{"id":9002,"date":"2022-12-03T14:01:30","date_gmt":"2022-12-03T13:01:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?p=9002"},"modified":"2022-12-03T17:08:58","modified_gmt":"2022-12-03T16:08:58","slug":"omv-open-media-vault-als-backupserver","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/2022\/12\/03\/omv-open-media-vault-als-backupserver\/","title":{"rendered":"OMV &#8211; Open Media Vault als Backupserver"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/sicherung.jpeg\" alt=\"OMV - Open Media Vault als Backupserver\" class=\"wp-image-9023\" srcset=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/sicherung.jpeg 1024w, https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/sicherung-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/sicherung-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/sicherung-600x450.jpeg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Es ist Samstag, der 3.12.2022. <br>Ich habe viele Pl\u00e4ne, was heute zu tun w\u00e4re.<br>Mein Backup-Server (Synology NAS 918+) macht mir aber einen Strich durch die Rechnung.<br>Die Kiste ist einfach tot.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/cropped-grumpy2.jpg\" alt=\"OMV - Open Media Vault als Backupserver\" class=\"wp-image-8883\" width=\"155\" height=\"155\" srcset=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/cropped-grumpy2.jpg 512w, https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/cropped-grumpy2-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/cropped-grumpy2-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/cropped-grumpy2-270x270.jpg 270w, https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/cropped-grumpy2-192x192.jpg 192w, https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/cropped-grumpy2-180x180.jpg 180w, https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/cropped-grumpy2-32x32.jpg 32w\" sizes=\"auto, (max-width: 155px) 100vw, 155px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><br>Die POWER-LED blinkt ca. 20x und geht dann wieder aus.<br>Das ist schlecht.<br>Ihr wisst ja &#8211; <strong>Kein Backup? Kein Mitleid!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich habe ich noch die manuellen Backups auf USB-Festplatten und auch das automatische Backup direkt am Server. <br>Aber ohne diese Backupkiste f\u00fchle ich mich datenm\u00e4\u00dfig unsicher.<br><br>Da ich aus Stromspargr\u00fcnden sowieso schon \u00f6fters von der Synology-Kiste mit 4 fetten 3,5&#8243;-Festplatten weg wollte, ist jetzt zwangsweise der richtige Zeitpunkt daf\u00fcr.<br><br><strong>Ich installiere Open Media Vault in der aktuellen Version 6.1<\/strong><br>Den Bericht dazu, Schritt f\u00fcr Schritt, zum Nachbasteln, gibt es hier.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Bis vor kurzem lief hier noch <a href=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/2020\/02\/16\/omv-open-media-vault\/\">Open Media Vault 5 <\/a>nebenher.<br>Nicht wirklich im produktiven Einsatz, denn die Sicherung lief ja vom Synology-Server auf den Synology-Backup-Server.<br>Daher habe ich vor 2 Wochen den Raspberry zerlegt, nur um das Ding jetzt wieder zusammenbauen zu d\u00fcrfen. <br><strong>Schlechtes Timing.<\/strong><br>Aber jetzt geht es los.<\/p>\n\n\n\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/6639c56a68e74e3795ae1ff4d19c4b87\" alt=\"OMV - Open Media Vault als Backupserver\" width=\"1\" height=\"1\">\n\n\n\n<p><strong>Raspberry installieren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"681\" height=\"452\" src=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/omv1.png\" alt=\"Image schreiben mit dem Raspberry Pi Imager\" class=\"wp-image-9004\" srcset=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/omv1.png 681w, https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/omv1-300x199.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 681px) 100vw, 681px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Zusammenbau eines Raspberry ist im Netz hinreichend beschrieben.