Jochens Wetterblog am 15.12.2016

Rückblick

Kleiningersheimer Schlos

Eine Woche mit sehr ruhigem Wetter liegt hinter uns. Es gab nur wenig Wind. Die Maximaltemperaturen lagen zwischen 0,6°C am Mittwoch und knapp 10°C am Samstag. Nachts sanken die Werte in den Frostbereich auf bis zu -4°C ab. Am Himmel gab es einen Mix aus Sonne und Wolken, dabei war das Wetter am Samstag mit knapp 8 Sonnenstunden am schönsten. Insgesamt schien die Sonne 27 Stunden, das ist bei den aktuell recht kurzen Tagen ganz ordentlich. Ab und zu fielen frühmorgens ein paar Tropfen Niederschlag, in der Summe aber nur um 1l/qm.

 

Ausblick

Bis zum Wochenende ist Grau die dominierende Farbe. Es wird überwiegend neblig und wolkig. Am Freitag ist die Chance auf Sonne am größten. Die Temperaturen steigen tagsüber bis auf 8°C, nachts liegen die Werte um oder knapp unter dem Gefrierpunkt.  Das Niederschlagsrisiko ist sehr gering.  Laut Wettertrend sieht es aktuell nicht nach weißen Weihnachten aus.

 

Jochens Wetterblog am 8.12.2016

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Es ist winterlich kalt geworden. Der Dezember startete mit Nachtfrost bis an die -6°C. Tagsüber stiegen die Werte nur bis knapp 7°C. Am Dienstag kam das Thermometer überhaupt nicht aus dem Eiskeller. Mit maximal -1,7°C gab es einen Eistag (Tag an dem die Temperaturen nicht über 0°C steigen). Am Freitag war es stark bewölkt und die Sonne schien nur durch wenige Wolkenlücken.  Die anderen Tage von Mittwoch bis Montag gab es viel Sonnenschein. Insgesamt kamen dabei 42 Sonnenstunden zusammen. Der Dienstag brachte dann aber viel Nebel und allein durch Reif und gefrierenden Nebel eine Landschaft die aussah als ob es geschneit hätte. Bei uns hielten sich den ganzen Tag dichte Nebelwolken, dort wo es die Sonne durch den Nebel schaffte war dagegen auch der Dienstag ein wunderschöner Tag.

 

Ausblick

Die nächsten Tage ändert sich das Wetter kaum. Es gibt dichten Nebel. Dort wo die Sonne es schafft den Nebel zu verdrängen wird es sonnig, ansonsten kann es auch den ganzen Tag trübe bleiben. Die Temperaturen pendeln um den Gefrierpunkt, bei Sonnenschein kann es auch Werte bis 6°C oder darüber geben. Bis Samstag soll es trocken bleiben, am Sonntag kann es leichten Regen geben.

 

Jochens Wetterblog am 1.12.2016

RückblickWeihnachtsmarkt Esslingen

Mittwoch bis Sonntag herrschte trübes Novemberwetter. Die Sonne schaffte es nicht durch die Wolken und es blieb tagsüber grau in grau. Die Höchsttemperaturen bis knapp über 9°C fühlten sich wegen der fehlenden Sonne und hoher Luftfeuchte deutlich kälter an. Nachts sanken die Temperaturen auf Werte zwischen 1°C und 8°C. Am Samstag und Sonntag fielen ein paar wenige Tropfen Niederschlag, ansonsten war es trocken. Zum Montag änderte sich das Wetter. Es gab den ganzen Tag herrlichen Sonnenschein, 7 Sonnenstunden am Montag und sogar 8 Sonnenstunden am Dienstag. Die Temperaturen sanken allerdings gleichzeitig deutlich ab. Tagsüber stiegen die Werte noch auf maximal 5°C, nachts wurde es frostig kalt bis -4°C.

