Okt 18

Jochens Wetterblog am 19.10.2017

Rückblick

Goldene Oktobertage liegen hinter uns. Mittwoch und Donnerstag war es zwar noch etwas wechselhaft, danach zeigte sich der Herbst aber von seiner schönsten Seite. Die Temperaturen stiegen tagsüber auf sommerliche Werte, der Montag erreichte sogar 26,4°C. Nachts kühlte es auf einstellige Werte ab. Dadurch bildete sich früh morgens auch verbreitet etwas Nebel. Aber überall wo sich der Nebel auflöste gab es Sonne pur. Täglich über 9 Sonnenstunden, mehr geht zu dieser Jahreszeit kaum. Als Niederschlag fielen nur ein paar Tropfen in Form von kondensierendem Nebel und Tau in den frühen Morgenstunden.

 

Ausblick

 

Bis Freitag bleibt es schön, danach wird es wechselhafter. Ab Sonntag ist Schmuddelwetter vorhergesagt. Nur noch maximal 13°C und Regen. Die neue Woche startet dann auch kühl, wolkig und nass.

 

Okt 18

Jochens Wetterblog am 12.10.2017

Rückblick

Der Donnerstag zeigte sich sehr windig mit Sturmböen bis Stärke 8 (>70km/h). Die anderen Tage brachten eher langweiliges Herbstwetter mit einem Mix von Allem. Von Donnerstag bis Montag gab es jeden Tag ein bisschen Sonne, viele Wolken und immer wieder etwas Regen. Am meisten Niederschlag fiel dabei mit 9l/qm am Montag. Der Samstag hatte dafür mit knapp 5 Stunden die längste Sonnenscheindauer. Die Tages-Höchstwerte sanken im Vergleich zur Vorwoche noch etwas weiter ab und erreichten am Wochenende nur noch 15°C. Die tiefste Temperatur wurde am Mittwoch früh mit nur knapp über 6°C gemessen.

 

 

Ausblick

Das Wochenende könnte ein bisschen Goldenen Oktober bringen.  Die Wolken sollen sich bis Samstag verziehen und die Temperaturen können wieder über 22°C steigen. Dabei gibt es viel Sonne und es bleibt trocken. Auch die nächste Woche startet mit schönem Herbstwetter.

 

Okt 04

Jochens Wetterblog am 5.10.2017

Rückblick

 

Die letzte Wetterwoche war wechselhaft aber in großen Abschnitten doch recht freundlich.

Die Temperaturen stiegen tagsüber bis über 23°C, der Samstag schaffte knapp 25°C. Ab Sonntag wurde es kühler und die Höchstwerte lagen unter 20°C. Am Mittwoch gab es 9 Stunden Sonnenschein, zum Wochenende zogen vermehrt Wolken durch und am Samstag fielen 6l/qm Niederschlag. Der Sonntag zeigte sich sonnig und trocken. Die neue Woche startete trübe und auch wieder mit etwas Regen. In der Nacht zum Dienstag hingen dicke Gewitterwolken am Himmel und es schüttete heftig. Dabei kamen über 22l/qm zusammen.

 

Ausblick

In der Nacht zum Donnerstag soll ein Sturmtief über Norddeutschland hinwegziehen. Auch bei uns kann es dabei sehr windig werden. Ab Freitag geht es wolkig und regnerisch ins Wochenende, die Temperaturen erreichen nur noch Werte um 13°C, nachts geht es auf 8°C bis 9°C zurück. Die Sonne zeigt sich am Wochenende nicht, dafür wird es naß.

