{"id":1830,"date":"2019-07-05T09:27:57","date_gmt":"2019-07-05T07:27:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?p=1830"},"modified":"2022-03-11T09:33:43","modified_gmt":"2022-03-11T08:33:43","slug":"wasserstoff-das-ewige-zukunftskonzept","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/2019\/07\/05\/wasserstoff-das-ewige-zukunftskonzept\/","title":{"rendered":"Wasserstoff &#8211; das ewige Zukunftskonzept"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/PICT0028-1024x709.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1835\" width=\"347\" height=\"240\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Elektroautos sind b\u00f6se. Batterien sind umweltsch\u00e4dlich.<br>So steht es in allen Medien. Und es ist sogar etwas Wahrheit dabei.<br><br><strong>Kein Auto ist wirklich umweltfreundlich. <\/strong><br>F\u00fcr Herstellung und Betrieb von Fahrzeugen werden jede Menge Energie und Ressourcen ben\u00f6tigt. Das gilt aber f\u00fcr alle Fahrzeuge!<br><br>Leider unterschlagen die Medien die Information da\u00df Verbrennerfahrzeuge noch viel umweltsch\u00e4dlicher sind als Elektrofahrzeuge.<br><br>Das immer wieder aufblubbernde Ger\u00fccht da\u00df Wasserstoff das Allheilmittel der Zukunft sei wird leider immer wieder von ahnungslosen Zeitgenossen ohne Nachdenken nachgeplappert. <br><br>Ist ein Auto mit Wasserstoffantrieb wirklich umweltfreundlicher als ein Auto mit Batterieantrieb?<br><br><strong>Zuerst mal eine Kl\u00e4rung:<\/strong><br>Die Frage enth\u00e4lt bereits 2 Inhaltliche Fehler: <br>es gibt weder Autos mit Wasserstoffantrieb noch mit Batterieantrieb. Wasserstoff ist ein Energietr\u00e4ger und Batterien sind Energiespeicher. <br>In beiden F\u00e4llen handelt es sich um Elektroautos (Wasserstoff kann nat\u00fcrlich auch direkt im Motor verbrannt werden, in der Regel meint man aber Fahrzeuge mit Brennstoffzellen die aus Wasserstoff elektrische Energie erzeugen)<br>Beide Fahrzeugarten sind daher Elektrofahrzeuge, nur die ben\u00f6tigte Energie wird unterschiedlich gespeichert. <br>Da Brennstoffzellen kompliziert und aufw\u00e4ndig sind ist das System meistens klein ausgelegt und reicht in der Regel NICHT f\u00fcr den durchgehenden direkten Antrieb. <br>F\u00fcr Leistungsspitzen wird Strom auch hier in Batterien zwischengespeichert. Nur sind diese Batterien erheblich kleiner als bei einem reinen BEV (Battery-Electric-Vehicle = Elektroauto mit Batterie (eigentlich Akku). Wasserstoff-Fahrzeuge sind genau genommen auch Elektrofahrzeuge, nur eben mit kleinem Akku und einem Range-Extender der mit Wasserstoff betrieben wird (k\u00f6nnte man alternativ auch mit Gas oder Benzin betreiben, wie z.B. beim BMW i3 (REX).<br><br><\/p>\n\n\n\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/b32fe2191dd94e7a9a01ff9360e66093\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\">\n\n\n\n<p><strong>Elektroautos sind der Untergang<\/strong> (?)<\/p>\n\n\n\n<p>Seltsamerweise liest man immer da\u00df &#8222;wenn alle jetzt sofort ein Elektroauto h\u00e4tten&#8220; unsere Stromnetze zusammenbrechen w\u00fcrden.<br>Niemand ber\u00fccksichtigt, da\u00df diese Autos erst mal produziert und verkauft werden m\u00fcssen. Das ist ein langsamer Prozess der sich \u00fcber viele Jahre hinzieht. Bis es \u00fcber 50% Elektrofahrzeuge gibt kann man auch das Netz ausbauen und die Kapazit\u00e4t anpassen &#8211; wenn man es denn auch politisch will.