{"id":1357,"date":"2018-12-16T13:52:37","date_gmt":"2018-12-16T12:52:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/?page_id=1357"},"modified":"2018-12-16T13:52:37","modified_gmt":"2018-12-16T12:52:37","slug":"wetter-lexikon-f-g","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.bastel-bastel.de\/blog\/index.php\/wetter-lexikon-f-g\/","title":{"rendered":"Wetter-Lexikon F-G"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">F\u00f6hn<\/h3>\n\n\n<p>Unter F\u00f6hn versteht man einen trockenen, warmen oft b\u00f6igen Fallwind auf der Nord- oder S\u00fcdseite der Alpen.\n<\/p>\n\n\n<p>F\u00f6hn tritt immer auf der Lee-Seite auf (der Wind abgewandten Seite).<\/p>\n\n\n<p>Str\u00f6mt eine feuchte Luftmasse gegen ein Hindernis (Gebirge), dann wird sie zum Aufsteigen gezwungen.<\/p>\n\n\n<p>Dabei kondensiert die Feuchtigkeit und es regnet.<\/p>\n\n\n<p>Auf der anderen Seite sinkt die jetzt trockene\nLuft wieder ab und erw\u00e4rmt sich. Dadurch entstehen trockene und recht\nwarme Winde.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Frost<\/h3>\n\n\n<p>Frost (aus dem Germanischen&nbsp; f\u00fcr &#8222;frieren&#8220;) steht f\u00fcr Temperaturen unterhalb 0\u00b0C.<\/p>\n\n\n<p>In der Meteorologie redet man von Frost wenn die\n Temperatur in 2m H\u00f6he unter 0\u00b0C sinkt, ein Tag mit Frost nennt man\nentsprechend &#8222;Frosttag&#8220;. Bis -4\u00b0C redet man von leichtem Frost, bis\n-10\u00b0C von m\u00e4\u00dfigem Frost und unter -10\u00b0C von strengem Frost. Tage bei\ndenen die Temperatur den ganzen Tag nicht \u00fcber 0\u00b0C steigt nennt man\nEistage.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Frosttag<\/h3>\n\n\n<p>Ein Frosttag ist definiert als ein Tag an dem das\n Minimum der Lufttemperatur unter dem Gefrierpunkt von 0\u00b0C liegt. Das\nTemperatur-Maximum an diesem Tag spielt dabei keine Rolle. Die Anzahl\nder Frosttage ist ein Wert der zur Beurteilung der Strenge eines Winters\n und zur Klimaklassifikation herangezogen wird.\n<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fr\u00fchling<\/h3>\n\n\n<p>Meteorologisch wurde der Fr\u00fchling auf der Nordhalbkugel festgelegt als der <\/p>\n\n\n<p>Zeitraum M\u00e4rz bis Mai. Dadurch lassen sich Statistiken und Klimavergleiche leichter erstellen. Ph\u00e4nologisch spricht vom von Vorfr\u00fchling (Bl\u00fchbeginn Schneegl\u00f6ckchen, Haselnuss), Erstfr\u00fchling (Bl\u00fchbeginn Birnb\u00e4ume) und Vollfr\u00fchling (Bl\u00fchbeginn Apfelb\u00e4ume und Flieder). Astronomisch ist der Fr\u00fchling durch die Tag-Nacht-Gleiche festgelegt und liegt zwischen 19. und 21. M\u00e4rz. In 2013 f\u00e4llt der astronomische Fr\u00fchlingsbeginn auf den 20. M\u00e4rz.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gef\u00fchlte Temperatur<\/h3>\n\n\n<p>Bei gleicher Temperatur kann man durch verschiedene Wettereinfl\u00fcsse mehr oder weniger frieren oder schwitzen.\n<\/p>\n\n\n<p>Durch Wind und Luftfeuchte kann die gef\u00fchlte Temperatur extrem von den gemessenen Werten abweichen.<\/p>\n\n\n<p>Beispielsweise k\u00f6nnen 0\u00b0C bei 30km\/h Wind als\nunter -10\u00b0C empfunden werden. Die gef\u00fchlte Temperatur ber\u00fccksicht diese\nEinfl\u00fcsse und zeigt ob es einem w\u00e4rmer oder k\u00e4lter vorkommt als die\nabsoluten Messwerte anzeigen.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gewitter<\/h3>\n\n\n<p>Elektrische Entladung in den Wolken oder\nzwischen Wolken und Erde. Begleitet von meist kr\u00e4ftigen Niederschl\u00e4gen,\noft auch Hagel und starken Windb\u00f6en.