Mein Elektroauto 2018 – Tesla Model 3, Opel Ampera-E oder was ganz anderes?

Das nächste Auto wird ein vollelektrisches, voll familientaugliches Fahrzeug!

 

Einige haben es vielleicht mitbekommen – aktuell haben wir KEIN Elektroauto.

2 Fahrzeuge sind zwar nett, aber nach meiner beruflichen Umorientierung arbeite ich fast nur noch von zuhause, daher sind 2 Fahrzeuge nicht mehr nötig.
Blieb also die Wahl zwischen Mazda 5 und BMW i3.

Eigentlich wäre es zu 100% der BMW i3 geworden und meine Frau meinte sogar: “wenn Du unbedingt willst…”
Aber die Vernunft hat dann doch gesiegt: der i3 ist einfach kein “Familienauto” das zu unseren Bedürfnissen passt:
Zu geringe Reichweite (war das Modell mit 20kWh-Akku), die Türen sind einfach nichts und ein paar cm mehr Kofferraum wären auch nett.

Hallo BMW: wo ist das Problem? die Kiste aus Blech/Alu bauen, ein paar cm länger, ein paar kWh mehr rein (aktuell gibt es 30kWh, Tesla schafft bis 100kWh, warum nicht BMW?), “richtige” Türen und das Ding wäre der Renner.
Aber naja, man verkauft ja lieber SUV mit Diesel. Kein Wunder daß die i3-Verantwortlichen nach China abgewandert sind – und dort die Autos der Zukunft bauen!

OK, die Vernunft hat gewonnen, der i3 ging zurück. Der Mazda 5 blieb. Wird halt aktuell wieder durch die Gegend gestinkert.

Das nächste Auto wird aber auf jeden Fall vollelektrisch. Verbrenner sind einfach 18. Jahrhundert.
Natürlich gibt es Menschen die BEV (Batterie electrical Vehicle) doof finden. Und es gibt auch Leute zu denen so ein Auto nicht passt (Vertreter die 1000km mit Tempo 200 am Stück über die Autobahn brettern müssen und ohne den Lärm (Sound) nicht leben können. Aber für mich steht die Entscheidung fest: nie wieder Verbrenner.

 

Wer mich kennt weiß daß ich ein bisschen verrückt bin. Aber ist das so schlimm?

Während meiner Schulzeit haben viele gesagt: lern was Gescheites, das Computer-Zeug hat keine Zukunft. Gut daß ich nicht drauf gehört habe.

Zumindest bin ich konsequent – nächstes Fahrzeug = Elektroauto steht jedenfalls fest.

 

2017

In 2017 gibt es leider genau garnichts für mich. Sehr traurig.

Renault Zoe ist zu klein, Hyundai Ioniq hat eine zu geringe Reichweite und ganz ehrlich – nach BMW i3 will ich einfach auch was “flottes”, ja, die Kiste soll auch Spass machen. ich gebs ja zu. Unter 8Sekunden von 0 auf 100 sollten möglich sein. Wichtig: es geht nicht ums Rasen sondern um die Beschleunigung. Mit unserem Mazda (11s 0-100) ist die Einfahrt auf die A81 heute schon recht mühsam, es ist einfach zu viel Verkehr.

Tesla Model S/X sind für unsere Ansprüche einfach überdimensioniert. Und 100.000 Euro + X für ein Auto sind es mir einfach nicht wert.

Aber der Haupt-Grund: das sind wahre Dickschiffe – größer als die meisten Parkplätze und ein Horror im Parkhaus (zumindest für meine Fahrkünste).

Der i3 hat zwar mittlerweile einen größeren Akku, aber die Türen und der Kofferraum sind unverändert.

Viel mehr gibt es in 2017 nicht – 300km+ Reichweite und Familientauglich. Opel hat ja mit dem Ampera-E gezeigt wie man es NICHT machen sollte – groß ankündigen und dann nichts liefern.

Der Mazda 5 hat neuen Tüv und sollte noch ein Weilchen reichen. Wobei nach 7 Jahren werden nächstes Jahr neue Reifen fällig, evtl. ein neuer Auspuff, neue Batterie, irgendwann geht es wohl damit los.  Warten wir also auf 2018…

 

2018

Da soll alles anders werden:

manche mögen mich für verrückt erklären, aber ich habe schon mal 2 Autos reserviert!

Nicht weil ich 2 kaufen will sondern weil man ohne Reservierung auch 2018 keine wirkliche Chance hat. Je 1000 Euro Anzahlung gingen an Tesla für das Modell 3 und an Opel für den Ampera-E.

