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Homeserver 11.2011

Nach der Anschaffung meines neuen Decal-Druckers war die virtuelle Maschine auf dem Server für die RIP-Daten leider etwas überfordert. Daher habe ich wieder einen etwas größeren Server hingestellt.

 

Damit alles ein wenig professioneller aussieht habe ich mir einen Server-Rack angeschafft und alles schön sauber eingebaut. Der Server ist HP ML 330, allerdings etwas modifiziert - Die Einstiegskiste mit einem recht langsamen Xeon-Prozessor war als Schnäppchen verfügbar, dazu habe ich einen schnelleren Xeon E5645 mitgenommen (6C/12T) damit der Server gleich richtig Power hat. 4 Platten als Raid5 hängen für die Daten an einem Hardware-Raidcontroller und damit es den virtuellen Maschinen nicht zu eng wird habe ich 9x8GB = 72GB RAM eingebaut.

 

Damit lässt sich schon ganz ordentlich arbeiten.

 

Auf dem Server läuft Windows 2008R2 Server  und darauf mehrere virtuelle Maschinen:

- Windows Server SBS2011 mit Exchange als Domaincontroller, für eMails und Daten

- Win7 für die RIP-Aufbereitung meiner Druckdaten für die Roland VS-420

- WinXP für die Wetterstation www.ingersheimwetter.de und für die Photovoltaikanlage

- Ubuntu-Linux für die Webseite

 

Mit DVBViewer läuft darauf auch noch eine Software als Videorecorder, für die Kinderlieder und Internet-Radio läuft der Server für eine Logitech Squeeze-Box.

Power ist jedenfalls bis auf weiteres genug vorhanden.

 

Für die Datensicherung läuft noch ein zusammengebastelter Rechner mit Intel Atom-Chip, 2GB RAM, 2x2TB Festplatte und Windows Homeserver. Der fährt täglich um 12 Uhr hoch, sichert den Server und alle Clients und schaltet sich dann wieder aus.

Als USV läuft am Server eine APC SmartUPS 750VA, mein Traum wäre ja eine Batterie fürs ganze Haus, gespeist aus meiner Photovoltaik-Anlage, aber das ist zur Zeit leider noch unbezahlbar.

 

 

High-Speed Internet

Nachdem es kein einziger DSL-Anbieter für nötig gehalten hat, in Ingersheim die Internet-Steinzeit zu beenden bin ich froh daß mit Kabel-BW endlich ein Anbieter schnelle Internet-Anschlüsse anbietet.

Mit einem Business-Anschluss mit 50MBit down/4Mbit up ist mein Server jetzt 50x schneller im Internet als bisher.

Neben schnellerem Surfen reicht auch die Uplink-Leistung für meinen Webserver mit 4MBit für 5 durchschnittliche Ingersheimer DSL-Anschlüsse ohne daß der Anschluss ausgelastet wäre!

Und es wäre sogar noch mehr möglich, nur benötige ich das im Augenblick noch nicht.

Da kann ich nur sagen - Tschüss Telekom! Tschüss Vodafone!

 

 

28.1.2012 - Raid5

Nachdem der Server jetzt super läuft und dank der neuen Kabel-BW-Anbindung auch die Webseite anständig erreichbar ist habe ich den Server noch ein bisschen aufgerüstet:

 

Der HP ML hat einen PS410-Raid-Controller dabei.

Leider ohne Speicher und daher ist nur Raid0 oder Raid1 möglich.

Für einen anständigen Server sollte s da schon etwas mehr sein.

Daher habe ich mir ein 512MB Raid-Cache-Modul mit Batterie-Backup geleistet.

Damit schaltet der Server automatisch auch Raid5 frei.

Die Umwandlung der vorhandenen Installation ging online, aus Sicherheitsgründen habe ich aber die virtuellen Maschinen trotzdem zwischendurch offline genommen und auf andere Platten ausgelagert.