 

Ausblick

Die Temperaturen liegen weiterhin um den Gefrierpunkt. Nachts sinken die Werte bis -4°C, die Höchstwerte tagsüber liegen bei 4-5°C. Am Donnerstag scheint überwiegend die Sonne, Freitag und Samstag gibt es einige Wolken, die Niederschlagswahrscheinlichkeit ist aber sehr gering. Ab Sonntag soll dann es wieder sonniger werden.

 

Uhren und Elektro-Autos – erschreckende Parallelen!


Was haben Uhren und Autos gemeinsam? Auf den Ersten Blick eigentlich garnichts.

Aber wenn man genauer hinschaut gibt es erstaunliche Parallelen in der Entwicklung.

Der Blick auf die Geschichte der Uhrmacherzunft zeigt einem wo es bei den Automobilen hingeht!

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Heute früh auf dem WC beim Lesen des Manager-Magazins fiel mir wieder mal eine Uhren-Werbung ins Auge.

Überhaupt – in diesen Zeitschriften sind sehr viele Uhren-Werbungen. Und natürlich nur für hochkomplexe mechanische Uhren.

Da steht dann auch sowas wie “feinste Uhrmacherkunst”.

Erster Gedanke: wer kauft denn diese ganzen teuren Uhren?

Und dann fiel es mir auf – die Entwicklung von Uhren und Automobilen zeigen erschreckende Parallelen!

 

Die Entwicklung bei den Uhren zeigt wo es bei den Automobilen hingeht!

 

Früher waren mechanische Uhren das Nonplusultra.
Nur Reiche Leute konnten sich überhaupt Taschenuhren oder Armbanduhren leisten.

Das war die Zeit der handgefertigten Automobile.

Dann kam die Zeit der Massenfertigung – Armbanduhren wurden modern. Jetzt konnte sich fast jeder eine Uhr leisten.

Man konnte zeigen was man hatte. Die Menschen waren stolz auf ihre Uhren. Die deutsche Uhrenindustrie brummte.

Diese Zeit kann man vergleichen mit der Massenfertigung ab dem Ford T-Modell.

Durch Fliessbandarbeit wurde die Technik immer billiger, die Masse konnte sich das Produkt leisten.

Jeder hatte ein Auto.

 

Dann um 1970 kamen die ersten Digitaluhren auf den Markt.

Zuerst technisch anspruchsvoll und anfällig, eine Spielwiese für Technik-Freaks.

Hi Schau mal – meine LED-Uhr! Ich muss zwar alle 3 Tage die Batterie wechseln, aber das Ding sieht einfach geil aus.

Die etablierten Hersteller haben die neue Konkurrenz – überwiegend aus Fernost – belächelt.

Mit moderner deutscher Handwerkskunst kann das niemals Konkurrieren.

Das war dann ungefähr die Zeit die bei den  Elektroautos den ersten Kabinenrollern und Experimentalflitzern entspricht. Mit Blei-Akkus, nicht wirklich Alltagstauglich. Aber Technik vom Feinsten.

Von den Autohersteller milde belächelt und weitgehend ignoriert.

 

Dann kamen die LCD-Uhren.

Das entspricht dann der Generation Elektro-Auto ab ca. 2010:meister_anker_klein

Renault Zoe, Nissan Leaf, Ford Focus Electric, Renault Kangoo Z.E., usw.

Der Fahrkomfort selbst dieser Kleinwagen lag teilweise über dem was die Verbrenner-Konkurrenz zu bieten hatte.

Allerdings die Reichweite machte immer noch Probleme. Effektiv 100-
150km sind für Elektro-Freunde eine tolle Sache, aber für Normalmenschen einfach noch nicht so das wahre. Wie bei den Uhren – die Batterien hielten nicht lang und man musste zum Wechsel zum Uhrmacher. Die mechanischen Uhren konnte man jederzeit und überall selbst aufziehen.

