Jochens Wetterblog am 6.8.2026

Rückblick

Noch mehr Hitze!
Von 1971 bis 1980 gab es im Schnitt 6,5 heiße Tage pro Jahr. Von 2011 bis 2020 waren es schon 26 Tage.
Am Dienstag, 4.8. war der 42. heiße Tag in 2026!
Der Samstag lag mit 28,9 °C als einzige Tag der Woche unter der 30 °C-Marke.
Mit 39,6 °C war die Hitze am Donnerstag am größten.
Die Nacht zum Dienstag war mit 21,9°C eine Tropennacht.
In den anderen Nächten kühlte es auf Werte zwischen 15,8 °C und 19,4 °C ab.
Freitag, Samstag und Dienstag zogen Gewitter auf, viel passiert ist aber nicht.
Am Dienstag wurden bis 38 l/qm angekündigt, das Regenradar zeigte die Erwartung von „extremem“ Niederschlag.
Es wurde auch bedrohlich dunkel. Dann hörte man fernes Gewittergrummeln, dazu fiel etwas Regen und das war es  auch schon. Insgesamt fielen in der Woche 9l/qm Niederschlag.
Der Wind erreichte seine höchste Stärke am Donnerstag mit Böen bis über 60km/h

Ausblick
Es bleibt sommerlich. Bis Freitag sollen die Höchstwerte unter 30 °C liegen, ab Samstag geht es dann wieder in die 30er-Werte. Für Montag sind bis 37 °C vorhergesagt. Ein Mix aus Sonne und Wolken ist angekündigt, es soll aber trocken bleiben. Erst in der neuen Woche steigt wieder das Gewitterrisiko.

Hitze ohne Ende

Heiße Tage sind definiert als Tage mit Höchsttemperaturen über 30 °C.
Laut amtlicher Statistik gab es zwischen 1971 und 1981 im Jahr im Schnitt 6,5 heiße Tage pro Jahr.
Von 2011 bis 2021 gab es schon 26 heiße Tage pro Jahr.
Und 2026 haben wir heute, am 4.8., den zweiundvierzigsten Tag mit über 30 °C!
Vermutlich schaffen wir auch noch die 50 Tage.
Heute Nacht war auch wieder eine Tropennacht, das heisst, die Temperatur fiel nicht unter 20 °C.
Der Tiefstwert lag diese Nacht bei 21,9 °C.
Blättert man dann in den (a)sozialen Medien, ist es unfassbar, dass es immer noch Idioten gibt, die sich darüber lustig machen, oder sagen „das war schon immer so“.

Überall brennt es.
Ich sag: Normal ist das nicht!
Aber es könnte zur Normalität werden!

Faszinierend auch, dass die angeblich so sicheren Atomkraftwerke eins nach dem anderen abgeschaltet werden müssen, weil kein Kühlwasser mehr da ist.
Ach hätte man da doch große, teure Kühltürme installiert, dann wäre das Problem nicht ganz so groß.
Aber die Kühlung mit Flusswasser ist ja viel billiger.
Dumm nur, wenn die Fische anfangen, mit dem Bauch nach oben zu schwimmen, und das Wasser nach und nach verdunstet.
Ungarn ist kurz vor dem Energienotstand, weil sie ihr einziges AKW aus Wassermangel abschalten mussten.
In Rumänien sprengt die Armee Rinnen ins Flussbett, damit das letzte bisschen Wasser bis zum AKW umgeleitet werden kann.

Kohlekraftwerke benötigen übrigens auch Wasser zur Kühlung.


Jochens Wetterblog am 30.7.2026

Rückblick

Schönes Sommerwetter mit Temperaturen bis 32 °C.
Die letzte Woche war es richtig angenehm.
Dazu gab es 78 Sonnenstunden. Jeden Tag schien die Sonne mehr als 10 Stunden. Nur ein paar durchziehende Wolken sorgten ab und zu für etwas Eintrübung.
Die Höchstwerte um 32 °C brachten einen zwar zum Schwitzen, aber in den Nächten kühlte es rasch in den angenehmen Bereich ab.
Teilweise lagen die Tiefstwerte bei 10 °C, in der Nacht zum Montag wurde es allerdings nicht kühler, als 17 °C.
Mit Böen bis über 60 km/h war der Sonntag recht windig.
Am Montag fiel etwas Regen. Knapp 1 l/qm Niederschlag ist aber viel zu wenig, für die ausgedörrte Natur.
Der Juli ist mehr als 4 Grad zu warm und beim Niederschlag fehlt knapp 1/3 der üblichen Menge.

