{"id":3004,"date":"2020-09-01T10:34:00","date_gmt":"2020-09-01T08:34:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?p=3004"},"modified":"2020-09-01T10:34:00","modified_gmt":"2020-09-01T08:34:00","slug":"akku-2-0-kapitel-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/2020\/09\/01\/akku-2-0-kapitel-21\/","title":{"rendered":"Akku 2.0 &#8211; Kapitel 21"},"content":{"rendered":"\n<p>Kapitel 21 &#8211; Check-in<\/p>\n\n\n<p>Die beiden eilten zum Terminal. Eine nette Kundenbetreuerin l\u00e4chelte ihnen entgegen und es waren tats\u00e4chlich noch Pl\u00e4tze im Flugzeug frei. Sie bekamen ihre Bordkarten und liefen weiter zum Check-in.<\/p>\n\n\n<p>An der Ausweiskontrolle kamen sie ohne Schwierigkeiten vorbei. Dann ging es zum Taschen- und K\u00f6rperscanner. Suzan und Jan durchsuchten ihre Taschen und legten alles in kleine Plastikboxen, die dort zur Verf\u00fcgung standen.<\/p>\n\n\n<p>Die Boxen wurden durch einen Scanner geschoben und gleichzeitig mussten die beiden jeweils einzeln in eine gro\u00dfe offene Kiste stehen, einem sogenannten Ganzk\u00f6rperscanner. Dort waren Markierungen f\u00fcr die F\u00fc\u00dfe am Boden und ein Spiegel an der Wand, in dem man sich an einer Kontur ausrichten musste. Suzan kam sich etwas seltsam vor, w\u00e4hrend Jan lachte &#8222;Die sehen uns auf dem Monitor nackig!&#8220; Suzan zuckte zusammen &#8222;Ernsthaft?&#8220;<\/p>\n\n\n<p>&#8222;Nein, nat\u00fcrlich nicht&#8220; antwortete eine Frau vom Zoll. Der Scanner zeigt nur K\u00f6rperumrisse an und wenn etwas verd\u00e4chtig ist, dann wird die Stelle auf dem Bildschirm markiert und wir kontrollieren das mit unseren Handscannern.&#8220; Bei Jan piepste es. Die Frau erg\u00e4nzte: &#8222;So wie bei Ihrem Freund&#8220;. Es stellte sich heraus, dass die G\u00fcrtelschnalle von Jans Hose dem K\u00f6rperscanner nicht gefallen hatte. Suzan grinste &#8222;Gut, dass Du keinen Intimschmuck tr\u00e4gst, da h\u00e4ttest Du Dich sonst ausziehen m\u00fcssen.&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Nach dem Scanner kam die Box mit ihrem Handgep\u00e4ck auf einem Band angerollt. Jan wollte gerade die Tasche greifen, als ein Beamter zu ihm trat: &#8222;Ist das Ihre Tasche?&#8220; Jan war irritiert, denn sie waren aktuell die einzigen Passagiere in der Kontrolle und das war das einzige Gep\u00e4ckst\u00fcck weit und breit. &#8222;Ja, das ist meine Tasche&#8220;.<\/p>\n\n\n<p>&#8222;Dann bitte ich Sie, doch bitte mitzukommen&#8220; Jan merkte wie er wieder rot anlief und aus dem Augenwinkel sah er, dass Suzan kreidebleich wurde. Sein erster Gedanke drehte sich um die Frage, ob es in so einem Fall besser w\u00e4re, rot anzulaufen oder wei\u00df. Mit dem zweiten Gedanken dachte er daran, was f\u00fcr ein sinnloser Gedanke das in seiner aktuellen Situation war.<\/p>\n\n\n<p> Er gab sich einen Ruck, nahm die Tasche und sah den Polizisten an. Wieso wurde er kontrolliert? Gab es einen Zusammenhang mit dem Anschlag? Mit Erichs Verschwinden? In der Tasche war nichts Gef\u00e4hrliches. Keine Waffen, keine Drogen. Es gab keinen Grund, ihn zu kontrollieren. <\/p>\n\n\n<p>Jan sah, dass 2 bewaffnete Beamte sich auf ihn zubewegten. Der Polizist lief los. Jan folgte ihm und die beiden anderen Polizisten begleiteten sie mit Maschinenpistole im Anschlag. Jans sah die Verzweiflung in Suzans Gesicht. Seine Knie zitterten, aber er wagte es nicht, irgendetwas zu sagen oder eine Frage zu stellen. In einem kleinen Raum zeigte der Polizist auf einen Tisch &#8222;Bitte die Tasche dort ablegen&#8220;. Die bewaffneten Begleiter blieben am Eingang stehen. Der Beamte holte einen Fetzen Papier aus einem Spender und wischte \u00fcber die Tasche. &#8222;Was ist das?&#8220;, fragte Jan verunsichert.