Von den deutschen Herstellern gab es nicht viel. Ein paar LCD-Uhren zum Zeigen daß man es auch kann, wie bei den Autos: e-Up, smart Electric, e-tron.

Ja, man ist natürlich technisch führend und man kann – wenn man will – aber hey, diese mechanischen Wunderwerke sind doch viel besser, wer will denn so eine Elektro-Dingens. das taugt doch nichts.

 

Die deutschen Hersteller entwickelten lieber ihre mechanischen Wundermaschinen weiter.

Bei den Uhren handelt es sich ironischerweise beim technischen Höhepunkt um die “Große Komplikation”.

Den Diesel kann man wohl genauso nennen – eine höchstleistung der deutschen Ingenieurskunst, ohne Zweife. Hunderte beweglicher Teile die aufs feinste abgestimmt sind, mechanische Wunderwerke die trotzdem funktionieren.

Natürlich müssen sowohl die mechanischen Uhren als auch die mechanischen Automotoren regelmäßig gewartet werden. Tausende Arbeitsplätze in mechanischen Werkstätten hängen davon ab.

Elektrische Uhren und Elektrofahrzeuge benötigen dagegen kaum Wartung. Die Antriebe sind sehr einfach und weitgehend wartungsfrei. Mechanische Werkstätten benötigt man kaum noch. Ab und zu mal das Armband oder die Reifen wechseln und gut ist.

 

Die Entwicklung geht weiter.

natürlich wurden auch die mechanischen Uhren immer besser. Aber auch immer komplizierter. csm_i3_web_ee4794e7f3Und so einen wirklichen Unterschied zwischen den verschiedenen Generationen gab es auch nicht.

Bei den LCD-Uhren dagegen war die Entwicklung rasant: die Laufzeit wurde immer größer, Batterien hielten ein Jahr und länger, die Anschaffung wurde immer billiger. Irgendwann waren LCD-Uhren billiger als mechanische Uhren.

So weit sind wir bei den Elektroautos leider noch nicht. Aber die Reichweite steigt in erstaunlicher Geschwindigkeit.

2017er Modelle schaffen mittlerweile reale 200-400km, teilweise sogar mehr. Gut, Tesla hat das schon vor Jahren geschafft, aber auch bei den LCD-Uhren gab es “Exoten” die besser waren – und leider auch deutlich teurer.

Irgendwann kamen dann die Solar-Uhren auf den Markt – nie mehr Batteriewechsel.

Vielleicht entspricht das den Ladesäulen bei Aldi, Ikea und Co. – kostenlos laden während man einkauft.

 

Wir sind gerade in einem rasanten Umbruch.

Die Uhrenmanufakturen hatten sich mit Händen und Füßen gegen dieses Elektronische Zeug gesträubt.

Geholfen hat es nicht viel. Die deutsche Uhrenindustrie ist damals weitgehend untergegangen.

Erschreckenderweise geschieht gerade genau dasselbe bei der Automobilindustrie:

die deutschen Hersteller wollen auf keinen Fall Elektroautos verkaufen. Das Zeug ist wartungsarm, da verdient man nichts dran.

Und auch hier kommt die Konkurrenz aus dem Ausland.

Wenn die deutsche Industrie nicht schnellstens umdenkt wird sie das Schicksal der Uhrenindustrie teilen!

 

Mechanische Uhren gibt es immer noch. Limitierte Exemplare für Geniesser aus edlen Manufakturen hergestellt mit höchster Uhrmacherkunst.

Nur – die Masse ist das nicht mehr. Diese Uhren sind nur noch für Geniesser, Nostalgiker und Freunde “schöner Dinge”.

Genauso wird es auch in Zukunft Verbrennerfahrzeuge geben, nur eben nicht mehr die Masse.

Die Zukunft fährt elektrisch. Wer auf den bereits fahrenden Zug nicht schnellstens aufspringt kommt unter die Räder.

