{"id":3046,"date":"2020-09-01T12:42:00","date_gmt":"2020-09-01T10:42:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?p=3046"},"modified":"2020-09-01T12:42:00","modified_gmt":"2020-09-01T10:42:00","slug":"akku-2-0-kapitel-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/2020\/09\/01\/akku-2-0-kapitel-28\/","title":{"rendered":"Akku 2.0 &#8211; Kapitel 28"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Kapitel 28 &#8211; Feindesland<\/strong><\/p>\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Tag wurde f\u00fcr alle sehr anstrengend. Suzan und Jan mussten neu eingekleidet werden, erhielten Ausweisdokumente und eine kurze Einweisung in diplomatische Verhaltensregeln. Sie besprachen ihren Plan, wie sie die Dokumente unbemerkt als Redemanuskript einspielen konnten. Gracia hatte eine Grundrisszeichnung des UN-Geb\u00e4udes besorgt und zeigte Jan, wo er die Daten abzugeben h\u00e4tte, damit sie w\u00e4hrend der Rede an alle \u00fcbertragen w\u00fcrden. <\/p>\n\n\n<p>Er versuchte sich, alles genau einzupr\u00e4gen. Die Zeit, um alles zu lernen und zu planen, war viel zu kurz. Aber sie hatten keine andere Wahl und eine zweite Chance w\u00fcrde es vermutlich nicht geben.<\/p>\n\n\n<p>Am Abend stiegen sie in eine Regierungsmaschine in Richtung New York. Jan stellte anerkennend fest, dass zur Business-Class doch noch eine deutliche Steigerung m\u00f6glich war. In diesem Flugzeug gab es alles, was man sich nur ertr\u00e4umen konnte. Aber f\u00fcr all die Annehmlichkeiten, die ihm geboten wurden, hatte Jan keine Zeit. Er untersuchte das Amulett, spielte mit dem Handy und versuchte, eine Verbindung aufzubauen, um an die Daten zu gelangen. Suzan und Gracia beachteten ihn kaum, sie hatten sich immer noch so viel zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n<p>Der Flug verlief ausgesprochen ruhig. Als sie in New York ankamen, schien die Sonne. Die Maschine der chinesischen Regierung landete auf einem abgeschotteten Bereich des Flughafens. Suzan und Jan wurden etwas unruhig, die letzten Besuche auf einem Flughafen liefen nicht besonders gut ab. Doch diesmal gab es keinerlei Probleme. Dank der Diplomatenp\u00e4sse wurden sie nicht kontrolliert und durften auf dem Flughafen, direkt, nachdem sie das Flugzeug verlassen hatten, in bereits wartende Fahrzeuge einsteigen. Auch hier waren es wieder 3 gro\u00dfe Limousinen, die sie vom Flughafen zur chinesischen Botschaft brachten.<\/p>\n\n\n<p>Der Botschafter begr\u00fc\u00dfte Suzan Wong \u00fcberschw\u00e4nglich wie eine alte Freundin und schien auch sehr erfreut, ihre Tochter kennenzulernen. Er war begeistert, als Suzan ihn auf Mandarin ansprach. Jan stand daneben und verstand kein Wort.<\/p>\n\n\n<p>Mitarbeiter der Botschaft brachten die drei auf ihre Zimmer. Suzan und Gracia waren wieder in ihre Erz\u00e4hlungen versunken und Jan experimentierte weiter mit dem Amulett. Das war ein faszinierendes St\u00fcck Technik. Die Dokumente und Pl\u00e4ne zum Batteriespeicher lagen tats\u00e4chlich in diesen Anh\u00e4ngern verborgen. Das Herunterladen der Dateien ging problemlos und war nicht mit einem Passwort gesch\u00fctzt. Offensichtlich hatte Erich darauf vertraut, dass niemand hinter das Geheimnis des Amuletts kommen w\u00fcrde, der daf\u00fcr nicht berechtigt war.