<br>Im Prinzip reicht es, das Ding auf den Tisch zu legen und einzustecken. <br>Das Geh\u00e4use au\u00dfen herum ist auch kein Hexenwerk.<br>Das kann man sich sogar selber drucken.<br>Ich entscheide mich f\u00fcr den Rasbpi 4, da dieser den Netzwerkanschluss nicht mehr \u00fcber USB routet, sondern direkt anbindet. <br>Damit ist die Kiste als NAS (Network attached Storage) deutlich schneller, als die Vorg\u00e4nger.<br><br>Als Software w\u00e4hle ich das offizielle Raspberry Pi Lite 64bit<br>F\u00fcr das Betriebssystem dient mir eine 32 GB Micro-SD-Karte.<br>Das reicht vollkommen und die Karte lag sowieso noch im Regal.<br>Die SD-Karte ist nur f\u00fcr das System.<br>Die Nutzerdaten kommen dann auf USB-Festplatten, dazu sp\u00e4ter mehr.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Installieren verwende ich den Raspberry Pi Imager von der offiziellen Webseite.<br>In der Software kann man verschiedene Images ausw\u00e4hlen, ich nehme wie gesagt &#8222;Raspberry Pi OS Lite 64bit&#8220; &#8211; Lite, weil ich keinen Monitor verwende und daher keine Oberfl\u00e4che brauche.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Installation ist Pipifax: Betriebssystem ausw\u00e4hlen, SD-Karte ausw\u00e4hlen, schreiben&#8230;<br><br><strong>HALT!<\/strong><br>Da ich ja nachher keinen Monitor anschlie\u00dfen will, muss ich vorher noch ein paar Einstellungen <br>vornehmen! <br>Dazu klicke ich auf das Zahnrad rechts unten.<br>Ich gebe den Hostnamen ein und aktiviere SSH, damit ich per Netzwerk auf die Kiste zugreifen kann. <br>Dazu ein sch\u00f6nes Passwort ausdenken und gut merken!<br>Der Hostname ist der Name, \u00fcber den das Ger\u00e4t sp\u00e4ter im Netzwerk erreichbar ist.<br>Das war es auch schon.<br>Einstellungen speichern, Karte schreiben und nach kurzer Zeit hat man ein bootf\u00e4higes Raspberry Pi Betriebssystem auf SD-Karte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Achtung Windows!<\/strong><br>Ich arbeite mit Linux, unter Windows sind manche Befehle vielleicht etwas anders anzuwenden!<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erster Start<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die SD-Karte stecken wir in den Raspberry. <br>Danach muss noch das Netzwerkkabel angeschlossen werden und zum Schluss die Stromversorgung. Das war es auch schon.<br>Wenn man keine Fehler gemacht hat, bootet der Raspberry jetzt von der SD-Karte.<br>Um zu testen, ob die Kiste l\u00e4uft, gebe ich folgenden Befehl in einem Terminal ein:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">ping backup1<\/pre>\n\n\n\n<p>Wobei backup1 der Name ist, den ich vorher als Hostname vergeben habe.<br>Gibt es eine Antwort, dann geht es weiter.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">ssh backup1 -l xxx<\/pre>\n\n\n\n<p>Mit ssh loggt man sich in die Raspberry-Kiste ein. Der Paramenter -l xxx nutzt dazu den User xxx. <br>Hat man auf der Backupkiste und dem lokalen Rechner denselben Usernamen, dann kann man das auch weglassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Eingabe des Passwortes ist man jetzt im Idealfall auf der Kommandozeile &#8211; der Raspberry l\u00e4uft!<\/p>\n\n\n\n<p>Als erstes l\u00e4dt man mal alle Updates herunter. SUDO f\u00fchrt den Befehl als Admin aus, apt ist die Verwaltung der Pakete. Update schaut nach neuem Stoff und upgrade installiert das Zeug.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">sudo apt update\nsudo apt upgrade<\/pre>\n\n\n\n<p>Danach hat man ein aktuelles Raspberry-System, auf dem man jetzt andere Dinge installieren kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jetzt kommt OPEN MEDIA VAULT!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hier geht es ja um OMV, das NAS-System.<br>Die Installation ist ziemlich einfach. <br>Mit dem folgenden Befehl laden wir das Installationsskript von Github und f\u00fchren es auch direkt aus.