Okt 04

Jochens Wetterblog am 28.9.2017

Rückblick

Der Herbst kann auch „schön“. Nach dem ungemütlichen Wetter der Vorwochen zeigte sich die zurückliegende Woche mit durchgehend freundlichem Wetter. Zwischen knapp 7 und über 9 Sonnenstunden täglich sind für September sehr gut. Die Woche war weitgehend niederschlagsfrei, nur am Dienstag gab es nachts etwas Regen und abends ein leichtes Gewitter. Die Temperaturen stiegen tagsüber bis auf angenehme 22°C, nachts wurde es der Jahreszeit entsprechend aber schon sehr frisch. Die tiefste Temperatur lag am Freitag früh bei 6,5°C. Der Wind war nur schwach. Früh morgens gab es stellenweise dichten Nebel, danach überwiegend Sonne.

 

Ausblick

Die Temperaturen bleiben für herbstliche Verhältnisse angenehm warm, tagsüber werden bis über 20°C erreicht, es wird aber wechselhafter mit mehr Wolken und ab Samstag ist dann unbeständigeres Wetter vorhergesagt und das Niederschlagsrisiko steigt. Für Sonntag ist verregnetes Herbstwetter bei nur noch 17°C angekündigt.

Sep 21

Dumm wie Brot – irgendwas läuft schief


Ist Denken eigentlich heutzutage verboten?

Oder liegt es an der dauernden Handybestrahlung direkt am Ohr?

Eine Mikrowelle 5cm vom Gehirn entfernt kann ja auf Dauer nicht so gesund sein.

 

Auf dieser Seite sammle ich ab sofort die besonders krassen Fälle, viel Spass beim Lesen…

 

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Wieso bekomme ich solche Anfragen von 11880 Punkt com (Punkt ausgeschrieben – will ja keinen Direktlink setzen)?:

„Guten Tag, meine Frage ist ob Sie Akkuwechsel für iPhone 6 sofort durchführen und welcher Preis dafür verlangt wird.“

 

Wie kommt irgendjemand auf die Idee daß ich Irgendwelche Akkus von irgendwelchen Telefonen wechsle?

Obige Webseite ist ein Auskunftportal, also mal geschaut was die über mich eingetragen haben:

EDV-Beratung, Multimediaagentur.

Anscheinend hat die Aushilfe irgendwo irgendwelche Daten abgeschrieben,

Öffnungszeiten Montag bis Sonntag 05:00 – 10.00, ok, daher die Anrufe Sonntag nachts.

 

Ich kann auf das iPhone mit dem Hammer draufhauen, das ist sogar gratis.

Aber einen Akku wechsle ich nicht.

Anscheinend ist EDV für manche Leute gleichbedeutend mit Handy-Bastelbude.

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Gewerblich habe ich eine Webseite www.druckeronkel.de

Darauf biete ich einen Spezialdruckservice für Wasserschiebefolien (Decals) sowie Aufkleber für den Modellbau.

Dazu gibt es noch einige Info-Seiten zu Drucktechniken allgemein. Ich teile also gratis mein Wissen mit der Welt.

Überwiegend gibt es dazu positiven Feedback, ein bisschen Kritik ist auch ab und zu dabei, aber ansonsten alles Gut.

Das allerdings bringt einige Leute auf die Idee, daß ich wohl der Erklärbär für alle möglichen EDV-Probleme wäre.

Täglich mehrere Anrufe wegen irgendwelchen Computerproblemen, Anfragen wie man einen Drucker repariert, Beratungsanfragen. Ja das ehrt mich schon, aber was soll das?

Wer ein Problem mit seinem PC hat soll zu seinem Händler gehen.

Ich ruf ja auch nicht beim Metzger an weil ich nicht weiß wie ich die überfahrene Katze am besten auf den Dönerspieß bekomme.

Wie? Im Internet gekauft? Beim Discounter? Ja dann selber schuld!

Keine Freunde die sich mit EDV auskennen und sich gratis die Nächte mit Virenentfernung und Reparatur von gammeligen PCs um die Ohren schlagen? Tja, da empfehle ich dann ein Dating-Portal.

Mein Stundensatz liegt bei 80,- Euro + MwSt. Virenverseuchte PCs sollte man normalerweise komplett plattmachen und neu aufsetzen,  Für einen „normalen“ Windows-PC dürfte man bei minimum 3-4 Stunden liegen, je nach installierter Software auch deutlich mehr – gerne übernehme ich den Auftrag, nur hat das Angebot bisher noch niemand angenommen, irgendein PC-Frickler wird das sicher gratis machen.