<br>Wenn alle Menschen bei Aufkommen des iPhones sofort von Mobiltelefon auf Smartphone umgestiegen w\u00e4ren, das w\u00e4re dem Netz auch nicht gut bekommen. Aber \u00fcber die Jahre wurde es ausgebaut. Genauso ist das auch mit der Energiewende m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst bekannte Fernseh-Professoren entbl\u00f6den sich nicht, irrsinnige Behauptungen aufzustellen und das Volk plappert einfach nach.<br>Ein Beispiel:<br>Da wird in einem Film im \u00d6ffentlich-Rechtlichen Fernsehen davon gefaselt da\u00df in &#8222;deutschen Elektrofahrzeugen&#8220; durchschnittlich Akkus mit 100kWh verbaut werden.<br>Zum aktuellen Zeitpunkt (7.2019) gibt es aber kein einziges DEUTSCHES Elektroauto mit 100kWh-Akku. Die Sendung erz\u00e4hlt Mist!<br><br>Der BMW i3 hat in der aktuellen Version einen 40kWh-Akku und selbst der neue Audi-Panzer hat in der gr\u00f6\u00dften Version nur 85kWh. Viel mehr deutsche Elektroautos gibt es am Markt nicht. <br>Die gr\u00f6\u00dften Elektrofahrzeuge ausl\u00e4ndischer Hersteller liegen zwischen 64kWh (Hyundai Kona) bis 100kWh beim Tesla in der gr\u00f6\u00dften Version. Im Schnitt sind wir aber noch bei deutlich unter 50kWh.<\/p>\n\n\n\n<p>Im gleichen Film heisst es dann da\u00df die Lichter ausgehen wenn eine Million Elektroautos gleichzeitig mit 350kW laden wollen.<br>350kW kann derzeit kein einziges Elektroauto dauerhaft laden und die Fahrzeuge die das als kurzzeitige Spitzenleistung k\u00f6nnen kann man an einer Hand abz\u00e4hlen. Akkus kleiner 50kWh w\u00e4ren bei dieser Ladeleistung in k\u00fcrzester Zeit voll wenn sie nicht vorher platzen.<br>Bei einem Verbrauch von 15kWh pro 100km k\u00e4me man bei einer Stunde Laden mit 350kW 2300km weit. Das ist mehr als einmal quer durch Deutschland und zur\u00fcck. Abgesehen vom technischen Schwachsinn (daf\u00fcr br\u00e4uchte man einen 350kWh-Akku der die Energie auch in der Zeit aufnehmen kann) ist das einfach nur Sensations-Hascherei.<br>90% der Zeit stehen Autos nur rum, sei es zuhause oder bei der Arbeit.<br>W\u00fcrde man vern\u00fcnftigerweise Parkh\u00e4user oder Firmenparkpl\u00e4tze mit Steckdosen ausstatten, dann k\u00f6nnte man die Autos problemlos w\u00e4hrend der Arbeitszeit oder \u00fcber Nacht ausreichend aufladen und die Belastung w\u00e4re kaum h\u00f6her als mit einem Haarf\u00f6hn. Ausserdem k\u00f6nnte man mit entsprechend smarter Technik die Autos f\u00fcr die Entlastung der Netze verwenden. 1000 (oder mehr) Elektrofahrzeuge auf den Firmenparkpl\u00e4tzen von Bosch, Daimler oder sonstigen gro\u00dfen Betrieben \u00fcberdacht mit Photovoltaik w\u00fcrden in der Summe die Kapazit\u00e4t eines Kraftwerkes ergeben. Bei zuviel Strom kann man die Akkus laden, bei zuwenig Strom entladen. Das k\u00f6nnte Netzschwankungen problemlos ausgleichen. Man muss es nur wollen und machen.<br>Den ben\u00f6tigten F\u00fcllstand des Akkus bei der Abfahrt k\u00f6nnte jeder per App angeben, die meisten Zeitgenossen daddeln ja sowieso dauernd am Handy. F\u00fcr die Nutzung des Akkus als Puffer k\u00f6nnte man Anreize (finanziell oder sonst irgendwie) schaffen, bei Firmenwagen w\u00e4re es noch einfacher.