Dauernd werde ich damit aufgezogen: “Du musst ja zu viel Geld haben” – dummes Geschwätz: Ich will ein neues Auto, daher ist das Geld sowieso vorhanden, denn wenn ich eins kaufe muss ich es ja auch zahlen.  Und bis dahin ist es egal ob das Geld auf der Bank für 0% Zinsen rumgammelt oder als Reservierung bei Tesla/Opel.

Ich gehe davon aus, daß beide Firmen soweit seriös sind daß bei einer negativen Entscheidung das Geld relativ sofort wieder zurückgezahlt wird. Jedenfalls sind die 1000,- Euro nicht weg sondern quasi ein “Pfand” für den Kaufwunsch.

Der Ampera-E wird in 2017 mit nur 77 Fahrzeugen nach Deutschland geliefert, für 2018 sind 100 vorgesehen. Die enorme Nachfrage hat Opel total überrascht – wofür haben die eigentlich Marktforscher und Studien?

Angeblich bemüht man sich für eine größere Stückzahl für 2018 – allerdings wurde Opel an PSA verkauft, der Ampera-E ist ein GM Bolt und ob das so problemlos funktioniert weiss man als Aussenstehender nicht.

Jedenfalls kann man ein Fahrzeug reservieren, 1000,- Euro anzahlen und in 2018 (oder 2019)  darf man sich dann entscheiden. Hätte ich nicht reserviert wäre die Chance für 2018 bei genau 0. Mit der Reservierung ist es ein bisschen mehr als 0. Also habe ich das einfach mal gemacht. Als nächstes kommt dann irgendwann mal die Probefahrt.

 

Im Juli 2017 soll das Tesla Model 3 in Produktion gehen und offiziell auch der Verkauf gestartet werden.

Wenn alles gut läuft – und Tesla ist die einzige Firma die auch wirklich BEV verkaufen will – dann wird da gleich mit anständigen Stückzahlen gearbeitet – Anfangs 1000 Fahrzeuge PRO WOCHE, bis Ende des Jahres 5000 PRO WOCHE – zum Vergleich nochmal der Ampera-E – 77 Stück PRO JAHR (2017) bzw. 100 (2018).

 

Ja, auch da habe ich eins reserviert – um überhaupt eine Chance zu haben. Gleich am Anfang bei der ersten Präsentation.

Damit könnte MEIN Tesla Model 3 wenn alles gut läuft im Frühjahr 2018 geliefert werden.

 

In 2018 soll es auch den Hyundai Ioniq mit stärkerem Motor und größerer Batterie geben, dazu den KONA und Nissan will einen neuen LEAF vorstellen.

Von den deutschen Herstellern gibt es auch 2018 nicht viel mehr als irgendwelche Studien, Tesla-Killer oder dicke Luft (Diesel). Aber 2025, da wird man bestimmt Marktführer – echt armselig.

Naja, aber die Elektro-Freaks wie ich sind ja auch eine Minderheit und daß Abgase krank machen ist sowieso nur eine Verschwörungstheorie kranker Ökofaschisten.

Nur wenn es stinkt, qualmt und rattert ist es ein vollwertiges Auto – am besten als SUV mit Klappenauspuff damit auch alle hören und sehen was man sich leisten(leasen/finanzieren/von der Wurst absparen) kann.

Und ganz neu – mit einprogrammierten Fehlzündungen damit es auch schön knallt wenn man im Leerlauf mit Vollgas an Kindergarten und Schule vorbeirollt.

 

Hinter einem Diesel herzufahren und den “Duft” einzuatmen hat ja so einen Hauch von Abenteuer und Freiheit, da denkt man gleich an einen Jeep (oops, wieder keine deutsche Marke) der irgendwo durch die Serengeti knattert

Hallo Realität!! – Mal ganz ehrlich – das liegt nur daran daß die giftigen Dämpfe das Hirn weichmachen, das führt zu Delirium und Wunschträumen. Augen auf – das Ding vor einem bleibt ein Stinker!

 

Egal – ich habe zwar auch einen gewissen Öko-Gedanken pro Elektroauto, aber wenn man mal sowas wie einen i3 oder Tesla gefahren ist, dann kann man sich kaum mehr für eine Knatterkiste begeistern.

Denn die “Freude am Fahren” spricht eindeutig pro BEV, Vorsprung durch Technik gibt es sowieso nur elektrisch, Explosions-Motoren sind einfach veraltet. Aber wie gesagt – ich spreche nur für mich und will niemanden missionieren.