<\/p>\n\n\n<p>Einige Zeit sp\u00e4ter machte Gracia den Vorschlag, dass sie durch den Park zum UN-Geb\u00e4ude laufen k\u00f6nnten, um sich die Gegend in Ruhe anzusehen. Am Abend w\u00e4ren sie dann in der Botschaft zum Essen eingeladen. Suzan und Jan gefiel diese Idee. Sie machten sich frisch und verlie\u00dfen gemeinsam die Botschaft. <\/p>\n\n\n<p>Das Wetter war sch\u00f6n, V\u00f6gel zwitscherten und die Ruhe tat gut, nach der Aufregung der letzten Tage. Suzan und Gracia liefen Arm in Arm, als ob sie das schon immer so getan h\u00e4tten. Die beiden Frauen waren wieder in Gespr\u00e4che vertieft und Jan lief gelangweilt hinter den beiden her. Er beobachtete die Tiere und Menschen und dachte daran, wie Gracias Rede morgen vor der UN-Vollversammlung wohl ablaufen w\u00fcrde. Jan hatte auf einmal das seltsame Gef\u00fchl, verfolgt zu werden. <\/p>\n\n\n<p>Er schaute sich vorsichtig um, doch er musste sich get\u00e4uscht haben. Alles war friedlich. Niemand beachtete die Drei. Sie standen vor einer Ampel und als diese gr\u00fcn wurde, liefen Suzan und Gracia los. Pl\u00f6tzlich erkannte Jan, wieso er sich die ganze Zeit beobachtet f\u00fchlte. <\/p>\n\n\n<p>Ein gro\u00dfer, schwarzer Wagen fuhr mit aufheulendem Motor los und zu seinem Entsetzen erkannte Jan, dass das Auto direkt auf Suzan und Gracia zuhielt. In panischer Angst schrie er ihnen zu, um sie zu warnen. Suzan drehte sich nur \u00fcberrascht zu ihm um, aber Gracia erkannte die Gefahr und stie\u00df ihre Tochter von sich, um sie aus der Gefahr zu bringen. Suzan st\u00fcrzte auf den Gehsteig, doch f\u00fcr Gracia selbst war es zu sp\u00e4t. Es gab einen dumpfen Schlag, als sie vom Auto erfasst wurde. Sie wurde \u00fcber die Motorhaube geschleudert, flog durch die Luft und schlug auf der Stra\u00dfe auf. Suzan schrie vor Entsetzen und Jan lief zu ihr hin, um ihr zu helfen.<\/p>\n\n\n<p>Das Fahrzeug stoppte und zwei bewaffnete M\u00e4nner st\u00fcrmten auf sie zu. Schockiert starrte Suzan in den Lauf einer Pistole und dann in das Gesicht des Mannes, der die Waffe auf sie gerichtet hatte. Sie keuchte vor Schmerz und Wut &#8222;Uwe Anderson &#8211; Du dreckiges Schwein!&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Der angesprochene grinste &#8222;Hallo Suzan, ich freue mich auch, Euch wiederzusehen&#8220;<\/p>\n\n\n<p>&#8222;Du hast meine Mutter \u00fcberfahren!&#8220;<\/p>\n\n\n<p>&#8222;Deine Mutter? Das tut mir leid, das wusste ich nicht. Ich dachte, das w\u00e4re nur irgendeine Chinesin&#8220; Er spuckte ver\u00e4chtlich auf die Stra\u00dfe &#8222;Eigentlich wollte ich ja Dich \u00fcberfahren!&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Suzan schaute ihn zitternd an, Jan hatte sie erreicht und hielt sie an den Schultern fest &#8222;Was willst Du von uns?&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Uwe Anderson lachte &#8222;Das wisst Ihr doch genau. Erich hat die Folter ziemlich lange ausgehalten, aber schlie\u00dflich hat er uns von Eurem Amulett erz\u00e4hlt. Das h\u00e4tte ich gerne.&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Er richtete seine Pistole abwechselnd auf Suzan und Jan. Die beiden sahen, wie Grace auf der Stra\u00dfe lag und sich vor Schmerzen kr\u00fcmmte. Uwe herrschte sie an &#8222;los jetzt, sonst gebe ich ihr den Rest!&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Jan fasste in seine Tasche, holte Suzans Teil des Amuletts heraus und gab es Uwe. Suzan war fassungslos, aber sie wusste, dass sie keine andere Chance hatten. Anderson nahm das Amulett und br\u00fcllte Jan an &#8222;Willst Du mich verarschen? Beide Teile. Sonst mach ich Euch platt!&#8220; Jan zuckte zusammen. Er fasste in eine andere Tasche, holte das zweite Teil heraus und gab es Uwe.<\/p>\n\n\n<p>Der grinste &#8222;Vielen Dank, warum nicht gleich so!&#8220; Er drehte sich um und winkte seinen Begleiter zum Wagen. Sie stiegen ein und fuhren mit aufheulendem Motor davon.<\/p>\n\n\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/0b2407955ed9485dbe9a699f89431bde\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\">\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 28 &#8211; Feindesland Der n\u00e4chste Tag wurde f\u00fcr alle sehr anstrengend. 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