<\/p>\n\n\n<p>Gewitter entstehen durch rasches Aufsteigen\nfeucht-warmer Luft sowie deren schnelle Abk\u00fchlung im oberen Bereich der\nWolke. Dadurch entsteht eine elektrische Ladungstrennung deren Ausgleich\n durch Blitze und nachfolgenden Donner erfolgt.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gewitterwolken (Cumulonimbus)<\/h3>\n\n\n<p><br \/>Unter Cumulonimbus versteht man dichte,\nmassige  Wolken mit gro\u00dfer vertikalen Ausdehnung und der Form m\u00e4chtiger\nT\u00fcrme oder Berge.  Oft sind die Wolken oben glatt oder abgeflacht und\nbilden die Form eines Amboss.  An der Wolkenuntergrenze befinden sich\noft niedrige Wolkenfetzen &nbsp;die mit der  Hauptwolke zusammenwachsen\nk\u00f6nnen. Die Wolke besteht aus Wassertr\u00f6pfchen und  Eiskristallen. Aus\nden Cumulonimbus fallen h\u00e4ufig heftige Niederschl\u00e4ge in Form  von\nRegenschauern, Schneeschauern oder auch Hagel- und Graupel. Dabei kann\nes  auch zu Gewittern und starken Windb\u00f6en kommen.\n<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Globalstrahlung<\/h3>\n\n\n<p>Unter Globalstrahlung versteht man die gesamte am\n Erdboden ankommende Sonnenstrahlung (Summe aus direkter und diffuser\nStrahlung). Die Strahlungsst\u00e4rke h\u00e4ngt ab von der geographischen Lage,\nTageszeit, Jahreszeit und Gel\u00e4ndeform. Gemessen wird die Globalstrahlung\n in Watt pro Quadratmeter (W\/m\u00b2).&nbsp; Bei wolkenlosem Himmel erreicht die\nStrahlung bei uns im Sommer Werte um 1000W\/m\u00b2, bei tr\u00fcbem Wetter unter\n100W\/m\u00b2. Ab 120W\/m\u00b2 spricht man von Sonnenschein.\n<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Goldener Oktober<\/h3>\n\n\n<p>Die weit verbreitete Begrifflichkeit &#8222;Goldener\nOktober&#8220; basiert auf einer uralten Tradition und ist eine Bezeichnung\nf\u00fcr das herbstliche Landschaftsbild im Oktober. Der Goldene Oktober\nbezieht sich auf die im Herbst r\u00f6tlich-gelb gef\u00e4rbten Laub der B\u00e4ume und\n Str\u00e4ucher die in der Sonne schimmern und vor allem bei Sonnenauf- und\n-untergang einen goldenen Farbton erkennen lassen.\n<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gr\u00fcnlandtemperatursumme (GTS)<\/h3>\n\n\n<p>(Auch Gr\u00fcnlandwert oder Gr\u00fcnlandtemperatur)\ndient zur Berechnung ab wann der Boden nach dem Winter wieder Stickstoff\n aufnehmen und umsetzen kann. Man berechnet die GTS als Summe der\nTagesdurchschnitte \u00fcber 0\u00b0C ab 1.1. eines Jahres. Dabei werden die\nJanuarwerte mit 0,5 und Februarwerte mit 0,75 multipliziert. Ab M\u00e4rz\nnimmt man die vollen Werte. Ab einer Gr\u00fcnlandtemperatursumme von 200\ngeht man von einem Beginn der nachhaltigen Vegetation aus.<\/p>\n\n\n<p>Mit diesem wichtigen Wert ermittelt man den Termin f\u00fcr den Beginn der Feldarbeiten nach dem Winter.<\/p>\n\n\n<p>Beispiele f\u00fcr Gr\u00fcnlandtemperatursummen und den Tagen an denen der Wert von 200 \u00fcberschritten wurde:<\/p>\n\n\n<p>2013: 204,8 (9.4.2013)<\/p>\n\n\n<p>2012: 201,1 (14.3.2012)<\/p>\n\n\n<p>2011: 209,2 (16.3.2011)<\/p>\n\n\n<p>2010: 208,7 (28.3.2010)<\/p>\n\n\n<p>2009: 207,6 (31.3.2009)<\/p>\n\n\n<p>2008: 203,4 (11.3.2008)<\/p>\n\n\n<p>2007: 200,6 (1.3.2007)<\/p>\n\n\n<p>2006: 200,7 (5.4.2006)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00f6hn Unter F\u00f6hn versteht man einen trockenen, warmen oft b\u00f6igen Fallwind auf der Nord- oder S\u00fcdseite der Alpen. 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