 

Stellen wir also fest:

In 2018 besteht eine geringe Chance auf einen Ampera-E, eine etwas bessere Chance auf ein Tesla Model 3 und vielleicht gibt es bis dahin den neuen LEAF, den Ioniq und den KONA mit 300+km Reichweite zu kaufen – oder was ganz anderes.

 

Meine aktuelle Tendenz: Tesla Model 3

Einziger Haken: das Ding ist auch 4,70m lang, mal sehen ob ich damit zurecht komme.

 

Ansonsten: mit voraussichtlich 75kWh Akku (>400km ECHTE Reichweite), Dual-Drive (Allrad) , <6s 0-100, Supercharger (kostenpflichtig zwar, aber immerhin verfügbar und kein 1-CCS–Ladesäule pro 1000km Autobahn-Feigenblatt) meine erste Wahl.

 

Es wird also spannend.

 

3D-Drucker: Creality 3D CR-10 – Teil0:


Meine 3D-Drucker-Geschichte in vielen Teilen…

Teil 0: die Auswahl des passenden Gerätes.

 

Eigentlich geht es um meinen 2. 3D-Drucker.
In 2014 hatte ich einen Renkforce RF1000 von Conrad Electronic bestellt.
Ja, das war damals auch so ein Ding, ewig Lieferprobleme und dann auf einmal war meine Kreditkarte nicht mehr gut genug und ich sollte Vorkasse zahlen.
Naja, nach 3 Wochen war das Gerät da und ich konnte irgendwie garnichts damit anfangen.
Ja, zugegeben, ich war ziemlich blauäugig. So ein 3D-Drucker ist nicht einfach ein Gerät zum Hinstellen – Einschalten – Losdrucken.
Da braucht es einige Einarbeitung und viel Geduld.

Leider fehlte die Zeit für die Einarbeitung. Immerhin, ein bisschen ausprobieren und Inbetriebnahme habe ich geschafft und 2 kleinere Objekte habe ich damit gedruckt. Nach 3 Wochen kam dann allerdings die Erkenntnis daß das Ding aktuell nicht sinnvoll einsetzbar wäre.

Und die 1799,- Euro sind schon ein Betrag den man nicht einfach so rumliegen lassen sollte.
Glücklicherweise war die Maschine zu der Zeit hoch gefragt und nicht lieferbar. Daher konnte ich das Ding ohne Verlust loswerden.
Das war der erste Kontakt mit 3D-Druckern.

Der Wunsch nach so einem Ding blieb aber bestehen.

Also habe ich über die Zeit immer wieder im Internet gelesen und gesucht.
Die Geräte wurden immer billiger und besser. Der RF-1000 ist heute noch ein Spitzen-Gerät, aber mittlerweile dachte ich, die 200-300 Euro für einen Bausatz eines China-Gerätes würden auch ausreichen. Daher habe ich mir dann den Anet A8 3D-Drucker rausgesucht, einen Prusa i3-Clone für unglaublich billige 200,- Euro. Und täglich sinken die Preise weiter. Der letzte Preis lag bei 129,- Euro.
Allerdings haben mich die Berichte über abgefackelte Geräte abgeschreckt. Anscheinend sind die Anschlüsse für das Hotbed (die beheizte Auflageplatte) minderwertig ausgeführt und werden viel zu heiß, bei einigen ist daher beim Druck ein Teil der Verkabelung geschmolzen und manche sind sogar in Flammen aufgegangen. Nicht so gut, solche Geräte laufen ja teilweise mehrere Stunden am Stück. Zwingend nötig wären daher erst mal Aufrüstungen und Umbauten, vor allem in Form von Mosfets für das Hotbed.

Nach vielem Hin und Her Überlegen stiess ich dann auf den Creality CR-10 3D-Drucker.
Das Ding hat einen viel größeren Druckraum (30x30x40cm), soll sehr hochwertig ausgeführt sein und viel teurer ist es auch nicht. Zwar kostet die Anschaffung etwas mehr, aber bis man die ganzen Aufrüstungen und Modifikationen für den Anet A8 dazugekauft hat schmilzt der Unterschied. Und Zeit ist schliesslich auch Geld -Das Ding soll fast fertig aufgebaut sein! Nur 30-60 Minuten für die Inbetriebnahme statt mehrere Stunden zusammenbauen.

Im Web findet man viele Menschen die dieses Druckprinzip mit bewegter Druckplatte schlecht finden und in der Tat – es ist ein Einsteiger-Gerät.
Aber viel wichtiger als das Gejammer der “Profis” war für mich das Feedback der Anwender – die waren fast durchweg begeistert.
Und die Fotos von Drucken haben mich überzeugt.

