{"id":2934,"date":"2020-09-01T18:05:00","date_gmt":"2020-09-01T16:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?p=2934"},"modified":"2020-09-01T18:05:00","modified_gmt":"2020-09-01T16:05:00","slug":"akku-2-0-kapitel-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/2020\/09\/01\/akku-2-0-kapitel-4\/","title":{"rendered":"Akku 2.0 &#8211; Kapitel 4"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Kapitel 4 &#8211; Die Party<\/strong><\/p>\n\n\n<p>Als Jan am Abend das Haus von Professor Schmidt und seiner Tochter erreichte, war dort alles dunkel. Niemand war zu sehen und alles sah aus, als h\u00e4tte er sich an der Adresse geirrt. Aber Stra\u00dfe und Hausnummer stimmten mit der Adresse auf dem kleinen Zettel \u00fcberein, den Suzan ihm am Ende des Arbeitstages noch zugesteckt hatte. <\/p>\n\n\n<p>Das Haus machte einen m\u00e4chtigen Eindruck und schien recht alt zu sein. Vermutlich war es eine Villa aus dem letzten Jahrhundert. In der Dunkelheit war das schwer zu erkennen. Die Gr\u00f6\u00dfe des Geb\u00e4udes war beeindruckend. Es handelte sich eher um ein Schloss, als um ein Haus.<\/p>\n\n\n<p>Der Garten sah sehr gepflegt aus, so weit man das im Schein der wenigen Gartenlichter sehen konnte. Das Gartentor stand offen und ein kleiner Weg aus Steinplatten f\u00fchrte direkt zur Haust\u00fcre. <\/p>\n\n\n<p>Jan z\u00f6gerte. Nach einer Party sah das hier nicht aus. Dann nahm er seinen ganzen Mut zusammen und ging zur T\u00fcr. Durch Bewegungsmelder gesteuerte Lichter gingen an. Am Eingang war nirgends ein Name angebracht. Nur ein runder Knopf war auf einer gro\u00dfen Messingplatte mitten an der T\u00fcre zu sehen. Jan holte kurz Luft, dann dr\u00fcckte er den Knopf. <\/p>\n\n\n<p>In der Ferne erklang ein Gong. Kurz darauf ging im Haus das Licht an und die T\u00fcr wurde ge\u00f6ffnet. Suzan stand vor ihm. Im D\u00e4mmerlicht der Gartenbeleuchtung sah sie noch toller aus als sonst, hatte sich aber entgegen Jans Erwartungen nicht besonders herausgeputzt, sondern war so nat\u00fcrlich wie immer, in Jeans und T-Shirt. Das gefiel ihm.<\/p>\n\n\n<p>Sie l\u00e4chelte ihn an und sagte &#8222;Hallo Jan, sch\u00f6n, dass Du da bist. Wir feiern im Keller, die anderen sind schon alle da&#8220;. Jan \u00fcberreichte ihr ein kleines B\u00fcchlein, das er noch schnell als Geschenk f\u00fcr sie gekauft und notd\u00fcrftig verpackt hatte, sowie eine Sektflasche. Suzan strahlte und umarmte ihn &#8222;Vielen Dank daf\u00fcr!&#8220; <\/p>\n\n\n<p>Jan fing an zu schwitzen. Sie f\u00fchrte ihn durch das Haus, das innen noch viel riesiger war, als es von au\u00dfen gewirkt hatte. \u00dcber eine gro\u00dfe Freitreppe ging es in den Keller, wobei von einem Keller zu sprechen nicht ganz richtig war. Das Haus war am Hang gebaut und als sie den Kellerraum betraten, sah er, dass der Raum auf der gegen\u00fcberliegenden Seite komplett verglast war. Davor lag eine riesige Terrasse.<\/p>\n\n\n<p>&#8222;Beeindruckend, nicht?&#8220; Suzan schaute ihn fragend an. Jan war \u00fcberw\u00e4ltigt &#8222;Wow, das h\u00e4tte ich hier nicht erwartet.&#8220; Sie f\u00fchrte ihn auf die Terrasse. Dort wurde er von den Kollegen begr\u00fc\u00dft, die wohl schon einige Zeit anwesend waren. <\/p>\n\n\n<p>&#8222;Ein Sekt zur Begr\u00fc\u00dfung?&#8220; Professor Schmidt &#8211; Erich &#8211; kam auf ihn zu und reichte ihm ein Glas. &#8222;Das Haus wurde vor 120 Jahren als Hotel hier direkt am Hang gebaut. Die Terrasse steht auf Stelzen. Suzan soll Dich nachher mal herumf\u00fchren, ich glaube das wird Dir gefallen.