{"id":3050,"date":"2020-09-01T13:13:00","date_gmt":"2020-09-01T11:13:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?p=3050"},"modified":"2020-09-01T13:13:00","modified_gmt":"2020-09-01T11:13:00","slug":"akku-2-0-kapitel-29","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/2020\/09\/01\/akku-2-0-kapitel-29\/","title":{"rendered":"Akku 2.0 &#8211; Kapitel 29"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Kapitel 29 &#8211; im Krankenhaus<\/strong><\/p>\n\n\n<p>Suzan und Jan st\u00fcrzten zu Gracia. Ihre Beine waren seltsam verdreht und sie hatte eine klaffende Wunde am Kopf. Aus glasigen Augen schaute sie die beiden an. Ihr Atem war sehr flach. Suzan kniete sich neben sie und nahm vorsichtig ihren Kopf auf ihren Scho\u00df. In der Ferne h\u00f6rte man schnell n\u00e4herkommende Sirenen. Irgend ein Passant musste die Rettungskr\u00e4fte gerufen haben. Suzan weinte und Jan hatte das Gef\u00fchl, als ob sich eine Schlinge um seinen Hals legen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n<p>Die herbeigeeilten Sanit\u00e4ter versorgten Gracia, dann wurde sie auf eine Trage gelegt und in den Rettungswagen geschoben. Sie wollten Suzan und Jan die Mitfahrt verweigern, doch als Suzan ihren Diplomatenpass zeigte, stimmten sie widerwillige zu und lie\u00dfen die beiden einsteigen. Suzan hielt die ganze Fahrt \u00fcber Gracias Hand. Ihre Mutter hatte die Augen geschlossen. Ob sie ohnm\u00e4chtig war, oder durch Medikamente ruhig gestellt, konnte man nicht erkennen.<\/p>\n\n\n<p>Jan \u00fcberlegte, warum man sie wohl am Leben gelassen hatte. Vermutlich wollte der Geheimdienst keinen Mord vor so vielen Zeugen ver\u00fcben, zumindest nicht im eigenen Land.<\/p>\n\n\n<p>Im Krankenhaus wurde Gracia sofort in einen Operationsraum gebracht. Dort durften Suzan und Jan nicht mit hinein. Sie setzten sich auf zwei St\u00fchle im Flur und warteten.<\/p>\n\n\n<p>Nach einer endlos langen Zeit kam einer der \u00c4rzte zu ihnen &#8222;Sie sind die Tochter?&#8220; Suzan sprang auf &#8222;Ja, was ist mit meiner Mutter?&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Der Arzt nahm seinen Mundschutz ab &#8222;Ihre Mutter hatte mehr als einen Schutzengel. Sie hat beide Beine gebrochen, ebenso 3 Rippen. Eine \u00fcble Schramme an der Stirn, die vermutlich eine Narbe hinterlassen wird. Dazu einige H\u00e4matome und Hautabsch\u00fcrfungen. Aber ansonsten geht es ihr den Umst\u00e4nden entsprechend gut. Sie ist bei Bewusstsein und hat nach Ihnen gefragt. Sie d\u00fcrfen zu ihr.<\/p>\n\n\n<p>Suzan sp\u00fcrte ein Gl\u00fccksgef\u00fchl in sich aufsteigen. Sie lie\u00df den Arzt stehen und rannte in den Behandlungsraum. Jan bedankte sich noch kurz f\u00fcr die professionelle Hilfe, dann folgte er Suzan.<\/p>\n\n\n<p>Gracia lag auf einem gro\u00dfen Krankenbett, ihr Kopf war mit einem dicken Verband umwickelt und beide Beine steckten in dickem Gips. Doch sie l\u00e4chelte, als sie die beiden ins Zimmer kommen sah.<\/p>\n\n\n<p>Suzan st\u00fcrzte sich auf ihre Mutter &#8222;Mum, ich bin so froh, dass Du lebst. Ich dachte, ich h\u00e4tte Dich schon wieder verloren.&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Gracia versuchte zu lachen, aber die gebrochenen Rippen verursachten ihr dabei starke Schmerzen &#8222;Mich bringt so schnell nichts um&#8220;, sagte sie mit fester Stimme.