{"id":77,"date":"2016-10-29T11:15:21","date_gmt":"2016-10-29T09:15:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?p=77"},"modified":"2016-10-29T11:15:21","modified_gmt":"2016-10-29T09:15:21","slug":"elektroauto-ladestationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/2016\/10\/29\/elektroauto-ladestationen\/","title":{"rendered":"Elektroauto &#8211; Ladestationen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/87da554bf2aa4715969e8607ce3f34bf\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\nUm mit einem Elektroauto zu fahren muss dieses ab und zu geladen werden.<br \/>\nDabei gibt es deutliche Unterschiede zu herk\u00f6mmlichen Verbrennerfahrzeugen.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Elektroautos werden nicht betankt sondern geladen. Insofern ist der Begriff &#8222;Elektrotankstelle&#8220; grunds\u00e4tzlich falsch, auch wenn er sich mittlerweile weit verbreitet hat. <em>[Aber man gew\u00f6hnt sich ja an jeden Quatsch, auch wenn sich mir beispielsweise als Informatiker beim Begriff Daten-&#8222;Autobahn&#8220; jedesmal die Zehenn\u00e4gel aufstellen. Vor allem wenn die Verantwortung \u00fcber die Daten-AUTOBAHN dann auch noch dem Verkehrsministerium zugeteilt wird. Na immerhin heisst das mittlerweile &#8222;Bundesministerium f\u00fcr Verkehr und digitale Infrastruktur&#8220;. Und als Zusatz &#8222;Das Ministerium f\u00fcr Mobilit\u00e4t und Modernit\u00e4t&#8220;. \u00a0Da Elektroautos zunehmend vernetzt sind und bald alles internetgesteuert autonom fahren soll. passt es dann ja auch wieder.]<\/em><\/li>\n<li>Elektroautos lassen sich zuhause laden, in der Garage, am Stellplatz oder auch am Stra\u00dfenrand.<\/li>\n<li>Zum Laden reicht theoretisch eine einfache Steckdose. Im Gegensatz zu Tankstellen ben\u00f6tigt man keinen versiegelten Boden und es gibt auch keinerlei Verunreinigungen oder Umweltverschmutzung beim Ladevorgang.<\/li>\n<li>Die Energie kann man direkt aus der Solaranlage vom Dach laden und muss sie nicht umweltzerst\u00f6rend aus fernen L\u00e4ndern importieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<strong>AC\/DC &#8211; Wechselspannung vs. Gleichspannung<\/strong><br \/>\n&nbsp;<br \/>\nDas Stromnetz arbeitet heutzutage mit Wechselspannung, aktuell sind 240V einphasig, d.h. mit einer 3adrigen Leitung (Phase, Neutralleiter, Schutzleiter) oder 400V dreiphasig mit 5adrigen Leitungen (Phasen L1, L2, L3, Neutralleiter, Schutzleiter)<br \/>\nBatterien in Elektroautos arbeiten aber mit Gleichspannung. Im Prinzip nicht anders als in Taschenlampen und Spielzeugautos. Nur viel gr\u00f6\u00dfer, moderner und mit mehr Elektronik &#8211; vor allem zum Schutz und zur Pflege der Akkus.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nUm die Wechselspannung aus dem Netz in die Gleichspannung f\u00fcr das Elektroauto umzuwandeln ben\u00f6tigt man sogenannte Gleichrichter.<br \/>\nDiese k\u00f6nnen entweder im Auto verbaut sein oder in der Ladestation.<br \/>\nVorteil beim Verbau im Auto:<br \/>\nMan kann den Ladeanschluss sehr billig halten, prinzipiell reicht eine einfache Haushaltssteckdose. Durchgesetzt haben sich aber Adapter die eine gewisse Schutz- und Ladeelektronik eingebaut haben.