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">wget -O - https:\/\/github.com\/OpenMediaVault-Plugin-Developers\/installScript\/raw\/master\/install | sudo bash<\/pre>\n\n\n\n<p>Das dauert jetzt eine ganze Weile, w\u00e4hrend Befehle \u00fcber den Bildschirm laufen, wie in einem Hacker-Agentenfilm im \u00f6ffentlich-rechtlichen TV. <br>Das ist aber kein Teufelszeug, sondern einfach eine Abfolge von Befehlen: <br>Download, Auspacken, Installieren, Zeugs erstellen, konfigurieren. <br>Das Skript bastelt uns eine Grundinstallation von Open Media Vault.<br>Das dauert \u00fcbrigens ein ganzes Weilchen.<br>Zeit genug, f\u00fcr einen Kaffee.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erster Login.<\/strong><br>Wenn die Kommandozeile wieder auf Eingabe wartet und keine Fehlermeldung zu sehen ist, dann sollte man sich jetzt schon auf dem System anmelden k\u00f6nnen.<br>Dazu gibt man im Webbrowser einfach http:\/\/ gefolgt vom Hostnamen, den man am Anfang vergeben hat, ein.<br>Hat alles geklappt, dann sollte man den Login-Screen sehen:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"654\" height=\"483\" src=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/omv2.png\" alt=\"OMV - Open Media Vault als Backupserver\" class=\"wp-image-9007\" srcset=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/omv2.png 654w, https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/omv2-300x222.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 654px) 100vw, 654px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Standard-Zugang:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Benutzer: admin\nPasswort: openmediavault<\/pre>\n\n\n\n<p>Und zing &#8211; schon ist man drin, so einfach geht das.<br><br>Als erstes wird man dazu aufgefordert, die gew\u00fcnschten Widgets zu aktivieren. Ich hab einfach mal alle angekreuzt, kann man ja wieder deaktivieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/widgets.png\" alt=\"OMV - Open Media Vault als Backupserver\" class=\"wp-image-9009\" width=\"463\" height=\"851\" srcset=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/widgets.png 463w, https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/widgets-163x300.png 163w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Danach hat man eine sch\u00f6n un\u00fcbersichtliche \u00dcbersicht und kann erst mal alles anschauen.<br><br><strong>Die wichtigste und erste \u00c4nderung am System ist die \u00c4nderung des Standardpassworts.<\/strong><br>Dazu oben rechts auf den Kopf klicken und auf &#8222;Change Password&#8220;.<br>Danach kann man noch die Sprache auf Deutsch stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Zertifikat!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kommunikation mit Openmediavault l\u00e4uft erst einmal unverschl\u00fcsselt.<br>Um etwas mehr Sicherheit in die Kommunikation zu bekommen, erzeugt man unter system &#8211; zertifikate &#8211; ssl ein Verbindungszertifikat.<br>Das ist ein Schl\u00fcssel f\u00fcr die verschl\u00fcsselte Verbindung.<br>Bei selbst signierten Zertifikaten bekommt man beim ersten Zugriff im Browser eine Warnung, kann das aber als Ausnahme speichern und hat dann verschl\u00fcsselten Zugang mit https, anstatt mit http.<br>Ob man ein offizielles Zertifikat nimmt, oder ein selbst signiertes, muss jeder selbst entscheiden.<br>Im eigenen Netzwerk vertraue ich meinem selbst signierten Zertifikat mehr, als irgendeinem aus dem Netz!<br><br>Unter System &#8211; Workbench aktiviert man das erstellte Zertifikat und hat eine sicherere Verbindung.<br>Den Haken &#8222;Erzwinge SSL\/TLS&#8220; sollte man mit Bedacht benutzen, solange man noch am Einrichten ist.<br>Erst, wenn alles getestet und \u00fcberpr\u00fcft ist, sollte man das aktivieren. Bei fehlerhafter Konfiguration ist sonst die Verbindung weg.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Speicher marsch!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich braucht ein NAS auch Speicher.<br>Ich habe erst einmal eine 2,5&#8243; 5TB Festplatte angeschlossen.