 

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Wie? Keine Datensicherung? Mimimimimi

KEIN MITLEID!

Viren, Trojaner, Hardware-Ausfall, das kann jeden treffen.

Wer da die paar Euronen für eine externe Platte spart ist selber schuld.

Und wer einen PC verwendet ohne zu wissen daß man eine Sicherung benötigt – dem ist nicht zu helfen.

Da hilft es auch nichts wenn man bei mir vorbeikommt, Plattencrash ist Plattencrash  und bei Verschlüsselungs-Trojanern muss man halt hoffen daß irgendwann irgendwer eine Gratis-Entschlüsselung entwickelt und mit der Welt teilt. Ansonsten sind die Kinder-Fotos der letzten 5 Jahre eben weg.

Klingt Brutal, ist es auch. Aber manche lernen halt nur auf die harte Tour und manche leider nie.

DATENSICHERUNG! DATENSICHERUNG! DATENSICHERUNG!

Ja, auch meine Webseite kann bestimmt gehackt werden, Linux, WordPress und Co. sind löchrig wie ein Sieb. nur sind die Löcher so klein daß die meisten Leute das  garnicht merken. Und wenn sich dann mal ein Tropfen bildet dann wird ein Loch gestopft und in den Medien breitgetreten. Wer dann nicht schnell einen Patch gegen Heartbleed und Co einspielt ist selber schuld. Das schützt aber nicht vor den anderen 42.000 unbekannten Lücken die leider gerade nur der Hacker kennt der es auf meine Kiste abgesehen hat.

Vor einiger Zeit hatte ich mal einem Kunden einen Account auf meinem eigenen Managed Server „untervermietet“.

Ein böser Fehler – der liess eine Agentur (die sehr viel Werbung für ihren „Professionellen Service“ macht) eine Webseite erstellen. Natürlich waren das keine ITler sondern Werbemenschen und daher wurde ein Content-Management-System installiert. So ein Programm mit dem jeder so eine Webseite basteln kann. Also so wie mein WordPress. Ist ja eigentlich nicht schlecht, aber das sollte auch gewartet werden!
Nur leider waren die Leute nicht fitt was Updates angeht und damit wurde mein Server zur SPAM-Schleuder.

Was darin resultierte daß die IP-Adresse meines Servers auf diverse Schwarze Listen kam und ich selbst keine Mails mehr versenden konnte. Tja, der Kunde durfte dann kurzfristig „ausziehen“ und ich habe wieder was daraus gelernt: vor allem „professionelle Werbeagenturen“ sind seither für mich extrem verdächtig was IT-Sicherheit angeht.

Zum Glück wurde nur der Account gehackt und nicht der ganze Server. Ging also für mich nochmal mit einem Blauen Auge aus. „Untervermietung“ zum Geld sparen gibt es seither nicht mehr bei mir.

 

Alles was mit dem Internet verbunden ist ist potentiell bereits geknackt und verseucht!

Und deswegen gibt es eine tägliche Sicherung meines Systems auf ein anderes System.

Gegen Brand, Diebstahl, Viren, usw. hilft optimal eine Dezentrale Sicherungskopie, das heisst: nicht alles an einem Ort lagern – die Sicherung liegt räumlich getrennt woanders. Und idealerweise ist zumindest eine halbaktuelle Sicherung OFFLINE vorhanden, d.h. nicht mit dem PC oder gar Internet verbunden.

Denn da muss der Hacker erst mal durch die Haustüre /Tresortüre /am Sicherheitspersonal vorbei (je nach Wert der Daten)

Für Privat reicht in der Regel eine regelmäßige Sicherung (externe Platte am PC gegen Crash und eine OFFLINE-Sicherung gegen Viren und Trojaner) – und kleiner Tipp – falls der PC verseucht ist ERST die Kiste reinigen und dann erst die Sicherungsplatte anstöpseln, sonst ist die auch gleich verseucht.