<\/p>\n\n\n<p>&#8222;Sprengstofftest&#8220; entgegnete der Polizist knapp und steckte das Papier in ein Ger\u00e4t. Jan \u00fcberlegte. War Andrea die Bombenlegerin und hatte sie mit dieser Tasche den Sprengstoff transportiert? Oder war sogar noch Sprengstoff in der Tasche und w\u00fcrde gleich explodieren? Jan erschrak. <\/p>\n\n\n<p>Der Zollbeamte nahm die Tasche und \u00fcberreichte sie Jan &#8222;Alles in Ordnung&#8220;. Jan reagierte nicht. Der Beamte wiederholte &#8222;Alles in Ordnung, Sie k\u00f6nnen die Tasche mitnehmen&#8220; Jan erwachte aus seiner Erstarrung. &#8222;Wieso haben Sie die Tasche auf Sprengstoff untersucht?&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Der Beamte erkl\u00e4rte &#8222;An der Kontrolle sind Testger\u00e4te installiert. Die arbeiten aber sehr grob. Das hei\u00dft, die erkennen oft Zuviel. Nat\u00fcrlich ist das besser, als wenn sie zu wenig erkennen w\u00fcrden. Wenn die Messger\u00e4te etwas anzeigen, dann \u00fcberpr\u00fcfen wir die verd\u00e4chtigen Gep\u00e4ckst\u00fccke hier mit dieser Maschine. Die ist viel genauer.<\/p>\n\n\n<p>Fehlalarm kann es beispielsweise geben, wenn Sie Wurstbrote im Gep\u00e4ck haben. Oder bei Tierfutter.&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Jan zeigte auf die beiden bewaffneten Polizisten, die ihre Waffen nicht mehr im Anschlag hatten und ihn jetzt freundlich anschauten &#8222;und wof\u00fcr sind dann die Bodyguards?&#8220; Die Beamten lachten &#8222;Vorsichtsma\u00dfnahme. Wenn da wirklich Sprengstoff in der Tasche w\u00e4re, dann m\u00fcsste man nat\u00fcrlich sehr schnell handeln k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Jan nickte. Die Beamten w\u00fcnschten ihm einen guten Flug. Er ging zur\u00fcck zur Kontrollstelle. Suzan sah ihn kommen. Sie lief ihm entgegen und fiel ihm um den Hals. Jan sp\u00fcrte ihre Erleichterung und auch er wurde langsam wieder ruhiger. Suzan fl\u00fcsterte &#8222;Ich bin fast kollabiert&#8220; und Jan antwortete &#8222;und ich hab vor Angst fast in die Hose gepinkelt.&#8220; Beide lachten. Dann gingen sie durch das Flughafengeb\u00e4ude in die Richtung zu ihrem Gateway. Sie hatten es geschafft. Nur noch kurze Zeit bis zum Boarding.<\/p>\n\n\n<p>In den Duty-Free-Gesch\u00e4ften kauften sie noch Getr\u00e4nke, Reiseproviant, neue SIM-Karten und in der kleinen Auswahl an Kleidungsst\u00fccken fanden sie auch noch ein paar brauchbare St\u00fccke. Suzan zahlte diesmal mit der anderen Karte &#8222;Damit es nicht so auff\u00e4llt&#8220;.<\/p>\n\n\n<p>Kurz darauf \u00f6ffnete das Gate zum Flugzeug und das Boarding begann. Drau\u00dfen vor dem Geb\u00e4ude stand ein riesiger Airbus A380. Ein beeindruckendes Wunderwerk der Technik.<\/p>\n\n\n<p>Jan sch\u00e4tzte die Passagiere vor ihnen. Das mussten \u00fcber 500 Personen sein.<\/p>\n\n\n<p>Am Ausgang wurden noch einmal die Bordkarten und Ausweise kontrolliert.<\/p>\n\n\n<p>Die Flughafenmitarbeiterin \u00fcberpr\u00fcfte ihre Karten, dann schaute sie die beiden an: &#8222;Jan Meier und Suzan Schmidt?&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Die beiden schauten sich an, dann antworten sie zeitgleich mit &#8222;Ja&#8220;.<\/p>\n\n\n<p>Die Frau an der Kontrolle winkte einem Kollegen. Der kam zu ihnen und stellte sich vor Suzan und Jan.<\/p>\n\n\n<p>Suzan schaute Jan geschockt an und Jan dachte &#8222;Nicht schon wieder&#8220;.<\/p>\n\n\n<p>Der Mann r\u00e4usperte sich, dann sagte er &#8222;Ich bin Steward auf Ihrem Flug. Wir haben leider ein kleines Problem. Ihr Flug ist \u00fcberbucht.&#8220;<\/p>\n\n\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/df85fd5e53c546beaf521b548b7d20de\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\">\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?p=3009\">Weiter zu Kapitel 22 &#8211; medizinischer Notfall<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 21 &#8211; Check-in Die beiden eilten zum Terminal. 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