Ausblick
Erst kurz die Hitze, dann Gewitter. Für Donnerstag sind bis über 39 °C vorhergesagt.
Das Gewitterrisiko wird sehr hoch. Lokale Unwetter sind zu erwarten.
Für Freitag ist Wind und Regen angekündigt und die extreme Hitze weicht sommerlichen Temperaturen, die aber immer noch bis über 30 °C erreichen können.

Fehlerbehebung bei Bambulab-Druckern

Wenn Dein 3D-Drucker von heute auf morgen nur noch Müll druckt, dann ist das ärgerlich.
Wenn Bambulab zwar eine riesige Sammlung mit Anleitungen und Hinweisen hat, DIESER Fehler dort aber nicht aufgeführt ist, dann ist das doof.
Und wenn Du die Lösung eigentlich schon weisst, weil das Gleiche vor einem halben Jahr mit Deinem anderen Drucker auch schon passiert ist, Du es aber vergessen hast, dann wirst Du langsam alt…

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Jochens Wetterblog am 23.7.2026

Rückblick

Ende der Hitzewelle.
Am Donnerstag zogen schwere Gewitter über das Land.
Die in der Atmosphäre angesammelte Energie entlud sich mit Blitz und Donner, heftigem Wind, Starkregen und schwerem Hagel.
Eine beeindruckende Unwetterfront schob sich über uns hinweg.
Stürmische Böen jagten den Niederschlag waagerecht vorbei. In kürzester Zeit regnete es über 26l/qm.
Dazu fielen Hagelkörner von 2cm Durchmesser, dass man Angst um Autos, Solaranlagen und Dächer bekam.
Auch Pflanzen wurden heftig getroffen und der Aufenthalt im Aussenbereich wurde unangenehm bis gefährlich.
Dabei lag Ingersheim noch nicht einmal im Mittelpunkt.
Im Umfeld tobte das Gewitter teilweise noch heftiger.
Am Donnerstag früh zog ein weiteres, kleineres Gewitter vorbei.
Insgesamt kamen diese Woche 30 l/qm Niederschlag zusammen.
Die Hitze blieb noch bis Freitag, danach kühlte es auf sommerliche „Normalwerte“ ab.
Ab Sonntag lagen die Höchstwerte nur noch  um 25 °C
Die Nächte wurden richtig frisch, mit Tiefstwerten um 10 °C.

Ausblick
Die nächsten Tage gibt es einen Mix  aus Sonne und Wolken.
Bis zum Sonntag soll es trocken bleiben.
Die Temperaturen steigenlangsam wieder an, für Samstag sind 32 °C angekündigt.
Es wird wohl recht angenehm, allerdings ist die UV-Strahlung sehr hoch. 
An Sonnenschutz denken!

Unwetter am 16.7.2026

Im wöchentlichen Wetterblog habe ich mich noch beschwert, dass es viel zu heiß und zu trocken ist.

Am Donnerstag, 16.7. gab es endlich wieder Niederschlag, aber viel zu viel.
Schwere Gewitter zogen über Baden-Württemberg. Wie üblich, zogen die meisten davon nördlich und südlich an Ingersheim vorbei.
Am späten Abend fand aber eine Superzelle ihren Weg direkt über Ingersheim.
Das Foto zeigt eine faszinierende Shelf Cloud (Foto von Claudia Drexel).
In kürzester Zeit regnete es über 20 l/qm.
Windböen bis über 70km/h jagten die Regentropfen fast waagerecht vorbei.
Und dazu gab es noch heftigen Hagel.
Körner bis über 2cm knallten bedrohlich auf Autos und Fotovoltaikanlagen.
An Bäumen und Büschen wurde einiges abgeschlagen und später hörte man auch mehrfach Einsatzfahrzeuge.

Foto: Im Netz über unserem Hasen-Aussengehege sammelten sich die großen Hagelkörner.
Die Streifen entstanden durch sintflutartigen Regen, der während der Aufnahme herunterprasselte.

Glück gehabt

Es hätte auch schlimmer werden können.
Das Unwetter zog weiter und wurde dabei wohl noch stärker.
In Backnang soll es wohl deutlich heftiger zugeschlagen haben.
Mir hat das aber schon so gereicht.
In der Nacht gab es dann noch ein paar haarmlose Gewitter und insgesamt kamen 26l/qm Niederschlag zusammen.


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