Damit meine ich wenn der PC verseucht ist, dann nicht die Sicherungsplatte anstecken und eine Sicherung versuchen. Denn erstens wird damit unter Umständen die saubere Sicherung überschrieben und zweitens  kann der aktive Trojaner /Virus / Was auch immer sich dann an den Sicherungsdateien bedienen.

Und  beim Rückspielen der Sicherung sollte man auch aufpassen daß man in die richtige Richtung kopiert. Auch da soll es schon zu Verwirrungen gekommen sein. Um Daten vom Backup einzuspielen wählt man WIEDERHERSTELLUNG und NICHT SICHERUNG. Naja, ist ja auch egal.

 

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Schon mal von e-Mail-Einschreiben gehört?

ja, ich bis vor kurzem auch nicht.

Obwohl es das wohl schon länger gibt.

Und das funktioniert so:

man bekommt eine eMail mit der Info daß irgendwo eine eMail für einen zum Abruf bereitliegt.

Man darf einen Link anklicken und dort einen Code eingeben, dann bekommt man die eMail zugeschickt (oder kann sie direkt lesen? Ich weiss es nicht)

Der Sinn liegt wohl darin, daß der Absender eine Bestätigung erhält daß ich den Link angeklickt habe.

Da muss man schon einen Knoten in der Hirnwindung haben um sich sowas auszudenken.

 

Ich klicke niemals auf irgendwelche Links in eMails. Bei unbekannten Absendern schon zweimal nicht.

Wer was von mir will soll mir direkt eine Mail schreiben.

Wer einen Zustellnachweis benötigt kann ja ein Einschreiben schicken – per Post!

 

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Eine Kundin / Kollegin / Bekannte / Freundin, also eine nette Dame die für mich die Grafik-Aufbereitung für meinen Decal-Druckservice erledigt hat auf Fratzenbuch eine Gruppe. Darin geht es um Decals.

Der erste „Sticky“ Post (also der oben drüber angeheftete Erklär-Text) erzählt davon, um was es in der Gruppe geht und daß man bei ihr die Grafik erstellen und bei mir drucken lassen kann.

Regelmäßig kommen neue Gruppenmitglieder dazu deren erster Post lautet: „Hallo, weiss jemand wo man (günstig / gut / billig /professionell) (Gratis fehlt noch) Decals drucken lassen kann?“

Da grüble ich dann erst mal über die Intention dieser Personen:

was hat sie bewegt, sich in dieser Gruppe anzumelden und wie haben sie da hin gefunden?

Und was meinen diese Personen wäre das Thema dieser Fratzenbuch-Gruppe?

Ich muss das mal bei Gelegenheit ausprobieren, ich gehe in eine Bäckerei und frage ob sie mir sagen könnten wo es in der Nähe leckere Brötchen zu kaufen gibt.  oder ich frage mal in einer Wirtschaft wo man gut essen gehen kann.

Da sieht man gleich wieder den Vorteil des anonymen Internet – Stellt man so bescheuerte Fragen im Web, dann hat man nur einen virtuellen Balken vor dem Kopf, in Real Life 1.0 könnte es vorkommen daß man selbigen in realer  Hardware übergezogen bekommt.

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Überhaupt Fratzenbuch – ich habe mich angemeldet weil man als EDV-Mensch dabei sein muss, man muss ja wissen um was es geht. Auch schreibe ich ab und zu mal was rein – Werbung für meinen Blog, Infos für Kunden, usw. Aber private Dinge teile ich nicht mit der Welt.

Spannend allerdings was andere dort posten – das tägliche Menü interessiert vermutlich viele Menschen.Oh, I Like it!

Sinnlose Spielchen mit „Markiere irgendwen dem dieser Kackhaufen gefallen könnte“.

