






Alles ist irgendwie im Fluß - so auch meine Server-Hardware.
Nach Homeserver1 und Homeserver2 gibts daher jetzt eine Seite Homeserver3, hier beschreibe ich den Stand im Januar 2010.
Server 2008 und Homeserver haben beide ihre Vor- und Nachteile.
Leider ist keines der beiden Systeme geeignet, alle meine Wünsche zu erfüllen.
Daher laufen mittlerweile bei mir im Keller 2 Server.
Der Homeserver war mir einfach "zu klein", es lief nicht alles was ich wollte.
Den Server 2008 brauche ich weil ich mit Exchange arbeite - erstens weil ich alle Mails von mehreren PCs im Zugriff will und zweitens weil es so viele sind (bin zwar nur eine 1-Mann-Veranstaltung aber eben mit mehreren PCs). Die Outlook-PST-Datei auf dem Netzwerk war einfach nicht so optimal und bei >>2GB an Maildaten auch sehr unhandlich.

Ich brauche hier Virtualbox für meine Wetterstation und meine Wetter-Webseite - die läuft zwar mit DSL1000, aber für die paar Zugriffe am Tag reicht das locker aus (Wetterseite + Bastelseite so 30-40 Zugriffe pro Tag geht gut mit DSL-1000.
Ja genau - die Webseite www.bastel-bastel.de läuft über einen herkömmlichen DSL-Anschluss.
Das ist auch der Grund warum die Seite etwas weniger schnell ist.
Der Uplink hat 200KBit/s, meine Bilder dauern da etwas länger zu laden, aber hier auf dem Lande sind wir eben auch ein wenig gemütlicher unterwegs.
Siehe auch DSL in Ingersheim
Für mich ist die Kiste aber schnell genug - intern habe ich 1000MBit.
Nur leider gab es ab und an Probleme mit Virtualbox auf dem Server 2008. Profis meinten dann, man solle auf einem SBS2008-Server nix anderes laufen lassen.
Also habe ich überlegt, dafür eine 2. Kiste hinzustellen.
Und die Backup-Funktion hört beim SBS2008-Server leider auch bei 2TB auf, eine preiswerte und einfache Lösung ist mir da nicht bekannt, also habe ich gedacht, ich probiers mal wieder mit dem Homeserver.
Und das funktioniert richtig gut!
Daher sieht es jetzt so aus:
SBS-2008-Server (Intel Quadcore 9050 mit 12GB RAM, 8x1TB an Supertrak PCIe-Raidcontroller (gibt effektiv knapp über 6TB - das Ding hat mich einiges an Nerven gekostet!), 1x 1TB als Systemplatte für SBS2008 incl. Exchange. Dazu das Fantec-Gehäuse über USB (sonst erkennt SBS2008 das Ding nicht als externes Laufwerk und ich kann darauf nicht mit dem SBS-Backup-Programm sichern - schade, mit Firewire wäre es deutlich schneller). Darin 4x 1,5TB, 2 davon für die tägliche Sicherung der Systempartition und 2 als temporäre Speicher. Rebel12-Gehäuse mit 12 Platten-Einschüben + interne Einbaumöglichkeiten und 25cm Lüfter an der Seite.
Gesamt also 15T.

Und jetzt das was eigentlich den Homeserver betrifft:
Dafür habe ich eine Intel Core2Duo E7500 CPU und 4GB RAM. Das ganze im Rebel-9-Gehäuse ebenfalls mit 25cm Gehäuselüfter.
Primär läuft der Homeserver zur Sicherung des Server 2008. Funktioniert soweit ganz gut und die Datensicherung des RAID konnte ich auch schon testweise zurücklesen. Vorteil des Homeservers: man hat immer genug Sicherungsspeicher, es gibt keine Beschränkung wie beim SBS2008 und der Homeserver ist auf jeden Fall günstiger und besser als ein Bandlaufwerk im TB-Bereich. (da gibts nichts für mich bezahlbares)
Im Homserver sind zur Zeit 4x 1,5TB und 1x 2TB für System + Daten installiert, gesamt also 8TB.
Zusätzlich ist noch das genannte Virtualbox installiert und weil das auf den Freigaben immer Probleme gab da die VBOX-Images natürlich immer offen sind habe ich noch eine 1TB-Platte dafür eingebaut.
Unter Virtualbox läuft jetzt noch meine Webseite unter Ubuntu 9.10 und ein XP-Task für WSWIN (Wetterstation www.ingersheimwetter.de), Heizungsüberwachung, Fax, Anrufbeantworter und ein paar interne Dinge.
Die Wetterstation ist eine WS550 von ELV und über einen USB-LAN-Adapter angeschlossen.