch mitgebracht. Was es genau war, konnte Jan nicht erkennen und der russische Name der Speise wollte auch nach der dritten Wiederholung nicht in seinen Kopf. Allein seine Versuche, das Wort auszusprechen, führte zu allgemeinem Gelächter.
Aber das Dessert war unglaublich lecker. Seine Kollegen waren alle sehr angenehme Menschen.

Erich hatte seine Mitarbeiter wohl nicht nur nach Fachwissen ausgewählt, sondern auch sehr stark auf die Persönlichkeiten geachtet. Jan fühlte sich wie in einer großen Familie und war froh, dass er sich auf die Stelle beworben hatte und nicht erst auf Weltreise gegangen war.

Weiter zu Kapitel 5