<br \/>\nNachteil:<br \/>\nEin Mehraufwand bei der Fahrzeugtechnik, damit h\u00f6heres Fahrzeuggewicht und nat\u00fcrlich ein h\u00f6herer Preis.<br \/>\nDie verbaubare Wandlergr\u00f6\u00dfe ist daher begrenzt. \u00c4ltere Renault Zoe k\u00f6nnen maximal mit 42kW laden, neuere Modelle nur noch mit 21kW, BMW i3 kann im aktuelle Modell nur 11kW laden, das alte Modell war sogar nur einphasig bis maximal 3,6kW verwendbar. Mit Schnellade-Option w\u00e4ren theoretisch 7,2kW m\u00f6glich, das ist am Hausanschluss aber wegen Schieflast (hohe Last auf nur einer Phase) nicht zul\u00e4ssig.<br \/>\nDie meisten Elektrofahrzeuge k\u00f6nnen nur einphasig (3,6-7,2kW) oder 3phasig (11kW)<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nVorteil beim Verbau in der Ladestation:<br \/>\nEs wird kein Gleichrichter im Auto ben\u00f6tigt, die m\u00f6gliche Ladeleistung ist deutlich h\u00f6her.<br \/>\nSogenannte CCS-Ladestationen k\u00f6nnen heute schon 50kW anbieten. H\u00f6here Leistung ist in Planung. Tesla Supercharger k\u00f6nnen schon heute mit deutlich \u00fcber 100kW laden.<br \/>\nAllerdings kann ein Akku nur in einem begrenzen Bereich mit voller Leistung geladen werden.<br \/>\nIst es zu kalt wird die Ladeleistung reduziert<br \/>\nIst es zu warm wird die Ladelesitung reduziert<br \/>\nAb einem gewissen F\u00fcllstand wird die Ladeleistung reduziert. Ab ungef\u00e4hr 70% F\u00fcllstand f\u00e4llt die m\u00f6gliche Energieaufnahme pro Zeiteinheit beim Akku deutlich ab.<br \/>\nDeswegen sind Gleichspannungs-Lader vor allem dann sinnvoll wenn der Akku eine gewisse Gr\u00f6\u00dfe hat.<br \/>\nDa man meistens noch Energie im Akku hat und aus Zeitgr\u00fcnden an solchen Ladestationen nicht bis 100% l\u00e4dt sind in der Regel 50%-60% der Akkukapazit\u00e4t in kurzer Zeit auff\u00fcllbar.<br \/>\nBei einem Tesla mit 100kWh kann man damit deutlich \u00fcber 50kWh in k\u00fcrzester Zeit laden, hier sogar mit \u00fcber 100kW<br \/>\nEin i3 dagegen mit 20kWh-Akku hat vielleicht ein sinnvolles Schnelladefenster von 10-15kWh.<br \/>\nAusserdem kann man nicht beliebig viel Energie auf einmal in den Akku packen.<br \/>\nDie Lagem\u00f6glichkeit wird durch die Kapazit\u00e4t begrenzt. Das Verh\u00e4ltnis Akkukapazit\u00e4t zu Ladeleistung ist dabei wichtig.<br \/>\nHat der Akku die Kapazit x(kWh), und wird geladen mit der Leistung x(kW) dann wird das mit 1C angegeben.<br \/>\nBei linearer Ladung w\u00e4re der Akku in 1 Stunde voll.<br \/>\nWird mit doppelter Leistung geladen, also mit 2x, dann wird das mit 2C angegeben, der Akku w\u00e4re in einer halben Stunde voll.<br \/>\nIn der Praxis wird das aber dadurch begrenzt da\u00df die Ladung eben nicht linear m\u00f6glich ist. Je voller der Akku, desto langsamer kann er geladen werden. Ausserdem vertr\u00e4gt ein Akku nicht zu viele Schnellladungen.<br \/>\nEin i3-Akku mit 20kWh wird bei 50kW mit 2,5C geladen. Das ist deutlich belastender als ein Tesla mit 100kWh der mit 100kW = 1C geladen wird.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nDas heisst: je gr\u00f6\u00dfer der Akku, desto sinnvoller sind DC-Lader f\u00fcr die Schnell-Ladung.