&#8220; <\/p>\n\n\n<p>Jan war beeindruckt. Von der Terrasse aus konnte man Kilometer weit \u00fcber die Landschaft sehen, in der Ferne leuchteten die Lichter mehrerer St\u00e4dte. Er hoffte, dass er diesen Ausblick auch einmal bei Licht genie\u00dfen k\u00f6nnte. Als ob Eric seine Gedanken lesen k\u00f6nnte, sagte er &#8222;wir haben \u00fcbrigens f\u00fcr jeden ein G\u00e4stezimmer vorbereitet, nach Hause muss heute niemand mehr. Du kannst also gerne auch etwas Sekt, Wein oder Bier trinken.&#8220; <\/p>\n\n\n<p>Die anderen Kollegen standen in Gr\u00fcppchen herum. Uwe sa\u00df in der Ecke und tippte auf seinem Smartphone. Andrea kam auf Jan zu und begr\u00fc\u00dfte ihn. Im Hintergrund spiele flotte Musik. Es gab selbstgemachte Pizza aus einem gemauerten Steinofen. <\/p>\n\n\n<p>&#8222;Den habe ich selbst gebaut&#8220;, erz\u00e4hlte Erich stolz. &#8222;Ab und zu muss man auch mal etwas Handwerkliches machen, diese ganze Forschung vernebelt einem sonst nur den Kopf. Gleich nach dem Einzug war das mein erstes Werk. Die Umzugskisten sind noch nicht alle ausgepackt, aber der Grill steht. Man muss eben Priorit\u00e4ten setzen.&#8220; Erich lachte. <\/p>\n\n\n<p>Jan konnte sich nicht erinnern, jemals eine so leckere Pizza gegessen zu haben. Der Professor schien noch mehr Talente zu besitzen, als nur die Batterieforschung. Es wurde ein lustiger Abend und Jan lernte die Kollegen von ihrer privaten Seite kennen. <\/p>\n\n\n<p>Franco machte noch mehr Sp\u00e4\u00dfe als sonst und als es bereits etwas sp\u00e4ter war, holte Rainer seine Gitarre heraus. Sie setzten sich alle auf die riesige Lounge und sangen gemeinsam Lieder. Die meisten davon kannte Rainer nicht, aber er versuchte trotzdem, mitzusingen. <\/p>\n\n\n<p>Tatjana hatte einen Nachtisch mitgebracht. Was es genau war, konnte Jan nicht erkennen und der russische Name der Speise wollte auch nach der dritten Wiederholung nicht in seinen Kopf. Allein seine Versuche, das Wort auszusprechen, f\u00fchrte zu allgemeinem Gel\u00e4chter. <br \/>Aber das Dessert war unglaublich lecker. Seine Kollegen waren alle sehr angenehme Menschen. <\/p>\n\n\n<p>Erich hatte seine Mitarbeiter wohl nicht nur nach Fachwissen ausgew\u00e4hlt, sondern auch sehr stark auf die Pers\u00f6nlichkeiten geachtet. Jan f\u00fchlte sich wie in einer gro\u00dfen Familie und war froh, dass er sich auf die Stelle beworben hatte und nicht erst auf Weltreise gegangen war. <\/p>\n\n\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/d58a41620cbc4b38a18111ac00061e07\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\">\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?p=2940\">Weiter zu Kapitel 5<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 4 &#8211; Die Party Als Jan am Abend das Haus von Professor Schmidt und seiner Tochter erreichte, war dort<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[],"class_list":["post-2934","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-akku-2-0-ein-umweltkrimi"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2934","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2934"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2934\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2934"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2934"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2934"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}