<\/p>\n\n\n<p>Dann wurde ihr Blick ernster &#8222;Meine Rede morgen kann ich wohl vergessen. In meinem Zustand werde ich das Bett sicher nicht verlassen k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Suzan und Jan sahen sich ratlos an. Dann drehte sich Suzan zu ihrer Mutter und sagte &#8222;Ich werde Deine Rede halten!&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Gracia war verbl\u00fcfft &#8222;Aber hast Du \u00fcberhaupt schon mal eine Rede gehalten? Das sind die Vereinten Nationen. Bei der Vollversammlung sitzen dort die Anf\u00fchrer der Welt. Dort eine Rede zu halten ist eine schwierige Aufgabe&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Suzan lachte &#8222;So viel schwieriger, als eine Rede vor ein paar Studenten, wird das sicher nicht sein.&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Gracia und Jan schwiegen, daher sprach Suzan weiter &#8222;Also abgemacht. Ich halte die Rede. Wir m\u00fcssen uns nur etwas wegen der Pl\u00e4ne \u00fcberlegen, Uwe Anderson hat uns die Amulette abgenommen, die Pl\u00e4ne sind weg.&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Jan zog sein Handy aus der Tasche &#8222;Da muss ich leider widersprechen&#8220;. Gracia und Suzan starrten ihn \u00fcberrascht an.<\/p>\n\n\n<p>&#8222;W\u00e4hrend Ihr Euch unterhalten habt, habe ich mit den Amuletten experimentiert. Irgendwie muss ich die Daten ja morgen \u00fcbertragen. Als ich den Zugriff hinbekommen habe, dachte ich, es sei eigentlich gar nicht schlecht, wenn ich die Daten gleich auf das Handy kopieren w\u00fcrde. Nicht, dass ich das Morgen in der Aufregung nicht hinbekomme.&#8220; Suzan sprang jubelnd auf und fiel ihm um den Hals.<\/p>\n\n\n<p>In diesem Augenblick ging die T\u00fcr auf und zwei Chinesen st\u00fcrmten in den Raum. Als sie Gracia sahen, waren sie sichtlich erleichtert. Die Botschaft hatte von dem \u00dcberfall auf Gracia und ihre Tochter erfahren und sofort Mitarbeiter ausgesandt, um sie in einem der Krankenh\u00e4user aufzusp\u00fcren. Einer der beiden telefonierte und kurze Zeit sp\u00e4ter eilte der Botschafter herbei.<\/p>\n\n\n<p>Er war froh, als er Gracia lebend und bei Bewusstsein vorfand. Dann allerdings fiel ihm ein, dass am n\u00e4chsten Tag die Rede geplant war.<\/p>\n\n\n<p>Gracia zeigte auf ihre Tochter: &#8222;Suzan wird die Rede f\u00fcr mich halten&#8220;. Der Botschafter stutzte &#8222;kann sie das?&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Gracia lachte und fasste sich dann erneut an die schmerzenden Rippen &#8222;Sie ist meine Tochter. Nat\u00fcrlich kann sie das!&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Jan und Suzan blieben die ganze Nacht bei Gracia im Krankenhaus. Von der Botschaft wurde Ihnen frische Kleidung gebracht und vier Bodyguards wurden im Flur vor Gracias Zimmer postiert. <\/p>\n\n\n<p>Die Botschaft war \u00e4u\u00dferst beunruhigt \u00fcber diesen hinterh\u00e4ltigen Anschlag, aber es sah so aus, als kannte keiner den genauen Grund f\u00fcr diesen \u00dcberfall. Gracia, Suzan und Jan hatten niemandem von ihrem Plan verraten und sie waren die einzigen, die Bescheid wussten.<\/p>\n\n\n<p>Gracia, Jan und Suzan schwiegen dazu. Jetzt durfte nichts mehr schiefgehen.<\/p>\n\n\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/74b0d16ad48d4e29801289f31e68c39f\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\">\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 29 &#8211; im Krankenhaus Suzan und Jan st\u00fcrzten zu Gracia. 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