<br \/>\nDamit bieten sich Gleichspannungs-Ladestationen vor allem f\u00fcr das schnelle Laden zwischendurch an &#8211; wenn man z.B. auf langer Fahrt mal eben viel neue Energie in den Akku packen will.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<strong>Zuhause laden<\/strong><br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<figure id=\"attachment_103\" aria-describedby=\"caption-attachment-103\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-103 size-medium\" src=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/IMG_20161030_141755-209x300.jpg\" alt=\"NRGKick - Ladeadapter f\u00fcr Elektroauto\" width=\"209\" height=\"300\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-103\" class=\"wp-caption-text\">NRGKick &#8211; Ladeadapter f\u00fcr Elektroauto<\/figcaption><\/figure><br \/>\nDas Tolle an Elektrofahrzeugen ist die Tatsache, da\u00df man diese zuhause laden kann.<br \/>\nZuhause laden geht derzeit nur mit Wechselspannung. Gleichspannung w\u00e4re zwar m\u00f6glich, aber es wird sich kaum jemand eine Lades\u00e4ule f\u00fcr aktuell 5stellige Preise in die Garage bauen. Zumal man in der Garage normalerweise keine Schnellladung ben\u00f6tigt. Sogenannte Schnarchladung reicht hier vollkommen.<br \/>\nDamit hat man zum einen morgens beim Losfahren immer eine vollgeladene Batterie (vorausgesetzt man hat das Auto auch abends an die Steckdose geh\u00e4ngt) und zum anderen relativiert sich damit die oft genannte &#8222;Reichweitenangst&#8220; deutlich. Man f\u00e4hrt wenn man es richtig macht immer mit vollem Akku los.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nIn der Regel bekommt man zu seinem Elektrofahrzeug ein Ladekabel dazu das f\u00fcr eine normale Haushaltssteckdose geeignet ist.<br \/>\nAllerdings sind Haushaltssteckdosen nicht f\u00fcr hohe Dauerlast geeignet.<br \/>\nF\u00fcr die hohe Anschluss-Last m\u00fcssen die Leitungen entsprechend geeignet sein, ausserdem muss man vorsichtig sein mit den Steckdosen, h\u00e4ufige hohe Belastung kann zur Erm\u00fcdung der Kontakte f\u00fchren.<br \/>\nF\u00fcr t\u00e4gliches Laden sind diese Adapter daher nicht empfehlenswert. \u00dcblicherweise werden die Teile daher auch als Notlader bezeichnet.<br \/>\nAuf jeden Fall sollte man von einem Elektriker den Hausanschluss \u00fcberpr\u00fcfen lassen bevor man regelm\u00e4\u00dfig ein Elektroauto an der Steckdose aufl\u00e4dt.<br \/>\nEine Schuko-Steckdose kann theoretisch 3,6kW (230V\/16A).<br \/>\nABER &#8211; aktuell sollte man im Haushalt nicht mehr mit 16A absichern und f\u00fcr DAUERLAST \u00fcber 10A sind die Steckdosen nicht ausgelegt, damit stehen maximal ca. 2,3kW zur Verf\u00fcgung<br \/>\nEin neuer i3 mit komplett leerem 30kWh-Akku ben\u00f6tigt damit fast 15 Stunden, ein Tesla mit 100kWh ist damit nicht mehr sinnvoll komplett zu laden (f\u00fcr den Schluck Energie \u00fcber Nacht reicht es nat\u00fcrlich trotzdem).<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nBesser geeignet sind auf jeden Fall sogenannte WALLBOXEN.<br \/>\nDiese kosten zwar ein paar Euro, werden daf\u00fcr aber fest angeschlossen (vom Elektriker), haben eingebaute Schutzelektronik und bieten deutlich h\u00f6here Ladeleistung als einfache Steckdosen.