{"id":2573,"date":"2020-02-14T12:00:34","date_gmt":"2020-02-14T11:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?p=2573"},"modified":"2020-02-14T12:00:34","modified_gmt":"2020-02-14T11:00:34","slug":"update-ryzen-9-3900x-10gbit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/2020\/02\/14\/update-ryzen-9-3900x-10gbit\/","title":{"rendered":"Update: Ryzen 9 3900x + 10GBit"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Februar 2020 habe ich fleissig meine Rechner durchgetauscht und aufger\u00fcstet. Eine spannende Arbeit. Ein kleiner Bericht.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>AMD Ryzen 9 3900x<\/strong><\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eigentlich sollte der Server im Keller ausgewechselt werden. Ein alter HP-Rechner mit Intel i7-Prozessor, 4 Kerne\/ 8 Threads und 32GB RAM unter Ubuntu Linux.<br \/>Das System war leider etwas zu schwach. Die Rechenleistung des i7 w\u00fcrde zwar reichen, aber f\u00fcr die vielen virtuellen Maschinen w\u00e4ren mehr Kerne von Vorteil. Die n\u00f6tige Speicheraufr\u00fcstung w\u00e4re aber nur durch einen Austausch aller Module m\u00f6glich.<br \/>Daher entschied ich mich daf\u00fcr, den Server-PC als Ganzes auszumustern, alternative Einsatzzwecke daf\u00fcr habe ich genug.<br \/>Neuer Server wird mein bisheriger B\u00fcro-PC mit AMD Ryzen 5 2600 und 64GB RAM. Der Prozessor ist zwar Tests aus dem Internet nach nur ca. 20% schneller als der i7, daf\u00fcr hat er 6 Kerne \/ 12 Threads, also 50% mehr. Das wiegt bei virtuellen Maschinen schwer. Ausserdem sind bereits 64GB RAM verbaut.<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/ryzen9.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2574\"\/><\/figure>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>B\u00fcro-PC<\/strong><\/p>\n\n\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/b5730c8ac6e34859b17c732d195090e1\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\">\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den B\u00fcro-PC habe ich komplett neu zusammengebaut.<br \/><strong>AMD Ryzen 9 3900x <\/strong>mit 12 Kernen \/ 24 Threads, eine heftige Power-Maschine. Das ganze aufgebaut auf einem MS X570-A4 Pro Board und dazu 64GB RAM. F\u00fcr die Daten habe ich eine Samsung 970EVO Plus M.2-SSD spendiert, als Grafikkarte habe ich eine alte Geforce 1070TI recycled. Da ich nur B\u00fcroarbeit erledige und nicht spiele, reicht die noch vollkommen.<br \/>Zuerst hatte ich versehentlich die langsamere Geforce 1060 eingebaut, die man auf dem Foto sieht. Bei 2 herumliegenden Karten besteht leider die 50% Wahrscheinlichkeit, dass man die falsche einbaut.<br \/>Das war aber schnell behoben.<br \/>Der Zusammenbau ging flott von der Hand und Linux Ubuntu 19.3 war von USB-Stick bereits 5 Minuten nach dem ersten Booten komplett installiert. Das sollte man mal mit Windows 10 ausprobieren.<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/IMG_1207-831x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2575\"\/><\/figure>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kiste geht ab wie Schmidts Katze. Eine Hammer-Maschine, in der System\u00fcberwachung ist bald kein Platz mehr f\u00fcr die Prozessorkerne.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Thunderbird, Virtualbox und die \u00fcbrigen Linux-Programme waren in k\u00fcrzester Zeit installiert. Meine virtuelle Windows10-Maschine habe ich einfach vom alten Rechner auf den neuen kopiert. Wider Erwarten wollte Windows KEINE Neuregistrierung, sondern lief sofort in Virtualbox an, als h\u00e4tte sich nichts ge\u00e4ndert &#8211; nur war eben alles schneller, als auf dem Ryzen 5.