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wasserstoff f\u00e4llt nicht vom Himmel.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Allheilmittel wird immer der Wasserstoff-Antrieb ins Spiel gebracht.<br>Wobei wie bereits geschrieben das Fahrzeug nicht mit Wasserstoff angetrieben wird. Der Wasserstoff speichert nur die ben\u00f6tigte Energie, diese wird in einer Brennstoffzelle in Strom umgewandelt, mit dem Strom wird dann ein Elektromotor angetrieben. Als Puffer kommt auch hier ein Akku ins Spiel, nur eben deutlich kleiner. Daf\u00fcr ist das Gesamtkonzept um einiges komplizierter. Dazu sp\u00e4ter mehr.<br><br>Wasserstoff ist sehr reaktionsfreudig. Daher kommt er in der Natur in reiner Form auch nicht vor. Man kann ihn nicht einfach wie \u00d6l aus dem Boden pumpen und auch das Speichern ist extrem schwer da er gerne mit anderen Stoffen reagiert oder sich einfach verfl\u00fcchtigt.<br><br>Immerhin &#8211; Wasserstoff f\u00fchrt im Schadensfall maximal zur Explosion und nicht zu weitr\u00e4umigen und langj\u00e4hrigen Umweltsch\u00e4den wie bei \u00d6l, Benzin oder Diesel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wasserstoff muss aufw\u00e4ndig produziert werden.<\/strong><br>Und daf\u00fcr ben\u00f6tigt man in der Regel elektrischen Strom.<br>Der Wirkungsgrad von der Wasserstoff-Erzeugung \u00fcber die Speicherung, Transport, Lagerung, Betankung und wieder Umwandlung zum Antrieb ist dabei irrsinnig gering. <\/p>\n\n\n\n<p>Bereits hier sieht man den Widerspruch:<br>F\u00fcr reine Elektrofahrzeuge ist angeblich nicht genug Strom vorhanden.<br>Dieselbe Menge Fahrzeuge betrieben mit Wasserstoff sind aber angeblich die Alternative. Bei einer 3x geringeren Energie-Effizienz br\u00e4uchte man aber 3x soviel Energie. Woher soll die auf einmal kommen? F\u00e4llt die vom Himmel?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wasserstoff muss transportiert werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Stromnetz erlaubt heutzutage, dass man ein Elektroauto fast \u00fcberall aufladen kann. Es reicht eine einfache Steckdose.<br>Wasserstoff kann man aber nicht aus der Steckdose zapfen.<br>Daf\u00fcr ben\u00f6tigt man Tankstellen. Und die m\u00fcssen beliefert werden.<br>D.h. Wasserstoff muss mit Tanklastern transportiert werden.<br>Diese Tanklaster ben\u00f6tigen ebenfalls Energie, Wasserstoff muss unter Druck und gek\u00fchlt transportiert werden, das Umpumpen zwischen den Tanks bei der Herstellung, beim Transport, bei der Tankstelle und ins Auto ben\u00f6tigen ebenfalls Unmengen Energie.<br><br>Auch wenn es hei\u00dft, Wasserstoff-Tanks in den Autos w\u00e4ren sicher &#8211; wie sieht es mit den Tanklastern aus, die riesige Tanks mit fl\u00fcssigem Wasserstoff \u00fcber die Autobahn kutschieren? Gesteuert von Fahrern die nebenbei mit dem Handy daddeln, vielleicht nicht ganz n\u00fcchtern sind oder gerade die Fu\u00dfn\u00e4gel schneiden, wenn vor ihnen ein Stauende auftaucht. (Alles schon passiert, mit Wasserstoff wird das sicher interessant).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wasserstofftankstellen sind aufw\u00e4ndig.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Betankung eines Wasserstoff-Fahrzeuges erfolgt mit 700 Bar!