<br \/>\nDurch den Wegfall des Schuko-Steckers verschwindet auch ein Haupt-Schwachpunkt der Steckdosenladung.<br \/>\nAusserdem werden Wallboxen sinnvollerweise direkt im Verteilerkasten angeschlossen, dazu verwendet man ausreichend dimensionierte Kabel und eine extra Sicherung, parallel angeschlossene Verbraucher sollte man vermeiden. Dann kann man die volle Leistung der Box auch ausnutzen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nJe nach Box sind dann 3,6kW (230V\/16A), 7,2kW (230V\/32A &#8211; wenn das Auto das kann und der Netzbetreiber das zul\u00e4sst ) bis 21kW (Drehstrom mit 16A) oder gar 42kW (Drehstrom mit 32A) m\u00f6glich.<br \/>\nBei 32A muss dann nat\u00fcrlich auch der Hausanschluss ausreichend dimensioniert sein, sonst kann schnell mal die Hauptsicherung ausl\u00f6sen wenn man das Auto l\u00e4dt und gleichzeitig Kuchen b\u00e4ckt.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<figure id=\"attachment_102\" aria-describedby=\"caption-attachment-102\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-102 size-medium\" src=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/IMG_20161030_141740-225x300.jpg\" alt=\"NRGKick - Ladeadapter f\u00fcr Elektroauto\" width=\"225\" height=\"300\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-102\" class=\"wp-caption-text\">NRGKick &#8211; Ladeadapter f\u00fcr Elektroauto<\/figcaption><\/figure><br \/>\nAus meiner Sicht die beste L\u00f6sung sind allerdings mobile Ladeboxen!<br \/>\nBeispielsweise der nrgkick oder \u00e4hnliche Ger\u00e4te.<br \/>\nEs handelt sich dabei um dieselbe Technik wie bei einer Wallbox, nur eben mobil.<br \/>\nDie Teile lassen sich mit Adaptern von der Schuko-Steckdose \u00fcber den blauen Campingstecker bis zur Drehstromsteckdose mit 400V\/32A an allen Anschl\u00fcssen betreiben, die maximale Ladeleistung l\u00e4sst sich komfortabel einstellen und das interessante:<br \/>\nW\u00e4hrend man eine fest installierte Wallbox beim Netzbetreiber anmelden muss sind Steckdosen anmeldefrei!<br \/>\nAlso einfach einen 400V\/32A-Anschluss vom Elektriker installieren lassen (ein guter Elektriker pr\u00fcft dann nat\u00fcrlich ob die vorhandene Installation das vertr\u00e4gt!) und gut ist. \u00a0Mit so einem Anschluss kann man dann bei Bedarf auch mal andere Ger\u00e4te in der Garage versorgen, wie z.B. Kreiss\u00e4ge, Partygrill, Discoanlage, usw.<br \/>\nUnd wenn man irgendwo bei Freunden zu Besuch ist und dort laden muss, dann kann man mit den Teilen oft schneller laden, denn die roten Drehstromsteckdosen sind weit verbreitet und k\u00f6nnen deutlich mehr Dauerlast als eine einfache Steckdose.<br \/>\nIn den Bildern sieht man meinen NRGkick Ladeadapter.<br \/>\nDas Teil hat einen Anschluss f\u00fcr Drehstrom mit 3x230V\/32A, entsprechend maximal ca. 21kW.<br \/>\nDaf\u00fcr muss die Anschlussleitung nat\u00fcrlich korrekt ausgef\u00fchrt sein.<br \/>\nWir haben ein komplett neues Kabel mit 5x6qmm direkt vom Sicherungskasten in die Garage gezogen. Getrennt von den anderen Verbrauchern und extra abgesichert. Angeschlossen und gepr\u00fcft vom Elektriker.