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Installation des B\u00fcro-PCs habe ich inklusive Zusammenbau und Einspielung aller Programme nur knapp eine Stunde ben\u00f6tigt. Da zahlt es sich aus, dass die Daten auf dem Server und nicht auf dem PC liegen und Windows in einer virtuellen Maschine liegt, die man einfach kopieren kann.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>VM-Server<\/strong><\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weiter ging es mit dem VM-Server. (Server f\u00fcr die Virtuellen Maschinen (VM))<br \/>Auch hier ging die Installation recht flott. 2 neue M.2 SSD-Laufwerke Samsung SSD 970EVO+ mit je 1 TB habe ich eingebaut, das reicht aktuell f\u00fcr 6 virtuelle Maschinen.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem das Grundsystem lief, habe ich die virtuellen Maschinen auf dem alten PC nacheinander abgeschalten und auf den neuen Server \u00fcberspielt. Zuerst die 2 virtuellen Windows 10 &#8211; Maschinen f\u00fcr meine Drucksysteme. Virtuelle Systeme sind einfach was Feines. Einfach auf einen anderen PC kopieren und neu starten. Fertig.<br \/>Trotz Wechsel von i7 auf AMD Ryzen 5 gab es keine Probleme.<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/IMG_1235-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2576\"\/><figcaption>Gute Bel\u00fcftung ist wichtig!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach den Windows-Maschinen wollte ich die Linux-VM f\u00fcr meine Webseite (www.bastel-bastel.de) auf den neuen PC kopieren und kam auf die dumme Idee, das Ding im laufenden Betrieb zu kopieren.<br \/>Eigentlich sollte ich es besser wissen, offene Datenbanken kann und darf man nicht einfach kopieren, das macht Probleme.<br \/>Manchmal denkt man aber nicht richtig nach.<br \/>Die Virtuelle Maschine (VM) war schnell kopiert und ich konnte ohne Unterbrechung die Webseite auf dem neuen PC weiterbetreiben.<br \/>Na ja, kurz darauf st\u00fcrzte die Webseite ab. In den n\u00e4chsten 2 Stunden gab es 4 Abst\u00fcrze, irgendwann war dann keine Verbindung zwischen WordPress (der Webseiten-Software) und der Datenbank mehr m\u00f6glich.<br \/>Und da ist mir wieder eingefallen, was ich eigentlich vorher schon h\u00e4tte wissen m\u00fcssen: Kopiere keine ge\u00f6ffneten Datenbanken, das f\u00fchrt zu Inkonsistenzen.<br \/>Nachdem ich meine eigene Dummheit erkannt und die geschlossene VM nochmal kopiert hatte, lief dann auch die Webseite wieder stabil. Seither gab es auch keine weiteren Probleme.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit liefen auf dem neuen Server 4 virtuelle Maschinen:<br \/>2x Windows 10 f\u00fcr meine Drucksysteme, 1x Windows 7 f\u00fcr diverse Zwecke und 1x Linux Ubuntu f\u00fcr meine Webseite.<br \/>Alles war deutlich schneller, als auf meinem alten Server. Ich war zufrieden.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kleinzeug<\/strong><\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2 Dinge liefen aber noch nicht, der <a href=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?page_id=1183\">Radioaktivit\u00e4tssensor<\/a> und meine <a href=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?cat=180\">Solaranlage<\/a>. F\u00fcr beide war die zugeh\u00f6rige Software in der virtuellen Windows 7-Maschine installiert. Die Sensoren waren via USB angeschlossen und wurden von Linux an Windows durchgereicht, allerdings im Keller.<br \/>Ich kam aber auf die Idee, das Netzwerk auf 10GBit hochzur\u00fcsten und daher sollte der Server zuk\u00fcnftig im B\u00fcro stehen. Sonst h\u00e4tte ich 3 Switches austauschen m\u00fcssen, so reichte einer.<br \/>Die L\u00f6sung war ein Silex DS-510 USB-Device-Server.