<br>Nach kurzer Zeit erscheint sie unter Datenspeicher &#8211; Laufwerke<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"166\" src=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/omv_laufwerke-1024x166.png\" alt=\"OMV - Open Media Vault als Backupserver\" class=\"wp-image-9010\" srcset=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/omv_laufwerke-1024x166.png 1024w, https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/omv_laufwerke-300x49.png 300w, https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/omv_laufwerke-768x125.png 768w, https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/omv_laufwerke.png 1188w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Das obere mit \/dev\/mmcblk0 ist die SD-Karte, darauf ist das System installiert.<br>Unter \/dev\/sda ist die erste Festplatte aufgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Erstes l\u00f6sche ich mal alle Daten auf der Platte und stelle die Energiesparmodi ein (Spindown nach 10 Minuten).<\/p>\n\n\n\n<p>Damit man auf der Platte was speichern kann, geht es weiter zur Einstellung &#8222;Dateisysteme&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Da gibt es noch nichts.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"465\" height=\"153\" src=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/dateisystem.png\" alt=\"OMV - Open Media Vault als Backupserver\" class=\"wp-image-9011\" srcset=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/dateisystem.png 465w, https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/dateisystem-300x99.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 465px) 100vw, 465px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir erstellen ein Dateisystem. <br>Ext4 ist OK. Das ist unter Linux Standard und bei einer externen USB-Platte kann man das auch auf anderen Rechnern lesen, falls mal irgendetwas schiefl\u00e4uft.<br>Nach Klick auf SPEICHERN wird das Dateisystem erstellt.<br><br>Das neu generierte System muss man noch einh\u00e4ngen, danach wird es als ONLINE angezeigt.<br>Die erste Platte ist f\u00fcr Backupzwecke installiert.<br>Die muss man jetzt noch beschriften, dann ist die 5TB-Platte unter \/dev\/sda1 bereit.<br>So kann man jetzt im Prinzip beliebig viele weitere Platten anschlie\u00dfen.<br><br>Um von au\u00dfen darauf zuzugreifen, muss man jetzt einen Ordner freigeben.<br>Dazu geht man auf &#8222;Freigegebene Ordner&#8220; und klickt wieder auf das Plus.<br>Als Erstes will ich eine 1:1-Kopie meiner Serverdaten erstellen.<br>Daher erzeuge ich ein Verzeichnis &#8222;Backup_server&#8220;<br><br>Um mit Windows darauf zuzugreifen, muss man unter Dienste noch SMB\/CIFS aktivieren<br>Danach wird auf einem Windows-Rechner in der Netzwerkumgebung der Server \\\\backup1 angezeigt und wenn man sich daran anmeldet, die Freigabe backup_server.<br><br>Jetzt kann man seine Dateien auf dem Openmediavault-Server speichern und beispielsweise mit <\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">robocopy x: \\\\backup1\\backup_server\\lw_x \/E \/R:0<\/pre>\n\n\n\n<p>eine Spiegelung der Daten vom Laufwerk x: auf die Backupkiste ins Verzeichnis backup_server\\lw_x erstellen. Mit den Paramentern kopiert man alle Unterverzeichnisse mit und es gibt nur einen Zugriffsversuch, bei gesperrten Dateien w\u00fcrde das sonst h\u00e4ngenbleiben.<br>Robocopy ist uralt, aber sehr gut.<br><br><strong>RSYNC<\/strong><br>Ein bisschen mehr Komfort hat man mit RSYNC<br>Das ist das Standard Sychronisierungs-Tool unter Linux. Alt, robust und gut.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu geht man unter Dienste &#8211; RSYNC und aktiviert den SERVER &#8211; damit ist die OpenMediaVault-Kiste als Ziel f\u00fcr Backups bereit.<br>Man ben\u00f6tigt einen freigegebenen Ordner, in den die Sicherung abgelegt wird.<br>Den legt man unter &#8222;Module&#8220; an. Wichtig: wenn potentiell Dritte darauf zugreifen k\u00f6nnen, sollte man die Authentifizierung aktivieren, damit nicht jeder die Sicherung lesen kann!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Synology-Sicherung auf Open-Media-Vault<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um unsere Synology-Box zu sichern, habe ich jetzt einfach mit Hyper-Backup auf der Diskstation eine rsync-Sicherung angelegt. <br>Dazu muss man nur den Namen des Open-Media-Vault Servers eingeben, einen Benutzernamen  + Passwort und ein Zielverzeichnis.