<br \/>\nIm Sicherungskasten ist dann ein FI Typ A EV verbaut.<br \/>\nGanz wichtig: FI mit Typ A d\u00fcrfen f\u00fcr Ladeanschl\u00fcsse NICHT verwendet werden da es zu Problemen kommen kann die den FI in der Funktion st\u00f6ren. FI Typ B ist aber unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig teuer. Daher sind FI vom Typ A mit dem Zusatz EV ideal, die wurden speziell f\u00fcr den Einsatz f\u00fcr Ladestationen entwickelt.<br \/>\nEigentlich hat der NRGKick alle notwendigen Schutzschaltungen integriert, aber da die Drehstromsteckdose (CEE32) nat\u00fcrlich auch anderweitig benutzt werden kann (Kreiss\u00e4ge, Disco-Anlage, usw.) ist ein FI hier zwingend erforderlich.<br \/>\nDas Kabel wurde nat\u00fcrlich komplett im Kabelkanal verlegt. Der &#8222;Ausgang&#8220; in der Garage wurde nat\u00fcrlich nicht einfach ausges\u00e4gt sondern das Plastik umgebogen damit es keine scharfen Kanten gibt. Zus\u00e4tzlich dient ein St\u00fcck Gartenschlauch als Schutz. 200% Sicherheit eben. \u00a0F\u00fcr die Installation mussten Halter f\u00fcr Gartenger\u00e4te an der Wand weichen. Die Clips haben perfekt zum Kabel gepasst. Also abges\u00e4gt und an die Wand geschraubt &#8211; die perfekte Zugentlastung f\u00fcr den NRGkick &#8211; und bei Bedarf einfach ausklipsen.<br \/>\nEine alte Wandhalterung f\u00fcr eine Gartenleiter wurde abges\u00e4gt, umgebogen und an die Wand geschraubt. Die dient jetzt als Kabelhalter. So ist das Kabel immer perfekt aufger\u00e4umt (obwohl ich ja sonst nicht ganz so ordentlich bin).<br \/>\nDer NRGKick kann mit Adpater von der normalen Schuko-Steckdose \u00fcber die blaue Campingsteckose bis CEE16\/CEE32 an allen \u00fcblichen Steckdosen betrieben werden. Universeller geht es fast nicht.<br \/>\nDie Leistung reicht auch dicke. Denn mit maximal 32kW l\u00e4dt man selbst zuk\u00fcnftige 200kWh-Batterien \u00fcber Nacht.<br \/>\nF\u00fcr die Schnarchlader aus 2016\/2017 reicht es jedenfall \u00fcppig aus.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<strong>Unterwegs laden.<\/strong><br \/>\nIdealerweise reicht die Reichweite des Elektroautos so weit da\u00df man unterwegs garnicht mehr laden muss.<br \/>\nNur leider ist das in 2016 immer noch eher ein Traum.<br \/>\nDa die deutschen Hersteller eigentlich garkeine Elektroautos wollen, da sie an Stinkediesel &amp; Co einfach mehr verdienen kommen die meisten Elektroautos aus dem Ausland und sind vor allem f\u00fcr die USA gebaut.<br \/>\nDie USA sind zwar der gr\u00f6\u00dfte Umweltverschmutzer \u00fcberhaupt, aber irgendwie haben sie es doch geschafft, bei den Elektrovehikeln (EV) mit an der Spitze zu sein w\u00e4hrend in Deutschland noch die Zeit der Dinopampe-Verbrenner herrscht.<br \/>\nSo wundert es nicht da\u00df die meisten Fahrzeuge nur 1phasig laden k\u00f6nnen. Mehr braucht es in den USA nicht, dort sind die H\u00e4user sowieso nur 1phasig angeschlossen.<br \/>\nSelbst der BMW i3 kann nur 1phasig &#8211; erst die Version ab Herbst 2016 kann mit 3 Phasen geladen werden.<br \/>\nEine Ausnahme bildet der Renault Zoe mit einem 21kW-Lader. Daf\u00fcr ist dann auch der NRGKick wieder ideal.