<br>Dazu muss das Gas komprimiert werden. Das kostet viel Energie und Zeit. Ein Durchsatz wie bei einer herk\u00f6mmlichen Tankstelle ist derzeit nicht m\u00f6glich. Bei einigen Tankstellen in der N\u00e4he zu Wohnbebauung musste der Betrieb zeitlich eingeschr\u00e4nkt werden weil die Systeme zu laut sind! Und ganz ehrlich &#8211; wer wollte in der N\u00e4he einer Wasserstoff-Tankstelle wohnen? <\/p>\n\n\n\n<p>Tankr\u00fcssel mit 700Bar m\u00f6gen im Probebetrieb problemlos laufen. Aber wie sieht es aus wenn Hinz und Kunz an die Tankstelle fahren? Ab und an f\u00e4llt vielleicht mal der Schlauch auf den Boden. Eine kleine Delle am Zapfhahn bei 700Bar Druck? Sicher kein Problem, das hat man alles im Griff. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine Bombe unter dem R\u00fccksitz?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei Elektrofahrzeugen liest man immer wieder Horrorgeschichten \u00fcber Batteriebr\u00e4nde. Dass es prozentual deutlich mehr Br\u00e4nde von Verbrennerfahrzeugen (da passt die Bezeichnung) gibt, wird unterschlagen. <br>Aber wie sieht es bei Wasserstoff-Fahrzeugen aus? <br>Mit einem Tank mit 700Bar Druck? Alles sicher &#8211; sagen die Hersteller. Das hat aber Boeing bei der 737-800 Max auch behauptet. Ich sehe das etwas kritischer. Bisher konnte mich noch niemand \u00fcberzeugen, dass so ein Tank wartungsfrei \u00fcber ein Fahrzeugleben von 10 bis 20 Jahren absolut sicher ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wasserstoff kann man mit \u00dcberschuss-Strom erzeugen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>immer wieder kommt das Argument, man k\u00f6nne Wasserstoff mit \u00dcberschuss-Strom erzeugen, daher w\u00e4re das praktisch ein Abfallprodukt und damit viel besser als alles andere. <br>F\u00fcr BEV reicht es nicht wegen Strommangel, aber f\u00fcr die Wasserstofferzeugung nimmt man \u00dcberschuss-Strom? Seltsame Argumentation.<br><br>Tats\u00e4chlich stehen im Norden oft Windr\u00e4der still, weil zu viel Windstrom produziert wird und das Netz das nicht aufnehmen kann. Power to Gas oder Power to Liquid ist eine tolle Sache. Nur k\u00f6nnte man denselben Strom auch zur Ladung von Elektrofahrzeugen verwenden. Oder man speist den erzeugten Wasserstoff ins Erdgasnetz ein, evtl. vorher noch entsprechend aufbereitet und in Methan umgewandelt. <br>Jetzt kommt sicher das Argument, dass man einen Netzausbau ben\u00f6tigt, um den Strom in den S\u00fcden zu transportieren.<br>Klar, in Norddeutschland l\u00e4dt man keine Elektroautos und der Wasserstoff springt ohne \u00dcbertragungsmedium von Hamburg nach M\u00fcnchen.<br>Den Wasserstoff m\u00fcsste man nat\u00fcrlich auch erst von Nord nach S\u00fcd transportieren &#8211; mit hohem Energieverlust und mit erheblicher Belastung der Verkehrsinfrastruktur. <br>Denn der Transport w\u00fcrde vermutlich mit Tanklastern durchgef\u00fchrt. Leider kann ein Laster vergleichbar deutlich weniger Wasserstoff transportieren als Benzin oder Diesel. F\u00fcr die Umstellung auf Wasserstoff m\u00fcssten also deutlich mehr Tanklaster auf die ohnehin verstopften Stra\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wasserstoff ist interessant als Beimischung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Meine Meinung:<br>Wasserstoff ist interessant als Beimischung, z.B. im Erdgas-Netz (leider kann man nicht beliebig viel beimischen). Im Verkehr gibt es sicher sinnvolle Anwendungen. In LKWs bei denen die Tankgr\u00f6\u00dfe im Verh\u00e4ltnis zum Fahrzeug nicht besonders ins Gewicht f\u00e4llt. Bei der Bahn auf Strecken die nicht elektrifiziert sind oder als Alternative zu Diesel-Lokomotiven.