<br \/>Das Teil hat 2 USB-Ports und einen LAN-Anschluss. Mit den passenden Treibern kann man die an USB angeschlossenen Ger\u00e4te im Netzwerk verteilen. <br \/>Kurz bestellt und eingebaut und alles lief auf Anhieb. Dabei liegen da durchaus Fallstricke, die Verbindungsstrecke ist nicht trivial:<br \/>Radioaktivit\u00e4tssensor bzw. SMA 5000TL Wechselrichter mit uralter Seriell-Schnittstelle (RS-232!), eingesteckt an einen Seriell-USB-Adapter. Die beiden USB-Adapter in den Silex DS-5100 USB-Device-Server und ab ins LAN. Auf dem Linux-Server in der virtuellen Maschine ein Windows 7 mit Treibern f\u00fcr den USB-Server, dort werden mit der Software f\u00fcr den USB-Seriell-Adapter 2 virtuelle serielle Schnittstellen zur Verf\u00fcgung gestellt und darauf greifen 2 uralte Programme zu.<br \/>Aber alles l\u00e4uft soweit problemlos.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>10GbE &#8211; 10GBit LAN &#8211; Netzwerk in einer neuen Dimension!<\/strong><\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">100MBit gibt es schon seit Jahrzehnten, 1GBit gef\u00fchlt auch schon ewig. Seit mindestens 15 Jahren setze ich hier schon 1GBit-Netzwerk ein. Seither haben sich die Computer rapide weiterentwickelt. Nur das Netzwerk ist bei 1GBit stehengeblieben. Damit sind im Idealfall um die 120 MByte pro Sekunde \u00fcbertragbar, in der Regel liegen die \u00dcbertragungswerte bei 100MByte bis hinab zu 30MByte pro Sekunde, je nachdem was sonst noch im Netzwerk l\u00e4uft.<br \/>Zum Vergleich: Das Umkopieren der virtuellen Maschinen von M.2-SSD auf M.2-SSD lief mit 1.600MByte\/s. <br \/>Einzelne Festplatten bringen zwar kaum mehr, als ein 1-Gigabit-LAN verarbeiten kann, aber schon ein kleines RAID im Server oder gar SSD werden durch 1GBit\/s-LAN ausgebremst. Neue WLAN-Standards liegen in der Theorie auch schon \u00fcber 1GBit\/s. Es wird also Zeit f\u00fcr 10GBit-LAN.<br \/>Leidersind die ben\u00f6tigten Komponenten noch sauteuer und nicht besonders weit verbreitet. Zudem sind die ben\u00f6tigten Switches auf den gewerblichen Einsatz in Serverschr\u00e4nken ausgerichet und erzeugen eine heftige Ger\u00e4uschkulisse.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Netgear MS510TX 10-Port Multi-Gigabit\/10G Switch<\/strong><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/IMG_1294-1024x179.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2583\"\/><\/figure>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach langer Suche und viel \u00dcberlegung, habe ich mich f\u00fcr den Netgear MS510TX entschieden. Der hat zwar auch einen L\u00fcfter, der ist aber in meinem B\u00fcro kaum zu h\u00f6ren. <br \/>Der Switch hat 2x 10G-Anschluss, davon 1x direkt f\u00fcr Kupferkabel und einmal f\u00fcr SFP+. Dazu noch 2x Ports mit 1G\/2,5G\/5G und 2 Ports 1G\/2,5G, also Zwischenstufen zu 10G.<br \/>Der Switch soll erst mal Erfahrungswerte erzeugen. Es muss ja nicht alles mit 10GBit angeschlossen werden, <br \/><br \/>SFP+ ist ein Steckplatz, an dem man Adapter anschliesst. Da gibt es Glasfaser oder Kupfer-Adapter.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich habe mich direkt f\u00fcr ein passendes 3m-Kabel 10Gtek SFP+ mit festen Adaptern auf beiden Seiten entschieden, da der VM-Server direkt neben dem Switch steht, passt das.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Switch arbeitet unauff\u00e4llig und recht leise. F\u00fcr den Anfang sollte der reichen. Der Rest des Netzwerks l\u00e4uft weiterhin mit 1G.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Netzwerk-Karten-Spiel<\/strong><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/IMG_1234-1024x348.