{"id":2952,"date":"2020-09-01T13:27:00","date_gmt":"2020-09-01T11:27:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?p=2952"},"modified":"2020-09-01T13:27:00","modified_gmt":"2020-09-01T11:27:00","slug":"akku-5-0-kapitel-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/2020\/09\/01\/akku-5-0-kapitel-8\/","title":{"rendered":"Akku 2.0 &#8211; Kapitel 8"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Kapitel 8 &#8211; Fr\u00fchst\u00fcck<\/strong><\/p>\n\n\n<p>&#8222;Guten Morgen, Ihr Beiden!&#8220; Suzan kam in den Fr\u00fchst\u00fccksraum, sie hatte nasse Haare und einen Bademantel an. &#8222;Ich war ein wenig schwimmen.&#8220; Ihr Blick fiel auf Jan und ein L\u00e4cheln huschte \u00fcber ihr Gesicht. &#8222;Schade, dass der Pool so leer war.&#8220; <\/p>\n\n\n<p>Sie lief zu ihrem Vater, legte ihm von hinten die Arme um die Schultern und gab ihm einen Kuss auf die Stirnglatze. Jan begr\u00fc\u00dfte Suzan. Der Professor fasste sie an den Armen &#8222;Guten Morgen, meine S\u00fc\u00dfe. Ich hoffe, Du hast gut geschlafen?&#8220; <\/p>\n\n\n<p>Zu Jan gewandt sagte er &#8222;\u00dcberlege es Dir!&#8220; Suzan wurde neugierig &#8222;Was soll er sich \u00fcberlegen, Dad?&#8220; &#8222;Wir hatten gerade ein Gespr\u00e4ch \u00fcber eine erweiterte Zusammenarbeit und ich wollte von Jan wissen, ob er daran Interesse h\u00e4tte&#8220;. <\/p>\n\n\n<p>Suzan l\u00e4chelte &#8222;Das w\u00e4re doch toll! Jan hat mir gestern \u00fcbrigens erz\u00e4hlt, dass er bald aus seiner Studentenbude ausziehen muss. Vielleicht kann er ja bei uns in einem der vielen leeren Zimmer wohnen?&#8220; Sie sah ihren Vater fragend an. Erich nickte &#8222;Das w\u00e4re eine gute Idee. Platz ist genug. Also Jan, \u00fcberlege es Dir. Und dann sagst Du mir einfach Bescheid, in Ordnung?&#8220; <\/p>\n\n\n<p>Jan wusste nicht, was er antworten sollte, er war zu erschlagen von dem, was er geh\u00f6rt hatte. Alles war viel zu verr\u00fcckt. Vor gerade einmal 2 Wochen hatte er Suzan kennengelernt und seine Stelle bekommen, gestern war er auf diese Party eingeladen worden. Suzan war mit ihm nackt im Pool geschwommen. Sie boten ihm ein Zimmer an und er sollte dem Professor bei einem geheimen Projekt helfen? War das ein Traum? Mit kr\u00e4chziger Stimme brachte er ein &#8222;In Ordnung&#8220; hervor, dann griff er zur Kaffeetasse und versuchte seine Verwirrtheit hinunterzusp\u00fclen, was ihm allerdings nicht gelang. <\/p>\n\n\n<p>Sie fr\u00fchst\u00fcckten gemeinsam. Es gab duftenden Kaffee, leckere Br\u00f6tchen, Bacon, verschiedene Sorten Marmelade und andere Brotaufstriche. Das war deutlich besser als Jan es aus seiner Studentenbude kannte. Sie unterhielten sich w\u00e4hrend des Essens \u00fcber die Party vom Vorabend. Jan lobte die leckere Pizza und gemeinsam lachten sie noch einmal \u00fcber Francos Sp\u00e4\u00dfe. <\/p>\n\n\n<p>Nach dem Essen ging es in die Hotel-Tiefgarage. Zu Jans Verwunderung standen dort viele teure Autos. Sportwagen, dicke SUV, Oldtimer und auch ein paar Motorr\u00e4der. Er wollte gerade den Professor fragen, wem diese ganzen edlen Fahrzeuge geh\u00f6rten, als Suzan, die seine Blicke gesehen hatte, ihn schon darauf ansprach. &#8222;Mit welchem sollen wir heute zum Institut fahren? Du darfst einen aus der Sammlung meines Dads aussuchen.&#8220;<\/p>\n\n\n<p>Jan war erstaunt &#8222;Wie kann man sich als Professor so eine Sammlung leisten? Das m\u00fcssen Millionenwerte sein! Das ist einfach unglaublich!&#8220; Suzan lachte &#8222;Kleiner Spa\u00df. Das sind nicht unsere Fahrzeuge. Ich habe Dir doch erz\u00e4hlt, dass das Hotel dem Staat geh\u00f6rt. Wir wohnen aber nur in einem kleinen Teil des Geb\u00e4udes. Einige Bereiche des Geb\u00e4udes werden nach wie vor von staatlichen Stellen genutzt. Diese Tiefgarage ist so ein Beispiel. Das sind alles beschlagnahmte G\u00fcter. Autos von der Mafia, Motorr\u00e4der von Steuers\u00fcndern und lauter so Zeug. Manche wurden bei Straftaten eingesetzt, zum Beispiel bei Raub\u00fcberf\u00e4llen, Entf\u00fchrungen und Morden. In dem einen oder anderen Fahrzeug liegen auch noch Leichen drin.&#8220; Suzan sah Jans verwirrten Blick und erg\u00e4nzte grinsend, &#8222;Du glaubst auch alles. Nat\u00fcrlich sind die Fahrzeuge alle gereinigt. Aber viele haben ein dunkles Geheimnis.