Freundschaftsanfragen von Spammern mit nackigen Profilbildern – irgendwann schicke ich mal ein Nackig-Foto von mir zurück, das ist aber garantiert heftiger als „The walking Dead“ und „Shaun of the Dead“ zusammen.

Gibt es irgendwen der auf sowas hereinfällt? Das sind Spammer die auf meine eigenen Beiträge scharf sind, persönliche Daten die man mit „Freunden“ teilt. Dahinter stehen dann irgendwelche Mafia-Clans die sich freuen wenn man die eigene Adresse postet und dazu schöne Bilder aus Malle oder sonst einer Insel.: „Hey, wir sind in 2 Wochen zurück, bitte mal um die Wohnung kümmern, ich hätte sowieso demnächst alles bei eBay verkauft“

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kleiner Zwischentext:

Übrigens – warum ist Tanz der Teufel nach über 25 Jahren vom Index gerutscht?

Damals konnte man sich noch nicht vorstellen daß Menschen dermaßen Blöde sind, das waren ganz brutale Fantasien. Heute ist das Real Life – die Leute laufen draussen rum wie Zombies, das Hirn 1.0 wurde schon von Maden zerfressen und selbst die Splatter-Effekte gibt es in der Realität: irgendwelche Idioten sprengen sich in die Luft und wer nicht gleich mit zerfetzt wird holt nicht Hilfe sondern sein Handy und teilt den Horror mit der Welt.

Willkommen im Zombie-Land.

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CC – Carbon Copy

kennt jemand diese tolle Funktion?

Damit kann man ganz einfach sein komplettes Adressbuch mit der ganzen Welt teilen.

So eine Rundmail von der Schule mit den eMail-Adressen aller Mit-Eltern (die hat man meistens sowieso) und aller Lehrer (das ist interessant). Vereins-eMails mit allen 250 Vereinsmitgliedern im Anhang und ganz besonders toll finde ich die Mail eines IT-Großhändlers der mir 7500 geprüfte eMail-Adressen von Kollegen gratis zur Verfügung gestellt hat.

Nicht ganz so ideal war allerdings daß mein damaliger Zarafa-Mailserver sich daran verschluckt hat.

Ich meine die Adresszeile ist ja auch nicht unbedingt für einen Datenbank-Dump mit 7500 Adress-Daten konzipiert.

Immerhin ist die Kiste nicht abgestürzt sondern nur seeehhhhrrrr laaaangsam geworden.

Ich hatte gute Lust mich per „Mail an alle“ für die Adressen zu bedanken. Habs dann aber gelassen, irgendwo wäre sicher ein Anwalt darunter gewesen der mich dann dafür belangt hätte.

Habe also nur den IT-Großhändler darauf aufmerksam gemacht. Reaktion: keine.

Solche Mails sind auch immer ganz nett wenn Angebots-Anfragen reinkommen.

Ach wie nett, der Kollege A aus B darf auch ein Angebot abgeben?

 

Also – wenn man schon ein Mail an mehrere Menschen schicken will, dann nimmt man BCC – BLIND Carbon Copy!

Dabei bekommen die Empfänger einfach nur die eigene eMail-Adresse angezeigt und nicht die 42 anderen Empfänger.

 

und nur für die Historiker: Der Begriff Carbon-Copy kommt aus der Zeit als es noch keine Kopierer gab, da hat man ganz einfach einen Durchschlag erstellt indem man 2 (oder mehr) Blätter mit einem geschwärzten Blatt dazwischen übereinander gelegt hat. Einmal von Hand oder mit der Schreibmaschine geschrieben hatte man dann 2 bis X Exemplare, wobei X weniger war als die obengenannten 7500 🙂

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noch so was lustiges sind Mailing-Listen.

Da kam ich vor einiger Zeit auch mal drauf, irgend ein schlecht konfiguriertes SPAM-Newsletter.

Wenn man geantwortet hat, dann ging die Mail an alle Abonnenten dieses Newsletters.