<br>Dann w\u00e4hlt man die zu sichernden Verzeichnisse und Dienste von der Synology-Box aus, w\u00e4hlt, wann und wie oft gesichert werden soll und freut sich, wenn es funktioniert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"978\" height=\"571\" src=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/sicherung.png\" alt=\"OMV - Open Media Vault als Backupserver\" class=\"wp-image-9019\" srcset=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/sicherung.png 978w, https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/sicherung-300x175.png 300w, https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/sicherung-768x448.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 978px) 100vw, 978px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Hier sieht man den ersten Lauf der Sicherung unseres Synology-NAS auf der frisch installierten Open Media Vault Instanz auf dem Raspberry Pi.<br>Die erste Sicherung dauert nat\u00fcrlich ziemlich lang. <br>Danach werden dann nur noch \u00c4nderungen gespeichert. <br>Die Sicherung l\u00e4uft damit nur auf eine Zielplatte.<br>Um die Sicherheit zu erh\u00f6hen, steckt man einfach eine weitere Platte an den OMV-Server, gibt diese f\u00fcr weitere RSYNC-Sicherungen frei und kann dann abwechselnd Mo,Mi,Fr auf den einen Platte sichern und Di, Do, Sa auf der anderen.<br>Oder man h\u00e4ngt 7 Platten dran und wechselt t\u00e4glich. Ganz, wie man m\u00f6chte.<br><br><strong>Sicherungskonzept<\/strong><br><strong><em>Backup ist extrem wichtig!<\/em><\/strong><br><br>Ich habe mehrere verschiedene Sicherungskonzepte eingerichtet:<br>Eine Sicherung l\u00e4uft mit Robocopy auf eine Freigabe auf einer Netzwerkfestplatte.<br>Vorteil: Das geht schnell und einfach und ist jederzeit an beliebigen Rechnern lesbar.<br>Nachteil: Die Daten werden immer \u00fcberschrieben, es gibt nur eine Version.<br><br><br>Mittels RSYNC sichere ich unsere Daten vom Server auf mehrere Festplatten auf dem Open Media Vault Server.<br>Wichtig: Der Sicherungspfad sollte NICHT von normalen Benutzern zugreifbar sein, vor allem nicht von Windows-Benutzern. Sonst k\u00f6nnten Verschl\u00fcsselungstrojanern das Backup mit verschl\u00fcsseln.<br>F\u00fcr Sicherungen legt man einen extra Sicherungs-Benutzer an!<br>Vorteil: Inkrementelles (mehrstufiges) Backup ist m\u00f6glich, es gibt mehrere Versionen.<br>Nachteil: Man ben\u00f6tigt immer eine Software zur Wiederherstellung. rsync gibts aber f\u00fcr fast jedes System<br><br>Am Server ist noch eine externe Festplatte zur Sicherung angeschlossen.<br>Darauf sichert die servereigene Backupsoftware<br>Vorteil: Tief ins System integriert, schnell.<br>Nachteil: F\u00e4llt die Synology-Box aus, dann l\u00e4uft die Software nicht und damit auch kein Zugriff aufs Backup.<br><br>An einem PC verwende ich eine externe Festplatte, die wird regelm\u00e4\u00dfig gewechselt und au\u00dfer Haus gelagert. Darauf sind alle Daten gesichert.<br><br>Die lokalen Rechner werden einfach als Image auf dem Server gesichert.<br>Somit kann nichts verloren gehen oder gel\u00f6scht werden &#8211; hoffentlich!<br><br>Wichtig: Immer mehrere verschiedene Sicherungsarten verwenden.<br>Hat eine Sicherung einen Fehler, die Software einen Bug, dann ist nicht gleich alles im Eimer.<br><br>Es gab schon zu oft irgendwo Sicherungen, die sich im Ernstfall nicht lesen liessen!<br>Firmen, die bei der Wiederherstellung nur leere B\u00e4nder hatten, Software, die nicht funktioniert hat, Backups, die einfach Schrott waren.<br><br>Daher ab und zu auch die Wiederherstellung ausprobieren.<br>Das kostet ein bisschen Zeit (und Geld), aber ein Datenverlust kostet mehr Zeit und mehr Geld!<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spiel und Spass!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Setzt man den Open Media Vault Server f\u00fcr Sicherungszwecke ein, dann sollte man irgendwelche Experimente damit tunlichst vermeiden.