{"id":1367,"date":"2018-12-16T14:50:54","date_gmt":"2018-12-16T13:50:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?page_id=1367"},"modified":"2018-12-16T14:50:54","modified_gmt":"2018-12-16T13:50:54","slug":"wetter-lexikon-l-n","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/wetter-lexikon-l-n\/","title":{"rendered":"Wetter-Lexikon L-N"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Luftdruck<\/h3>\n\n\n<p>Unter Luftdruck versteht man den Druck den\ndie Masse der Luft durch die Erdanziehung auf den Erdboden aus\u00fcbt. Die\nStandardma\u00dfeinheit ist Hektopascal (hPa), 1hPa entspricht dabei 1mbar\nund es gilt 1hPa = 100Pa = 100N\/qm. Der mittlere Luftdruck auf\nMeeresh\u00f6he betr\u00e4gt 1013,25hPa. Zur Bestimmung des Luftdrucks verwendet\nman sogenannte Barometer. Der absolute Luftdruck nimmt mit der H\u00f6he\nimmer weiter ab. Zum besseren Vergleich rechnet man auf den relativen\nLuftdruck um, dem Luftdruck an derselben Stelle auf Meeresh\u00f6he bezogen.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Luftfeuchte<\/h3>\n\n\n<p>Luftfeuchte bezeichnet den Wasserdampfgehalt in der Luft. Je w\u00e4rmer die Luft ist, desto mehr Wasserdampf vermag sie zu tragen. Ist zu viel Wasserdampf in der Luft (die Luft ist ges\u00e4ttigt), dann gibt die Luft das \u00fcbersch\u00fcssige Wasser zum Beispiel in Form von Nebel, Tau oder Niederschlag wieder ab. Man unterscheidet zwischen der Absoluten Luftfeuchte (enthaltene Wasserdampfmasse pro Luftvolumen in g\/m\u00b3) und der Relativen Luftfeuchte (Verh\u00e4ltnis zwischen absoluter Luftfeuchte und maximal m\u00f6glicher Luftfeuchte abh\u00e4ngig von Temperatur und Druck, \u00fcbliche Einheit: Prozent)<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Meteorologie<\/h3>\n\n\n<p>Die Meteorologie besch\u00e4ftigt sich mit den\nphysikalischen Vorg\u00e4ngen und Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten in der Erdatmosph\u00e4re.&nbsp;\nSie beobachtet das Wetter und untersucht Prozesse in der Lufth\u00fclle und\natmosph\u00e4rische Himmelserscheinungen. Die Meteorologie z\u00e4hlt zu den\nGeowissenschaften. Allgemein bekannte Anwendungsgebiete der Meteorologie\n sind die Wettervorhersage und die Klimatologie.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Meteosat<\/h3>\n\n\n<p>Ein meteorologisches geostation\u00e4res Wettersatellitensystem das von  der ESA entwickelt und betrieben wurde, 1986 \u00fcbernahm EUMETSAT den Betrieb.  Aktuell ist die 2. Generation dieser Satelliten aktiv und in ca. 35800km H\u00f6he an  einem geostation\u00e4ren Fixpunkt \u00fcber dem Atlantischen Ozean f\u00fcr die  Wetterbeobachtung \u00fcber Afrika und Europa im Einsatz. Die Erde wird mit einem  Radiometer abgetastet mit einer Aufl\u00f6sung von 1x1km\u00b2 bis 3x3km\u00b2. Die  Bildwiederholrate betr\u00e4gt dabei ca. 15 Minuten. &nbsp;Ab 2016 soll die 3. Generation  gestartet werden und die Vorg\u00e4nger ab 2019 abl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nachtfrost<\/h3>\n\n\n<p>Unter Nachtfrost versteht man das Absinken\nder Temperatur auf unter 0 Grad Celsius in der Nacht. Der Wert wird in\nder Standardh\u00f6he von 2 Metern \u00fcber dem Boden gemessen. Nachtfrost\nentsteht durch n\u00e4chtliche Ausstrahlung vor allem bei wolkenlosem Himmel.\n Bei Bew\u00f6lkung sinken die Temperaturen in der Regel weniger weit ab da\ndie Wolken als &#8222;Isolierung&#8220; wirken. Nachtfrost kann vor allem im\nFr\u00fchjahr und im Herbst zu Sch\u00e4den an der Vegetation und an\nLandwirtschaftlichen Kulturen f\u00fchren.