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2584\"\/><\/figure>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die verf\u00fcgbaren bezahlbaren Netzwerkkarten kann man an 3 Fingern abz\u00e4hlen. Ich habe 3 St\u00fcck Asus XG-C100 mit Aquantia AQtion AQC107-Chipsatz (noch nie geh\u00f6rt) bestellt, 2x mit Kupfer f\u00fcr die normalen, &#8222;alten&#8220; Anschl\u00fcsse und einmal mit SFP+ f\u00fcr dieses spezielle Kabel. Da kamen nat\u00fcrlich zuerst mal 3 St\u00fcck mit RJ45-Anschluss, das hat die Sache um 2 Tage verz\u00f6gert, die Ersatzlieferung hat dann aber gepasst. Die Karten wurden eingebaut und auch direkt von Linux erkannt. Alles lief sch\u00f6n, bis ich die virtuellen Windows-Maschinen getestet habe. Die sind laufend abgest\u00fcrzt und haben teilweise den Netzwerkanschluss der Linux-Maschine so weit gest\u00f6rt, dass ich neu Booten musste. Das war ziemlich frustig. Wenn es mal lief, dann lag die \u00dcbertragung bei l\u00e4cherlichen 20-300Kilobyte\/s.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Darauf habe ich mir die 10Gtek 10GBe-Karte mit Intel Chipsatz bestellt. Der Chipsatz ist schon etwas \u00e4lter, aber leider wird er von Linux nicht direkt unterst\u00fctzt. Der Treiber musste erst kompiliert werden, das hat leider nicht funktioniert. Laut Datenblatt werden Linux Kernel 2 und 3 unterst\u00fctzt, das ist uraltes Zeug. Im Web habe ich einige Beitr\u00e4ge gefunden, die dieselben Probleme hatten, nur gab es keine L\u00f6sungen. Anscheinend ben\u00f6tigt man einen speziellen Kernel, der stand bei meinem Linux Mint 19.3 aber nicht zur Verf\u00fcgung. Ausserdem wollte ich nicht das ganze System nur wegen der Netzwerkkarte verbieten. Also weg mit der Karte. Unter Windows w\u00e4re es vielleicht einfacher gewesen. Aber wer will das schon.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur\u00fcck zu den Asus-Karten. Virtualbox hat leider nur wenig virtuelle Netzwerkkarten zur Auswahl und nur die Intel-Karte funktioniert \u00fcberhaupt. Also habe ich alle Einstellungen St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck durchprobiert. Trial and Error. Tats\u00e4chlich &#8211; nachdem ich die Verbindungsgeschwindigkeit fix auf 1000MBit Duplex gestellt und die Puffer f\u00fcr Senden und Empfangen auf 512 verdoppelt hatte, liefen die virtuellen Maschinen absturzfrei. Die angezeigte 1000Mbit sind dabei egal, es ist ja nur eine virtuelle Schnittstelle.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seither l\u00e4uft alles mit vollen 10GBit, das macht richtig Spass!<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/10gbit.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2580\"\/><\/figure>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Naja, alles ist \u00fcbertrieben &#8211; der B\u00fcro-PC und der Server f\u00fcr die virtuellen Maschinen. Immerhin ist das Netzwerk hier sp\u00fcrbar schneller.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Datenserver verwende ich eine Synology DS918+, die kann leider nur 1GbE, da warte ich dringend auf ein Nachfolgeger\u00e4t. Alternativen wie Eigenbau oder andere Anbieter w\u00e4ren mit sehr viel Arbeit verbunden, das will ich mir nicht antun. Gr\u00f6\u00dfere Synology-Ger\u00e4te sind zu gro\u00df und zu teuer. Bis dahin sind die Arbeitsdateien auf den VM-Server ausgelagert. Umst\u00e4ndlich aber schnell. Als Zwischenl\u00f6sung OK.<br \/>Das \u00dcberwiegende Netz l\u00e4uft nat\u00fcrlich noch auf 1GbE, das ist f\u00fcr die meisten Anwendungen schnell genug, es soll ja auch nur zur \u00dcbung sein. Nach und Nach kommen dann weitere schnelle Ger\u00e4te dazu.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Noch mehr Virtualisierung<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/IMG_1238.