{"id":2999,"date":"2020-09-01T10:01:00","date_gmt":"2020-09-01T08:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?p=2999"},"modified":"2020-09-01T10:01:00","modified_gmt":"2020-09-01T08:01:00","slug":"akku-2-0-kapitel-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/2020\/09\/01\/akku-2-0-kapitel-19\/","title":{"rendered":"Akku 2.0 &#8211; Kapitel 19"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Kapitel 19 &#8211; Polizei<\/strong><\/p>\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen gingen Jan und Suzan gemeinsam zum Fr\u00fchst\u00fcck. Der Schlaf hatte gutgetan, nach dem Schock \u00fcber den Anschlag und nach Suzans Erz\u00e4hlung. Beide waren ausgeruht und einigerma\u00dfen fit.<\/p>\n\n\n<p>Die Haush\u00e4lterin begr\u00fc\u00dfte sie zum Fr\u00fchst\u00fcck, doch Erich war nicht da. Nach einer viertel Stunde stand Suzan auf und lief zu seinem Zimmer, um ihn zu wecken. Doch auch dort war keine Spur von ihrem Vater. Jan meinte, er w\u00e4re vielleicht schon im geheimen Labor, aber Suzan wusste, dass er niemals ohne Fr\u00fchst\u00fcck zu arbeiten begann und ihre Haush\u00e4lterin hatte ihn an diesem Morgen noch nicht gesehen.<br \/><\/p>\n\n\n<p>Trotzdem begannen sie ihre Suche im Keller. Sie betraten das Labor, aber auch dort keine Spur von Erich. Suzan \u00f6ffnete den Tresor und erschrak: &#8222;Der Prototyp ist weg!&#8220; Jan erstarrte &#8222;und die Unterlagen?&#8220; &#8222;Auch weg, keine Ausdrucke mehr da!&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Sie fuhren die Computer hoch, doch alles war gel\u00f6scht. Erich war verschwunden und sie hatten nichts in der Hand. Suzan hatte zwar einen gro\u00dfen Teil der Forschung im Kopf, doch ohne die Unterlagen w\u00fcrde sie das Projekt nicht rekonstruieren k\u00f6nnen. Vielleicht reichte es f\u00fcr einen Neustart, aber sie w\u00e4re um Jahre zur\u00fcckgeworfen. Jan wusste die grobe Zusammensetzung des Speichers, aber er war erst wenige Tage dabei. Zu wenig Zeit, um sich in alles einzuarbeiten. Und vor allem &#8211; wo war Erich?<\/p>\n\n\n<p>Jan schaute noch einmal in den Tresor. Dort lang in der Ecke ein kleines, von Hand beschriebenes St\u00fcck Papier. &#8222;Lieber Jan, bringe Suzan zu ihrer Mutter. PS.: vernichte diesen Zettel!&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Jan zeigte den Aufschrieb Suzan, die erkannte die Handschrift ihres Vaters, konnte sich aber keinen Reim darauf machen.<\/p>\n\n\n<p>Sie folgten der Anweisung und hielten den Zettel \u00fcber einen Bunsenbrenner. Das Papier verbrannte in einer kleinen Stichflamme.<\/p>\n\n\n<p>Pl\u00f6tzlich klingelte es. Jan erschrak. Suzan zeigte auf einen Monitor, auf dem \u00dcberwachungsbilder zu sehen waren. Das war die Glocke an der Haust\u00fcr. Davor standen ungef\u00e4hr ein Dutzend Polizisten.<\/p>\n\n\n<p>Suzan konnte den Blick nicht vom Monitor abwenden &#8222;Was soll das? Gestern der Anschlag, heute verschwindet mein Dad und jetzt steht die Polizei vor der Haust\u00fcr? Die sehen nicht so aus, als wollten Sie uns einfach nur besuchen.&#8220;<br \/>Sie sahen auf dem Display, wie die Haush\u00e4lterin \u00f6ffnete und einer der Polizisten ihr einen Zettel vor die Nase hielt. Suzan schaltete die Lautsprecher ein und h\u00f6rte gerade noch die Worte &#8222;Durchsuchung&#8220; und &#8222;Illegal&#8220;. Suzan war entsetzt: &#8222;Wieso wollen die das Haus durchsuchen? Haben die es auf das Labor abgesehen?&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Jan ergriff ihren Arm &#8222;Ich wei\u00df es auch nicht, aber wir sollten besser verschwinden. Gibt es einen Weg hier heraus?&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Suzan zuckte kurz, als ob sie aufwachen w\u00fcrde, dann drehte sie sich um und rannte zur T\u00fcr. Beim Laufen erkl\u00e4rte sie Jan &#8222;Von der Aussichtsterrasse gibt es eine steile Treppe nach unten. Da geht es bestimmt f\u00fcnfzig Meter hinunter. Das ist unsere einzige Chance.