<br>Will man etwas ausprobieren oder Funktionen testen, dann macht man das immer auf einem zus\u00e4tzlichen System, niemals auf der Kiste, die f\u00fcr die Sicherungen zust\u00e4ndig ist.<br>Erst wenn man eine Funktion wirklich dauerhaft einsetzen will, \u00fcbertr\u00e4gt man sie auf die entsprechende Maschine.<br>Sonst sind die Backups schneller weg, als man es sich vorstellen kann!<br><br>Ein Raspberry Pi ist so billig, dass man auch 2 kaufen kann.<br>Den einen f\u00fcr den Sicherungs-Server, den anderen zum Ausprobieren und Basteln.<br>F\u00e4llt der Server-Pi dann mal aus, kann man den 2. einfach als Ersatz hinstellen.<br>Bei der Synology-Box w\u00e4re mir das zu teuer.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gro\u00dfer Badabumm!<\/strong><br>Das Standard-Netzteil des Raspberry 4 kann nur den Raspberry und EINE USB-Festplatte versorgen.<br>Das war mir schon bekannt, aber ich habe nat\u00fcrlich nicht dran gedacht. <br>Das war ungeschickt. <br>Als ich eine 2. Platte eingesteckt habe, ist die erste abgest\u00fcrzt.<br>Es ist aber insgesamt nichts passiert, ich musste nur ein bisschen was \u00e4ndern.<br>Die Stromversorgung l\u00e4uft jetzt \u00fcber einen USB-Hub.<br>Da gibt es vom Chinamann welche mit 50 Watt und mehr. 3-4 USB-Anschl\u00fcsse sind nur zum Laden von Ger\u00e4ten gedacht (rot beleuchtet). Daran habe ich den Raspberry angeschlossen.<br>Dann vom Raspberry Pi USB 3.0-Ausgang in den Eingang des USB-HUB und dort kann man dann \u00fcber die 7 blau beleuchteten USB-Ports 7 (oder mehr) USB-Festplatten anschliessen, mit Stromversorgung \u00fcber den USB-Hub.<br>So l\u00e4uft es viel besser.<br>Merke: OpenMediaVault mit 1 Platte geht mit Standardnetzteil, aber 2 Platten &#8211; Zusatznetzteil erforderlich, oder so einen USB-Hub.<br>Das System ist aber sch\u00f6n robust.<br>Nach dem Netzteiltausch war alles wieder da und l\u00e4uft wieder einwandfrei.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Synology-Box DS918+ hat gerade einmal 3 Jahre gehalten. Das ist etwas wenig, f\u00fcr so ein teures System. <br>Da die Kiste rein f\u00fcr Backupzwecke lief, reicht auch ein einfacheres System.<br><br><strong>Open Media Vault<\/strong> auf einem Raspberry ist daher f\u00fcr meine Zwecke eine kosteng\u00fcnstige Alternative.<br>Zumal die Komponenten sowieso bereits vorhanden sind.<br>Alternativ ginge auch ein alter PC, aber das braucht dann viel Strom. Andere Systeme w\u00e4ren auch m\u00f6glich, aber der Raspberry war schon vorhanden.<br><br>Bei der aktuellen Strompreisexplosion spart man sich auch fast 40W, das sind pro Jahr bald 150,- Euro an Stromkosten!<br>2,5&#8243;-Festplatten sind mittlerweile mit 5 TB zu haben und viel sparsamer, als 3,5&#8243;-Laufwerke.<br>F\u00fcr meine knapp 2 TB an Daten reicht das vollkommen aus.<br>Ein RAID richte ich auf der Backupkiste nicht ein. <br>Ein Backup muss robust und einfach sein.<br>Lieber das Backup in mehreren Versionen auf mehrere Platten verteilen.<br>Die Einzelplatten mit EXT4 sind Standard Linux-Formate, die kann ich im Bedarfsfall auf jedem Linuxrechner wieder einlesen.<br><br>Open Media Vault gef\u00e4llt mir ausgesprochen gut.<br>Damit kann man nat\u00fcrlich auch einen &#8222;richtigen&#8220; Dateiserver einrichten und im Bedarfsfall noch viel mehr.<br><br>Mein Synolog-Server l\u00e4uft zum Gl\u00fcck noch, es ist nur die Backupkiste abgeraucht.<br><br>F\u00fcr den Fall der F\u00e4lle sollte ich aber mal schauen, welche Dienste ich verwende (Mailserver, SurveillanceStation, Kalender, Kontakte, etc.) und diese auf einem Raspberry nachbauen.<br>Vielleicht sogar synchron zum vorhandenen Server.<br><br>Diesmal war nur das Backup betroffen, es gingen keine Daten verloren.<br>Daten kann ich auch aus mehreren Quellen schnell wieder herstellen.<br>Der Ausfall der Dienste (Mail, etc.) w\u00e4re schon aufw\u00e4ndiger.<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist Samstag, der 3.12.2022. 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