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nebel<\/h3>\n\n\n<p>Wenn die Sichtweite durch sehr feine Wassertr\u00f6pfchen in der Luft auf unter 1km absinkt nennt man das in der Meteorologie Nebel.<\/p>\n\n\n<p>Nebel entsteht wenn mehr Wasserdampf vorhanden ist als die Luft aufnehmen kann.<\/p>\n\n\n<p>Warme Luft kann dabei mehr Wasserdampf aufnehmen als kalte Luft.<\/p>\n\n\n<p>Ist bei einer gegebenen Temperatur mehr Wasser\nin der Luft vorhanden als diese aufnehmen kann dann kondensiert das\n\u00fcbersch\u00fcssige Wasser zu feinen Wolken aus, teilweise k\u00f6nnen sich dabei\nauch feine Regentr\u00f6pfchen bilden und der Nebel beginnt zu n\u00e4ssen.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nebelaufl\u00f6sung<\/h3>\n\n\n<p>Den \u00dcbergang von mit Wasserdampf ges\u00e4ttigter\nNebelluft in unges\u00e4ttigte Luft nennt man Nebelaufl\u00f6sung. Nebel l\u00f6st sich\n auf bei Erw\u00e4rmung der Luft \u00fcber den Taupunkt, Feuchteabnahme durch\nSublimation des Wasserdampfes am Boden oder Mischung von Nebelluft mit\nunges\u00e4ttigter Luft.\n<\/p>\n\n\n<p>Die Nebelaufl\u00f6sung durch Sonneneinstrahlung\nerfolgt nur sehr langsam. Durch die Sonnenstrahlen verdunstet ein Teil\nder Nebeltr\u00f6pfchen. Ein Teil der diffusen Strahlung gelangt bis zum\nErdboden und erw\u00e4rmt diesen. Dadurch gibt es einen vertikalen\nW\u00e4rmetransport der den Nebel mehr oder minder rasch aufl\u00f6st. Im Winter\ndauert die Aufl\u00f6sung durch die geringere Einstrahlung meistens l\u00e4nger\nals in den Sommermonaten.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Niederschlagsrisiko<\/h3>\n\n\n<p>Der Oberbegriff f\u00fcr Regen, Schnee, Hagel,\nReif und Graupel ist der Niederschlag.&nbsp; Das Niederschlagsrisiko oder\nauch Niederschlagswahrscheinlichkeit gibt an, mit welcher\nWahrscheinlichkeit an einem Ort in einem bestimmten Zeitraum eine\ndefinierte Regenmenge erreicht wird. Bei 20% Niederschlagsrisiko kann\nman davon ausgehen da\u00df es nicht regnet. Bei 70% oder mehr ist es gut\nwenn man einen Regenschirm dabei hat.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nieselregen<\/h3>\n\n\n<p>Nieselregen ist eine Form von Niederschlag\nbei dem die Tropfen einen Durchmesser von weniger als einen halben\nMillimeter besitzen. Eine andere Bezeichnung ist auch Spr\u00fchregen.&nbsp;\nNieselregen f\u00e4llt meist aus Wolken mit stabiler Schichtung die teilweise\n bis zum Boden herab reichen. Daher tritt Nieselregen oft in Verbindung\nmit dichtem Nebel auf.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Normalwerte<\/h3>\n\n\n<p>In der Wetterbeobachtung basieren die Normalwerte\n auf einer  langj\u00e4hrigen Datensammlung \u00fcber 3 Jahrzehnte. &nbsp;Die\nWetterdaten dieser Periode  werden zusammengefasst und bilden im\nDurchschnitt die Normalwerte. Daraus  ableiten l\u00e4sst sich ob ein Monat\noder Jahr im Vergleich zum langj\u00e4hrigen Mittel  abweicht, etwa zu warm\noder zu kalt, zu nass oder zu trocken ist. Damit kann man  f\u00fcr die\nKlimaforschung Abweichungen feststellen und einen Trend erkennen. Die\nDurchschnittstemperaturen der letzten Jahre lassen einen Trend zu einer\n Klimaerw\u00e4rmung erkennen.\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Luftdruck Unter Luftdruck versteht man den Druck den die Masse der Luft durch die Erdanziehung auf den Erdboden aus\u00fcbt. 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