Die Entscheidung ist gefallen – es wird ein Creality CR-10 3D-drucker – weiter gehts im Teil 1: die Bestellung.

Foren-Beitrag dazu: Mein Creality 3D CR-10

 

Hier gehts weiter zum Teil1: Die Bestellung + Lieferung

 

Jochens Wetterblog am 22.6.2017

Rückblick

Es ist heiß bei Temperaturen über 30°C, am Dienstag sogar fast 35°C. Das Hoch Concha sorgt zur Zeit in weiten Teile Europas für Hitze. Dazu gab es fast keine Wolken und knapp 80 Stunden Sonnenschein, kein Regen und nur wenig Wind. Da machen selbst die Autobahnen schlapp und die Medien warnen vor Blow-Ups – wegen Hitze aufgeplatzten Fahrbahnen. Der beste Platz ist derzeit im Schwimmbad,  Eiscafé oder Biergarten. Bei einem UV-Index um die 8 allerdings auf jeden Fall gut geschützt und möglichst im Schatten. Die durchschnittliche jährliche Anzahl heißer Tage (>30°C) ist bereits erreicht, 2017 dürfte wohl deutlich über den Durschnitt kommen, denn der Sommer fängt gerade erst an.

 

Ausblick

21.6. ist Sommeranfang, der längste Tag des Jahres. Bis mindestens Samstag bleibt es heiß. Bei viel Sonne sind Temperaturen deutlich über 30°C  zu erwarten, vor Hitze bis über 35°C wird gewarnt. Ab Sonntag sollen die Maximalwerte dann unter 30°C liegen aber immer noch im sehr warmen Bereich. Es kann vereinzelt heftige Hitzegewitter geben, ansonsten ist die Niederschlagswahrscheinlichkeit sehr gering.

 

Jochens Wetterblog am 1.6.2017

RückblickBesigheim

Wow. Die letzte Woche war Sommer pur. Und das Ende Mai. Von 22.6°C am Mittwoch ging es rauf bis 35,4°C am Montag. 4 heiße Tage in Folge (Tmax über 30°C) und damit die erste Hitzewelle in diesem Jahr. Im langjährigen Mittel gibt es bei uns 8-9 heiße Tage “pro Jahr”. Und die Sommermonate kommen erst noch.

Zur Hitze gab es auch viel Sonne. Über 75 Sonnenstunden kamen zusammen. Spitzenreiter war der Samstag mit über 14 Stunden Sonnenschein.

Dadurch entstand viel Energie in der Luft. Diese entlud sich am Montag abend und vor allem in der Nacht zum Dienstag in kräftigen und langanhaltenden Gewittern. Dabei gab es auch 7l/qm Niederschlag.

 

 

 

Ausblick

Es bleibt bis Samstag sonnig und heiß. Höchsttemperaturen von 28°C sind vorhergesagt. Abends soll es aber immer wieder kleinere Gewitter geben. Für Sonntag sind den ganzen Tag Gewitter angekündigt, dazu viele Wolken, Regen und nur noch maximal 21°C. Die neue Woche soll dann wieder freudlicher werden aber nicht mehr so heiß.

 

Jochens Wetterblog am 25.5.2017

Rückblick
Die letzte Woche gab es einen bunten Wettermix. Viel Sonne und fast 30°C am Mittwoch. Donnerstag immer noch über 26°C aber immer mehr aufziehende Wolken und dann in der Nacht zum Freitag ein Gewitter mit über 14l/qm Niederschlag. Am Freitag war es auch nur noch knapp 18°C warm und die Sonne versteckte sich hinter den Wolken. Der Samstag wurde zwar auch kaum wärmer, aber es gab schon wieder viel Sonne neben den Wolken. Ab Sonntag schien dann wieder durchgehend die Sonne und die Höchstwerte stiegen von 22,3°C am Sonntag bis auf 27,3°C am Dienstag. Insgesamt waren es 59 Sonnenstunden, 4 Sommertage. Dagegen standen 2 kühlere Tage und 18l/qm Niederschlag. In der Summe eine schöne Frühlingswoche.

 

Ausblick
Die Vorhersage für die nächsten Tagen sieht sehr erfreulich aus: Ein paar durchziehende Wolken am Donnerstag, ansonsten Sonne, Sonne, Sonne. Das Regenrisiko ist mit 0% vorhergesagt und die Temperaturen sollen bis zum Wochenende die 30°C erreichen. Bestes Wetter also. Nur das Eincremen sollte man nicht vergessen.