Das Lustige daran war daß die Leute das nicht geblickt haben, zuerst kamen Bitten um Abmeldung, dann empörte Mails daß man doch garnicht zuständig sei, denn die Bitte ging ja an alle – und da waren eben Leute drunter die meinten sie wären persönlich angesprochen und dann gingen irgendwann die wüsten Beschimpfungen los.

Irgendwann habe ich das Gezeter einfach in den Spam-Filter gepackt, aber lustig war es schon 🙂

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das ist irgenwie wie diese Anfragen bei amaZOFF die an alle Käufer eines Produktes geschickt werden.

Man kann dort Anfragen stellen und die werden an Käufer des Produkts weitergeleitet, denn die wissen ja vielleicht die Antwort – und damit spart man auch Beratungs-Personal. Also eine Win-Win-Situation. Oft fühlen sich die Mail-Empfänger aber persönlich angesprochen und blicken es nicht daß es sich um eine maschinengenerierte Mail handelt.

Da bekommt man dann eine Mail mit dem Text:  Ist das eine Funky Mouse oder hat diese Maus ein Schwänzchen?

Und als Antwort gibts: „weiss ich doch nicht Du perverse Sxx

Und solche hilfreichen Antworten werden dann unter Umständen öffentlich bei amaZOFF reingestellt, damit andere Interessenten gleich Bescheid wissen 🙂

 

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Neulich bekam ich eine Mail meiner Versicherung, einer ziemlich großen.

Ein schlauer Mitarbeiter (oder eine Mitarbeiterin) warnte darin vor Phishing-Mails.

Das sind diese gefälschten Mails die Zugangsdaten abgreifen wollen für Banken und sonstige lohnenswerte Ziele.

Da stand dann auch alles ganz korrekt drin: Niemals Links anklicken, niemals Pin und Tan eingeben, niemals irgendwelche Daten an unbekannte Leute verteilen.

Tja und ganz besonders interessant fand ich den Intelligenztest am Ende der Mail.

Um zu überprüfen ob die Kunden die Mail gelesen und verstanden hatten stand da:

„Für weitere Informationen zu diesem Thema klicken Sie auf diesen Link zu Ihrem persönlichen Portal,  Dort finden Sie noch weitere Informationen“

Habe natürlich mal (in einer geschützten Umgebung) den Link angeklickt, der führte wie erwartet zum Kundenportal und forderte als erstes nach Benutzername und Passwort.

Was würde irgendwelche Kriminielle daran hindern, solche Mails zu versenden?

Und wer würde dann den Link anklicken und seine Daten eingeben?

Vermutlich einige.

 

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tja und nachdem ich diesen Beitrag am 21.9.2017 geschrieben habe will ich mal wieder fleissig die Bestellungen meiner Kunden versenden und bekomme beim Geschäftskundenportal meines Versanddienstleisters folgendes zu sehen:


Wartungsarbeiten / Site maintenance

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

um Ihnen einen noch besseren Service bieten zu können, führen wir Wartungsarbeiten an unseren Kundensystemen und Webseiten durch. Dafür bitten wir um Ihr Verständnis.

Bald stehen Ihnen die Systeme und Webseiten wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team (Versanddienstleister) Group

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Nein, dafür habe ich überhaupt kein Verständnis!

Gibts halt heute wieder keine Pakete.

Früher gab es eine Offline-Versandsoftware, die hat IMMER funktioniert, denn das war offline.

Wenn es nicht funktioniert hatte war es an mir das auf einem anderen PC zu starten oder die Kiste zu reparieren.

Paketversand war aber immer möglich.

Diese Software wurde mir weggenommen, jetzt geht alles über die Cloud, besser, schneller, sicherer – sagte man mir.

Meine Bedenken wurden belächelt – und bis heute ignoriert.

Dafür bekomme ich obige Meldung alle 2-3 Wochen. Dann ist wieder ein Arbeitstag im Eimer.

Vielen Dank für diese Verbesserung!