Für die komplette Umstellung auf Raid5 hat das System über 24h benötigt, die Auszeit für die Webseite lag dabei aber trotzdem bei weniger als 1/2 Stunde - Virtuelles Image auf Ersatzplatte kopieren und nach Einrichtung des Raid wieder zurück, das dauert dann doch ein paar Minuten. Theoretisch hätte ich es auch durchlaufen lassen können, die Umstellung lief problemlos.

Aber man weiss ja nie...

 

7.2012 - Neuer Homeserver als Backup-Kiste

Rackschrank im Ingersheimer Rechenzentrum

Von HP gab es den Microserver N40L diese Woche als Schnäppchen für Wiederverkäufer.

Schnäppchen für Wiederverkäufer bedeutet daß der Großhandel die Dinger zufällig mal nicht teurer verkauft als diverse Internet-Shops. Auch wenn die meisten Leute davon ausgehen daß man an Computern richtig Geld verdient - dem ist nicht so - Amazon & Co. sind in 95% der Fälle günstiger als die bekannten Großhändler, d.h. verdient wird nur noch am Service.

Aber zurück zum Thema - das Angebot war diesmal garnicht mal so schlecht und so habe ich mir 4 solcher Kisten für jeweils 160,- Euro geholt. Komplett funktionsfähig mit 2GB ECC-Speicher, 250GB Festplatte und einem Gehäuse das für 4 Platten schöne Einschübe beinhaltet.

Eine der Kisten habe ich mir als Backup-Gerät hingestellt - mit Microsoft Windows Homeserver v1.

2GB Speicher reichen da vollkommen aus, nur die Platte habe ich durch was größeres ersetzt, damit auch alles gesichert werden kann.

 

Eigentlich wäre eine neue Backup-Maschine garnicht nötig gewesen, aber bei dem Eigenbau-Gerät mit Intel Atom-Prozessor und Desktop-PC-Gehäuse meckerte die Smart-Überwachung regelmäßig daß die Platten über 40°C warm werden. Und professioneller sieht der HP Proliant Microserver natürlich auch aus.

Daher habe ich schnell den Homeserver auf den N40L installiert, die Client-Software auf den PCs aktualisiert und alles gleich mal gesichert. Prinzipiell also keine Änderung aber jetzt mit professionellerer Optik und die Platten bleiben auch deutlich kühler.

Getestet hatte ich den Microserver ja bereits vor längerer Zeit und auch bei Kunden habe ich solche Kisten schon hingestellt. Sind schnuckelig und funktionieren einfach gut. Nur für mich selbst hatte ich halt die Bastel-Lösung aus alten Komponenten als Backupsystem. Aber bei diesem Preis musste ich einfach mal etwas umbauen...

 

 

Wieso eigentlich Homeserver v1 und nicht Homeserver 2011?

Ganz einfach:

ich nutze das Gerät nur als Sicherungsmaschine.

Da gibt es keine großen Unterschiede was die Funktion angeht. Beide sichern problemlos von Windows XP bis Windows 7. Aber bei Homeserver 2011 hat Microsoft wohl bemerkt, daß viele Leute die Geräte mit Homeserver v1 als günstige Sicherungsmaschine einsetzen und das geht ja mal garnicht. Daher meldet der Homeserver 2011 beim Versuch, den Client auf einem Server 2008 zu installieren "System wird nicht unterstützt". Technisch gibt es dafür keinen Grund, aber man will ja den teuren Server-Lösungen nicht das Wasser abgreifen.

Der Homeserver v1 sichert problemlos auch Server 2003, Server 2008, Server 2008R2, SBS2008 und SBS2011.

Und auch die Rücksicherung klappt problemlos! Selbst SBS2011 incl. Exchange konnte ich bereits zurückspielen ohne daß irgendwelche Daten gefehlt haben.

Ist aber auch nicht verwunderlich, der Homeserver basiert ja auf Server 2003.