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/IMG_1238-689x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2581\" width=\"250\" height=\"372\"\/><\/a><figcaption>Alter Wetter-PC <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der neue VM-Server stand also im B\u00fcro und daneben mein (uralter) Wetter-PC mit AMD E-350. Das Ding l\u00e4uft seit Jahren problemlos f\u00fcr meine Wetterstation. Sollte man an einem funktionierenden System etwas \u00e4ndern? Eigentlich nicht. Andererseits: 35W im Dauerbetrieb l\u00e4ppern sich.<br \/>Also auf zur Virtualisierung: <a href=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?p=2144\">Veeam-Backup<\/a> angeworfen, Sicherung auf meine <a href=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?p=2144\">Raspberry-Backupkiste<\/a> mit <a href=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?p=2144\">Open-Media-Vault<\/a>, dann eine virtuelle Maschine erzeugt und das Backup zur\u00fcckgespielt &#8211; naja, versucht.<br \/>F\u00fcr das Restore wird ein rudiment\u00e4res Windows gestartet und damit haben wir das Treiberproblem mit den zu kleinen Puffern. Das l\u00e4sst sich hier aber nicht \u00e4ndern. Abhilfe: Bastel-PC mit 1GbE, Virtualbox gestartet, Virtuelle Maschine erzeugt und dann diese Maschine auf den VM-Server kopiert. Umst\u00e4ndlich \u00fcber 3 Ecken, aber es ging.<br \/>Maschine gestartet und &#8222;Windows ist nicht aktiviert, vielleicht sind Sie einer Softwaref\u00e4lschung zum Opfer gefallen&#8230;&#8220; &#8211; Hilfe, ich bin ein Opfer! Naja, nur ein Opfer von Microsoft. Den Wechsel vom PC in die virtuelle Maschine mag Windows einfach nicht. Einfach neu aktivieren? Geht nicht, anscheinend sind die Aktivierungsserver abgeschalten, Win7 wird ja nicht mehr unterst\u00fctzt. Also die Aktivierungshotline angerufen und den gef\u00fchlt Tausendstelligen Code eingetippt. Schlappe 10 Minuten dauert sowas, der Telefoncomputer spricht gef\u00fchlt deutlich langsamer als fr\u00fcher. Bin ich froh, dass Windows hier nur noch f\u00fcr Nischenanwendungen l\u00e4uft.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Aktivierung lief problemlos, dann die Wetterstation an USB angesteckt und zum Einstellungsmen\u00fc zur Portweitergabe an das virtuelle Windows, wie ich es fr\u00fcher schon gemacht hatte: Kein Ger\u00e4t gefunden &#8211; Ooops?!<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach kurzem Pulsrasen und etwas l\u00e4ngerer Pr\u00fcfung hat sich dann die L\u00f6sung gefunden. Linux hat f\u00fcr den USB-Adapter bereits einen Treiber im Lieferumfang. Es handelt sich auch hier eigentlich um einen Seriell-Anschluss mit Seriell-USB-Adapter. Statt USB steht hier also eine Serielle Schnittstelle zur Verf\u00fcgung.<br \/>Das ist nat\u00fcrlich fein, spart es doch einen Windows-Treiber.<br \/>Also Seriell der Wetterstation durch USB-Seriell-Adapter an den USB-Port des PC, von Linux wieder von USB auf Seriell umgewandelt ergibt einen Port auf \/tty\/USB0<br \/>Den kann man dann an das virtuelle Windows weiterleiten und dort wurde es als COM4 wie gewohnt von meiner Wetter-Software erkannt. <br \/>Perfekt.<br \/>Seither l\u00e4uft die Wetterstation f\u00fcr www.ingersheimwetter.de in einer virtuellen Maschine und spart die 35W, die bisher f\u00fcr den extra PC ben\u00f6tigt wurden.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit laufen auf dem VM-Server jetzt 5 virtuelle Maschinen.<br \/>Die erste Woche ohne Absturz ist vorbei, ich hoffe, das bleibt so.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Februar 2020 habe ich fleissig meine Rechner durchgetauscht und aufger\u00fcstet. 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