&#8220; W\u00e4hrend Suzan Spa\u00df daran hatte, Jan mit ihren Geschichten zu necken, erreichten sie den hintersten Bereich der Garage. <\/p>\n\n\n<p>Jan war einigerma\u00dfen beruhigt und doch auch etwas entt\u00e4uscht, als der Professor einen alten Dacia aufschloss und einstieg. Suzan wollte, dass Jan auf dem Beifahrersitz sitzen sollte, doch Jan meinte, das sei doch wohl ihr Platz. Da sie sich nicht einigen konnten, setzten sie sich gemeinsam auf die R\u00fcckbank das Wagen. Anschlie\u00dfend fuhren die Drei gemeinsam ins Institut. Suzan freute sich, dass Jan ihr weite Teile ihrer Geschichte geglaubt hatte. Sie alberte w\u00e4hrend der Fahrt noch weiter. Jan l\u00e4chelte, doch in Gedanken war er woanders. Er konnte diese seltsame Unterredung mit dem Professor nicht vergessen. Warum tat Erich so geheimnisvoll? <\/p>\n\n\n<p>Ein Akku mit der hundertfachen Kapazit\u00e4t aktueller Systeme, das konnte nur ein Scherz sein. Selbst die erfolgversprechendsten Ans\u00e4tze f\u00fcr neue Entwicklungen gingen im besten Fall von Faktor 5 aus und das auch erst in einigen Jahren. Seine Arbeit kam ihm auf einmal so seltsam fremd vor. Forschten sie an einer Technik, die bald \u00fcberholt war? Machte das alles \u00fcberhaupt Sinn, wenn der Professor es ernst meinte und das nicht wieder einer seiner Scherze war? <\/p>\n\n\n<p>Mit modernsten Methoden optimierten Sie im Institut ein System, mit dem Ziel, im n\u00e4chsten Jahr eine Verbesserung um 20 % auf den Markt zu bekommen und der Professor sprach von der hundertfachen Kapazit\u00e4t. Die Forschung war doch eigentlich sinnlos, wenn es wirklich so etwas Neues gab. Das w\u00fcrde den gesamten Energiemarkt umkrempeln. Er musste unbedingt weitere Details in Erfahrung bringen. <\/p>\n\n\n<p>Mehr w\u00fcrde er aber nur erfahren, wenn er Erich zusagte und bei diesem geheimnisvollen Projekt mitarbeitete. Aber was war das mit den Geheimdiensten? Die Warnungen vor m\u00f6glichen Gefahren? War so eine Entwicklung wirklich so ein Risiko? So ein Speicher w\u00e4re doch eigentlich gut f\u00fcr alle. Mit Politik kannte sich Jan nicht besonders gut aus. Waren Menschen wirklich imstande, solche Erfindungen, wenn es sie wirklich gab, vor der Menschheit zu verstecken, nur wegen ein bisschen Profit? Oder wegen viel Profit? Jans Vorstellungskraft reichte nicht ganz aus und er befand, dass Erich wohl etwas \u00fcbertrieben hatte. <\/p>\n\n\n<p>Andererseits wusste er, dass die meistens Kriege sich immer nur um \u00d6l, Gas und sonstige Ressourcen drehten. Ein so revolution\u00e4res Speichersystem konnte also durchaus Begehrlichkeiten wecken. <\/p>\n\n\n<p>Beim Mittagessen setzte er sich neben den Professor und sagte &#8222;Ich w\u00e4re dabei, was soll ich jetzt machen?&#8220; Erich l\u00e4chelte. Das war nicht der richtige Ort f\u00fcr eine Diskussion. Er nahm ein St\u00fcck Brot in die Hand, hielt es wie zuf\u00e4llig vor den Mund, schaute kurz in die Runde, ob sonst noch jemand zuh\u00f6rte und fl\u00fcsterte dann zu Jan. &#8222;Komm einfach heute Abend wieder bei uns vorbei. Am besten bringst Du gleich ein paar von Deinen Sachen mit, dann lassen wir Dir schon mal ein Zimmer richten. Alles Weitere besprechen wir dann bei uns vor Ort.&#8220; Damit war das Gespr\u00e4ch beendet, der Professor wandte sich wieder seinem Essen zu und begann mit den Kollegen \u00fcber die Ergebnisse der aktuellen Versuche zu sprechen. Jan konnte den Feierabend kaum erwarten. <\/p>\n\n\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/5bb54c5dc6ab42ec863143703b264485\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\">\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?p=2956\">Weiter zu Kapitel 9 &#8211; Umzug<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 8 &#8211; Fr\u00fchst\u00fcck &#8222;Guten Morgen, Ihr Beiden!&#8220; Suzan kam in den Fr\u00fchst\u00fccksraum, sie hatte nasse Haare und einen Bademantel<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[],"class_list":["post-2952","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-akku-2-0-ein-umweltkrimi"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2952","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2952"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2952\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2952"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2952"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2952"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}