Und wenn mal wie letzte Woche nicht der Versand-Dienstleister schuld ist sondern mein Internetanbieter einen Ausfall hat, dann geht es eben auch nicht. Macht ja nichts, kann man ja solange in der Nase popeln. Meine Kunden haben sicher Verständnis dafür.

Wieso muss alles in die Cloud? Was wurden den Managern geCLOUD daß sie so eine Lösung einführen?

Nur weil es Hip ist ist es nicht besser. Aber klar, Cloud hört sich moderner an, da kann man schon mal schwach werden. Ist doch toll wenn man technologisch an der Spitze steht.

 

PS.: die Service-Hotline meinte ich solle meinen Browser neu starten, Cache und Cookies löschen.

Ja, das sind voll die IT-Profis. Davon geht natürlich eine Server-Meldung weg die WARTUNGSARBEITEN anzeigt..

Andererseits stimmt das ja auch irgendwie:

Einfach oft genug den Kunden auf eigenes Verschulden hinweisen und irgendwo klicken lassen, irgendwann funktioniert das System dann ja wieder und dann kann man sagen: Siehst Du – jetzt hast Du das endlich richtig gemacht, jetzt tut es ja wieder – Bei uns war nie was kaputt.

Aber leider passt die Meldung „Wartungsarbeiten“ nicht ganz dazu.

Das hat dann der Lehrling verbockt. So eine ehrliche Meldung darf man doch nicht online stellen.

Ob das mit der Übernahme nach der Ausbildung dann noch klappt? Ich weiss nicht.

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der Tag geht dann direkt so weiter:

ein Brief (klassisch per Post) von einem EDV-Unternehmen aus dem Nachbarort.

Die wollen sich als IT-Dienstleister für mein Unternehmen vorstellen. Hm, brauche ich das?

Anscheinend mache ich den Eindruck.

Ein Fall für den Mülleimer.

 

Nach der Mittagspause die erste Mail:

Hallo, ich würde gerne Decals drucken, was kostet das?

Hm, so ungefähr Zweiunddröflzig fünfundelfzig.

Ich weiss auch nicht warum mich der Typ im Eiskaffee so doof angeschaut habe als ich gesagt habe: ich will ein Eis, was kostet das?

 

Ah, der Anrufer aus Bangladesh hat sich wieder an meinem AB versucht – dieses Callcenter mit „Can I speak to Mr. …“

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Ich bin eindeutig für den PC-Führerschein!

 

PS.: das sind nur die einfachen Fälle.

Die besonders krassen Fälle kann ich leider garnicht hier veröffentlichen da ich sonst vermutlich sofort einen Anwalt am Hals hätte – wie üblich henkt man lieber den Überbringer der schlechten Nachricht als den Verursacher der Katastrophe.

Es wundert mich doch immer wieder daß das ganze System in Deutschland/EU/Welt noch nicht zusammengebrochen ist.

So um 1985 war ich „der Freak“, ich kann mich noch erinnern wie ich mit meinem Onkel bei Verwandtschaftstreffen auf den Papiertischdecken Programme entwickelt habe. Alle anderen haben nur die Köpfe geschüttelt.

Mittlerweile erschreckt mich die Entwicklung nur noch. Und da geht es nicht nur um die Smombies (Smartphone-Zombies). Bin ich der einzige der sieht daß die Menschen nur noch in kleine leuchtende Schachteln schauen? Vor kurzem war zu lesen daß Menschen den Notruf gewählt hätten weil der IT-Beichtstuhl watsup eine Störung hatte.

Da hab ich mich gefragt was mehr gestört war – die Technik oder der User?

 

Die Technikgläubigkeit wird noch unser Untergang!

1987 gab es Demonstrationen und Massenproteste gegen die Volkszählung.. Heute gibt jeder freiwillig alle seine Daten an Fratzenbuch und Co.

Ein irrer Trend.

 

Eine seltsame Welt – vermutlich bin ich einfach nur zu alt für diesen Scheiß!