<br \/>\nDie \u00e4lteren Modelle konnten sogar 42kW laden. Das scheint dem Hersteller aber dann doch zu modern gewesen zu sein, daher haben neuere Modelle nur noch 21kW-Anschl\u00fcsse. Schade.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nAC (Wechselspannung) w\u00e4re so einfach, denn das gibt es quasi \u00fcberall.<br \/>\nVon der Steckdosen-Schnarchladung bis zum Starkstromanschluss mit 3x32A bzw. 3x64A (selten) kann man einfach \u00fcberall einstecken und laden.<br \/>\nDas scheint aber nicht gewollt zu sein.<br \/>\nVor allem die deutschen Hersteller wollen lieber neue und vor allem teure Gleichspannungstechnik.<br \/>\nDC (Gleichspannung) ist der neue Ladestandard &#8211; vor allem f\u00fcr Schnell-Ladeanschl\u00fcsse<br \/>\nCCS ist die Lademethode der Zukunft.<br \/>\nZwar gibt es aktuell nur ein paar wenige Ladestationen mit bis zu 50kW und eine Spezifikation bis 150kW, aber die deutschen Hersteller machen schon den 2. Schritt vor dem ersten und planen mit bis \u00fcber 300kW Ladeleistung. Vielleicht um damit weitere Verz\u00f6gerungen beim Ausbau besser erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen: &#8222;wir wollen ja, aber die NEUE Technik ist noch nicht so weit und die aktuelle &#8211; die ist ja schon wieder ganz alt&#8220;.<br \/>\nEin gro\u00dfes Problem dabei ist auch da\u00df jeder Anbieter seine eigene Supper kocht &#8211; man ben\u00f6tigt irgendwelche Chipkarten oder Apps, muss sich vorher anmelden oder die Lades\u00e4ule ist nur w\u00e4hrend der Gesch\u00e4ftszeiten zug\u00e4nglich. Einheitliche Standards fehlen leider.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nDer einzige Anbieter der wirklich alles richtig macht bei der eMobilit\u00e4t ist Tesla:<\/p>\n<ul>\n<li>Supercharger mit weniger als 100km Abstand an allen Autobahnen quer \u00fcber den Kontinent bereits in Betrieb.<\/li>\n<li>pro Ladestelle gleich 8-10 Lades\u00e4ulen und nicht eine einzige die nur dazu dient da\u00df irgendein Minister bei der Einweihung doof grinst und anschliessend alles mit Verbrennern zugeparkt wird oder aus sonstigen Gr\u00fcnden nicht funktioniert.<\/li>\n<li>Ladeleistung bis 130kW<\/li>\n<li>und nat\u00fcrlich Akkus die weit \u00fcber 300km reichen, mit dem Spitzenmodell mit 100kWh sogar \u00fcber 500km.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Einziges Problem:<br \/>\nDie Fahrzeuge sind nicht massentauglich, der Preis ist daf\u00fcr deutlich zu hoch. Und die Abmessungen der Fahrzeuge orientiert sich an den US-Gewohnheiten. Mit einem Tesla Model S oder Model X in einem deutschen Parkhaus kann da schon mal zu Problemen f\u00fchren.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nEnde 2016 scheint sich aber endlich etwas zu tun:<\/p>\n<ul>\n<li>einige Anbieter wollen tats\u00e4chlich DC-Lades\u00e4ulen in gr\u00f6\u00dferen Mengen aufstellen<\/li>\n<li>es soll brauchbare Abrechnungssysteme geben, also z.B. EC-Karte, Kreditkarte oder \u00e4hnliches OHNE Anmeldung und Vertrag.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8211;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um mit einem Elektroauto zu fahren muss dieses ab und zu geladen werden. 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