&#8220; Die beiden liefen zur Aussichtsterrasse. Suzan \u00f6ffnete die T\u00fcr zur Treppe. Der Eingang zu dieser Treppe war etwas versteckt, das sollte die Polizei eine Zeit lang von ihrer Verfolgung abhalten.<\/p>\n\n\n<p>Der Abgang war frei in den Fels gemei\u00dfelt. An der Wand entlang f\u00fchrte ein Seil als Handlauf. Auf der anderen Seite sah man 50 Meter weiter unten die Stra\u00dfe. Jan blieb stehen. Suzan drehte sich um &#8222;Was ist los?&#8220;<\/p>\n\n\n<p>&#8222;Ich bin nicht schwindelfrei!&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Suzan fasste Jan an der Hand &#8222;Wir schaffen das!&#8220;. Sie zog ihn hinter sich her auf die Treppe. Jan folgte z\u00f6gernd. Als er das Seil erreicht hatte, klammerte er sich fest. Dann holte er Luft und folgte Suzan. Gemeinsam stiegen sie die steile Treppe zur Stra\u00dfe hinunter.<\/p>\n\n\n<p>Als sie unten angekommen waren meinte Jan keuchend &#8222;und was machen wir jetzt?&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Suzan holte ihr Handy heraus &#8222;Wir folgen Dads Anweisungen. Ich rufe Andrea an!&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Jan verstand nicht &#8222;Du vertraust ihm noch, nachdem er verschwunden ist?&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Suzan schaute ihn scharf an und versuchte zu erkl\u00e4ren: &#8222;Er ist mein Vater. Es wird f\u00fcr alles einen Grund geben. Er vertraut Dir, Ich vertraue ihm. Vertraust Du mir?&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Jan erschrak \u00fcber ihren Blick &#8222;Nat\u00fcrlich vertraue ich Dir und ich vertraue Erich, Aber wieso rufst Du Andrea an?&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Suzan l\u00e4chelte, w\u00e4hrend sie das Handy ans Ohr hielt &#8222;Wir sollten auch Andrea vertrauen. Sie ist schon am l\u00e4ngsten im Team und geh\u00f6rt fast schon zur Familie. F\u00fcr die Fahrt zum Flughafen ben\u00f6tigen wir ein Auto. Ein Taxi w\u00e4re zu unsicher, die sind alle per Funk verbunden. Sobald eine Fahndung nach uns rausgeht, haben sie uns. Andrea war fr\u00fcher mal Testfahrerin, sie wird uns sicher zum Flughafen bringen.&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Jan verstand. Sie liefen weiter auf der Stra\u00dfe den Berg hinab, weg von der Villa, w\u00e4hrend Suzan mit Andrea telefoniert und ihr erkl\u00e4rte, dass sie ein Fahrzeug ben\u00f6tigten. Sie erz\u00e4hlte, dass ihr Vater verschwunden war und dass die Polizei vor dem Haus stand. Weitere Details verschwieg sie. Suzan schob ihr Handy in die Tasche &#8222;Wir treffen uns in 5 Minuten dort unten auf einem Parkplatz. Sobald wir im Auto sitzen sollten wir unsere SIM-Karten aus den Telefonen entfernen und wegwerfen. Am Flughafen holen wir uns neue.&#8220; Jan nickte &#8222;Und Du willst wirklich nach China?&#8220; <\/p>\n\n\n<p>Suzan nickte &#8222;Hast Du eine andere Idee?&#8220; Jan sch\u00fcttelte den Kopf, dann fasste er erschrocken an seine Ges\u00e4\u00dftasche und holte seine Geldb\u00f6rse heraus. Er kramte darin herum, dann fragt er &#8222;Ich habe nur meinen Ausweis dabei, einen Reisepass habe ich nicht. Wird das ausreichen?&#8220; Suzan nickte &#8222;Das reicht. Ich habe gl\u00fccklicherweise immer alles dabei. Dad sagte, wir m\u00fcssten immer auf alles vorbereitet sein.&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Sie erreichten den Parkplatz und warteten dort, verdeckt an einem Unterstand, auf Andrea.<\/p>\n\n\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/e9ecceb92b3d4fdbb5018045e4150ac7\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\">\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?p=3002\">Weiter zu Kapitel 20 &#8211; die Flucht<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 19 &#8211; Polizei Am n\u00e4chsten Morgen gingen Jan und Suzan gemeinsam zum Fr\u00fchst\u00fcck. 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