Als Nischenanbieter werden nur wenige überleben. Die Massenfertigung von Verbrennerfahrzeugen in der heutigen Art ist eindeutig am Ende! Wer das nicht glaubt sollte vielleicht mal über den Teller-Rand schauen und nicht nur Deutschland betrachten. Alle Welt stellt auf Elektro um, nur Deutschland verteidigt mit Klauen und Zähnen den Diesel!

 

Die Zukunft.

Interessanterweise gibt es bei den Uhren noch weitere Entwicklungen – viele Menschen haben garkeine Uhr mehr sondern nutzen ihr Smartphone zur Zeitanzeige. Die Anzeige der Uhrzeit ist da nur noch Nebensache.

Auch bei der Mobilität zeichnet sich ähnliches ab – nicht jeder muss mehr ein eigenes Auto besitzen. Car-Sharing wird immer beliebter. Die Marke ist dabei Nebensache, es reicht die zuverlässige Mobilität.

Und spätestens wenn die Autos autonom fahren (das wird schneller Realität als viele wahrhaben wollen) benötigt man kein eigenes Auto mehr. Je nach Anwendungsfall bestellt man einfach ein Auto vor die Türe.

Spassfahrt? Wir nehmen eine Limousine

Einkaufen? Wir bestellen den Lieferwagen.

 

Es wird in den nächsten Jahren mächtige Umwälzungen im Mobilitätsmarkt geben.

Hoffen wir daß einige deutsche Hersteller den Umbruch überleben.

Bei den Uhrenherstellern blieb von der einst stolzen Industrie nicht viel übrig.

Das wird heute alles in Fernost produziert.

Die Batteriefertigung für Elektrofahrzeuge gibt es in Deutschland auch nicht mehr, das kommt bereits alles aus Asien.

Denn die deutschen Hersteller wissen es genau: den Elektro-Mist braucht kein Mensch. Diesel ist die Zukunft!

Na dann…

 

PS.:

mir gefallen mechanische Uhren ausgesprochen gut. Genauso gerne schaue ich Verbrennerfahrzeuge an – z.B. bei der Retro-Classic. Am besten gefällt mir meine Bulova Spaceview Accutron – eine mechanische Uhr mit Stimmgabelantrieb. Quasi der Ro80 unter den mechanischen Uhren. Für den Alltag verwende ich aber digitale Uhren, die sind einfach praktischer. Meistens habe ich aber garkeine Uhr am Arm – und da mein Arbeitsplatz im eigenen Haus ist fahre ich auch nur sehr wenig Auto. Dann aber elektrisch, das ist einfach besser. Mehr Fahrspass und besser für die Umwelt!

Jochens Wetterblog am 24.11.2016

Ein Turmfalken-Weibchen in Ingersheim

Ein Turmfalken-Weibchen in Ingersheim

Rückblick

Es ist wieder etwas wärmer geworden in der letzten Woche. Statt tiefer einstelliger Werte und Nachtfrost wie in der Vorwoche gab es tagsüber zweistellige Temperaturen und nachts war es frostfrei. Am wärmsten war es am Sonntag mit knapp 16°C. Dazu viel Sonne aber auch viel Wind. Ideal zum Drachensteigen lassen oder für einen Ausflug. Auch am Donnerstag schien die Sonne knapp 4 Stunden. Die anderen Tage zeigten sich in typischem Novembergrau durchgehend trübe und wolkenverhangen. Mittwoch, Freitag und Samstaggab es dazu etwas Niederschlag, ansonsten blieb es trocken.

 

Ausblick

Es wird kälter. Am Donnerstag gibt es noch maximal 9°C, danach sinken die Höchstwerte jeden Tag ein wenig weiter ab und ab Anfang nächster Woche kann es wieder leichten Frost geben. Das Niederschlagsrisiko liegt nur bei 30%, allerdings gibt es auch kaum Sonne, der Himmel bleibt überwiegend von Wolken bedeckt.