<br>Ebenso sind Busse mit Wasserstoffantrieb sicher eine \u00dcberlegung wert.<br>F\u00fcr station\u00e4re Anwendungen und als Energiespeicher (\u00dcberschuss-Energie) ist Wasserstoff hochinteressant.<br><br>Als Alternative zum Elektrofahrzeug im Individualverkehr sehe ich Wasserstoff aber nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Reichweite von BEV-Fahrzeugen liegt bei aktuellen Modellen bei 400km im Sommer\/300km im Winter. Bis in 5 Jahren gibt es sicher Fahrzeuge mit der doppelten Reichweite (wenn man das \u00fcberhaupt ben\u00f6tigt). Mit Wasserstoff kommt man auch nicht weiter, ist aber unflexibler weil es kaum Tankstellen gibt. <br>Gut, das kann man ausbauen, das geht aber bei Elektrolades\u00e4ulen auch. Und die kann man an jeden Parkplatz stellen, da ben\u00f6tigt man keine riesige Fl\u00e4che f\u00fcr eine Tankstelle.<br><br>Einzige Gr\u00fcnde f\u00fcr Wasserstoff bei PKWs:<br><strong>1. Die Konzerne wollen die Verbraucher weiter abh\u00e4ngig halten.<\/strong><br>Das geht bei Strom aber nicht, den gibt es an jeder Ecke, mit einer Solaranlage kann man den Strom direkt vom Dach ernten. <br>F\u00fcr Wasserstoff muss man wieder an die Tankstelle. Mit t\u00e4glich wechselndem Preis und bei voller Abh\u00e4ngigkeit vom Gro\u00dfkapital.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Der Serviceaufwand ist h\u00f6her<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend reine Elektrofahrzeuge fast wartungsfrei sind und den Werkst\u00e4tten kaum Eink\u00fcnfte erzeugen m\u00fcsste man bei einem Wasserstoff-Fahrzeug genau wie bei Verbrennerfahrzeugen viel \u00f6fter in die Werkstatt. Ersatzteile und Service w\u00fcrden die Branche am Leben erhalten. F\u00fcr Elektrofahrzeuge mit Batteriespeicher gibt es aber deutlich zu viele Werkst\u00e4tten. Ein Manager eines Autoherstellers hat mal gesagt: &#8222;Elektrofahrzeuge sind schlecht, weil sie weniger Wartungsintensiv sind und damit Arbeitspl\u00e4tze vernichten.&#8220;<br>Aber ist das wirklich sinnvoll? K\u00fcnstlich aufw\u00e4ndige und komplizierte Techniken am Leben erhalten, nur um Arbeitspl\u00e4tze zu sichern?<br>Das ist \u00e4hnlich wie damals bei der Bahn, als auf den Elektro- und Dieselz\u00fcgen noch Heizer mitfuhren, nur weil man nicht wusste, was man alternativ mit denen anstellen sollte.<br><br>Vermutlich ist alles ganz anders als ich geschrieben habe.<br>Das wird die Zeit zeigen. Bis dahin fahre ich meinen Hyundai Kona Elektro und freue mich jedes Mal, wenn ich an einer Tankstelle VORBEI fahre.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/elektromobilitaet-themenuebersicht\/\"><strong>Themen\u00fcbersicht Elektromobilit\u00e4t<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elektroautos sind b\u00f6se. 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